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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Eine Katze kann Epilepsie krank werden. Wie sind die Chancen

Kundenfrage

Eine Katze kann Epilepsie krank werden. Wie sind die Chancen der Heilung?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Kleintierärztin :

Guten Tag,

Kleintierärztin :

Epilepsie kann man nicht wirklich heilen, sondern nur die Symptome unterdrücken.

Kleintierärztin :

Nicht alle Krampfanfälle sind unbedingt Epilepsie. Es gibt keinen Test auf Epilepsie, daher muss man erst einmal alle anderen Ursachen ausschließen. Bei älteren Katzen sind es meist ein Glucosemangel, ein Kaliummangel oder auch Hirntumore, welche zu Krampfanfällen führen. Auch Nierenerkrankung können zu Krämpfen führen. Auch Vergiftungen können solche Krampferscheinungen auslösen. Auch eine Unterzuckerung kann zu solchen Krämpfen führen. Eine Blutzuckerbestimmung sollte daher sicherheitshalber erfolgen. Letztendlich kommt natürlich auch noch Epilepsie in Frage.

Die Diagnose Epilepsie ist eine Ausschlussdiagnostik, da es keinen Test auf Epilepsie gibt. Es müssen daher zunächst andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Handelt es sich um eine Epilepsie, gibt es auch hier verschiedene Formen, je nachdem wodurch sie ausglöst wird (Tumor, Hirnhautentzündung,...).

Sie sollten die Katze auf jeden Fall einem Tierarzt vorstellen und neurologisch untersuchen lassen. Auch eine Blutuntersuchung in Hinblick auf den Glucosespiegel, Kalium und Nierenwerte ist sinnvoll. Epilepsie wird normalerweise erst therapiert, wenn zwei bis vier Anfälle erfolgt sind. Einzelne Anfälle sind im Grunde harmlos, so lange der Abstand zwischen den Anfällen nicht zu kurz wird. Bei 4 - 6 leichten Anfällen pro Jahr wird Epilepsie nur auf ausdrüklichen Wunsch des Besitzers therapiert. Es gibt keine Heilung für Epilepsie, man kann nur durch eine Dauermedikamentation die Anfallshäufigkeit und vor allem Schwere mindern.

Bei Katzen kommen auch ein bis zwei Einzelanfälle vor, ohne dass diese wieder auftreten. Spätestens beim nächsten Anfall sollten Sie jedoch einen Tierarzt aufsuchen. Lassen Sie die Katze während eines Anfalls möglichst in Ruhe, da sie Sie nicht wirklich wahr nimmt.

Kleintierärztin :

Eine Lähmung der Hintergliedmaßen mit krampfähnlichen Symptomen kann auch ein Hinweis auf eine Herzerkrankung sein. Bei diesen Katzen fallen den Besitzern vorher häufig Symptome wie Hecheln bei Anstrengung oder eine bauchbetonte Atmung nach dem Spielen auf. Wenn Ihnen solche Symptome aufgefallen sind sollten Sie die Katze in Hinblick auf die Herzgesundheit untersuchen lassen.

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
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