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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 15528
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Liebe Frau Morasch! Mein 8 Monate alter Doggenmixrüde ist

Kundenfrage

Liebe Frau Morasch!

Mein 8 Monate alter Doggenmixrüde ist gestern im Schulterbereich zweimal hintereinander geröntgt worden.

Den ganzen Nachmittag hingen ihm lange Speichelfäden aus dem Maul. In der Nacht jetzt hat er sein ganzes Hundebett durchgesabbert ist vorn ganz nass.

Mein 12jähriger Sohn hatte in derselben Nacht Fieber und kann jetzt nur schwer schlucken mit Schmerzen.

Haben Sie eine Idee? Eine Folge des Röntgens? Gemeinsamer Infekt von Sohn und Hund?

Vielen Dank!!!

Renate Prüßne
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo Fr. Prüße,

danke XXXXX XXXXX Anfrage.

Ich gehe in diesem Fall von keinem Zusammenhang der beiden Erkrankungen aus. Bitte messen Sie einmal rektal beim Hund Fieber. Die Temp sollte um 38,5 Grad sein.

Wie ist die Temp?

Gruss,
Corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke für Ihre schnelle Antwort!


 


Die Temperatur ist 38,3 Grad.


 


Viele Grüße!


 


Renate Prüßner

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

dies ist eine normale Temp für einen Hund. Es besteht kein Fieber und ein Infekt ist deswegen sehr unwahrscheinlich. Ich gehe davon aus, dass der strake Speichelfluss durch den Stress bei der Untersuchung verursacht wurde. Geben Sie dem Hund heute lauwarmen Tee zu trinken und Nassfutter in kleinen Portionen. Es sollte sich dann bis morgen bessern. Wenn bis Montag keine Änderung ist, müsste Sie nochmal zum TA, dann muss Maul, Rachen und Magen untersucht werden.

Zur Unterstützung können Sie Nux Vomica D6 Globuli und Arnika D6 Globuli 2x tgl. 8 St. geben.
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 15528
Erfahrung: praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Liebe Frau Morasch,


 


Vielen Dank, XXXXX XXXXX es mit den Globuli. Ich muss wirklich staunen über so eine Auswirkung von Stress, obwohl mein Hund eigentlich gar nicht so gestresst wirkte.


 


Darf ich Ihnen noch eine Frage stellen: Die Röntgenuntersuchung der Schultergelenke wurde gemacht, weil mein Hund seit ca 2 Monaten vorn links lahmt, und ergab eine Knorpelabsplitterung an beiden Gelenkköpfen. Der Tierarzt riet zur Operation mit pro Seite ca. 6 Wochen Leinenzwang.


 


Ich scheue mich vor diesen zwei Eingriffen! Die Kosten wären schon schlimm genug, aber ich habe große Sorge, dass mindestens 3 Monate Leinenzwang in diesem Alter ganz erhebliche Defizite in Sozialisation und Erziehung nach sich ziehen würden.


 


Mein Hund ist seit vielen Wochen hinten höher als vorn (die Wachstumsfugen sind noch offen!), und meine Hoffnung war die ganze Zeit, dass mit dem Wachstum vorn auch die Belastung für die Schultern und damit auch die Beschwerden aufhören würden.


 


Ich werde wohl noch mit den Röntgenbildern eine zweite Meinung einholen und sie auch meiner Tierheilpraktikerin und Physiotherapeutin zeigen.


 


Was raten Sie aus der Ferne? Haben Sie vielleicht Erfahrung mit solchen Schäden - operiert bzw. nicht operiert?


 


Ich bin gespannt auf Ihre Antwort!


 


Viele Grüße!


 


Renate Prüßner


 


 

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

 

ich würde ihnen aber ebenfalls zu einer Operaion bzw 2 eingriffen raten,da es sonst leider häufig bei solch einer Diagnose zu einer Arthrose in diesen Gelenken kommen kann und man dies auch nicht konservativ richtig gut behandeln kann.Diese Chips-Knorpelabspiltterung müßen entfernt werden da sie als freies fragmente das Gelenk permanet reizen und es erst zu einer Entzündung kommt und im Laufe der zeit dann zu einer Arthrose führen wird.AlsUrsache kommen neben einer genetischen Prädispositin,sicher auch ein schnelles Wacstum und eventeull auch die Fütterung in frage,solche Hunde brauchen insbesondere eine sehr gut und ausgewogenenes Mineralfutterversorgung.Die Knorpelsplitter sllten abeer in jeden Fall entfernt werden.Ich würde ihnen dannn auch raten ein Ergänzungsfutter zu geben wie z.B. Glukosaminol von der Firma Nutrilabs.Auch die gabe von teufelskralle als hömopathisches mittel unf Ingwer in der akuten Entzündungsphase wäre ratsam.Wie gesagt die knrpelragmente sollten aber in jeden fall entfernt werden und der hund bis dahin und eben auch 6 wochen nach der Op geschont werden unm einen bleibenden Gelenksschaden zu vermeiden.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ganz herzlichen dank!!! Es macht mich zwar nicht glücklich, überzeugt mich aber. Haben sie davon gehört, dass man solche eingriffe auch minimalinvasiv, nämlich endoskopisch, vornehmen kann?

Danke!!!

Renate prüßner
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Antwort.

Grundsätzlich kann man diese Eingriffe auch minimalinvasiv machen, dies hängt aber immer auch vom Einzelfall ab. Dies kann aber der TA vor Ort auf Basis des Röntgenbildes entscheiden.

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
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Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte bewerten Sie meine Antwort positiv wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie noch nicht zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. Prinzip von justAnswer ist, die Bemühungen der Experten durch Anklicken einer positiven Bewertung zu honorieren. Vielen Dank XXXXX XXXXX

Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Liebe Frau Morasch!


 


Jetzt komme ich gleich noch mit einer weiteren Frage zu Ihnen:


 


Nicht nur Sie, sondern auch der Tierarzt - im Gegensatz zur Tierheilpraktikerin - raten zu einer Futterumstellung, und ich bin ein bisschen verunsichert.


 


Der Vorgänger meines jetzigen Doggenmischlingsrüden war auch recht groß, wog 35 kg und wurde schon in frühem Alter frisch ernährt: rohes Kopffleisch vom Rind, gekochtes Mischgemüse, gekochtes Getreide, einmal wöchentlich ein rohes Ei, immer ein Teelöffel Hanföl, manchmal den stinkenden Rinderpanseninhalt, manchmal Joghurt, Quark. Und die Essensreste unserer Familie, die sich vollwertig-vegetarisch ernährt. Als erwachsener Hund 30% Fleisch, 30% Gemüse, 30% Getreide.


 


So bin ich natürlich völlig arglos und guter Hoffnung gewesen, als unser neues Hundekind zu uns kam und gebe ihm das gleich Futter, allerdings nach Beratung durch die Heilpraktikerin jetzt als Junghund 70% Fleisch, Rest Gemüse und ganz wenig Getreide. Das so genannte Barfen mit hunderprozentig ausgetüfteltem Futterplan mache ich allerdings nicht.


 


Die Argumentation der Frischfuttervertreter ist ja, dass auch die wilden Welpen (wie auch unsere Menschenkinder) nie ein perfekt ausgewogenes Futter bekommen und damit gut gedeihen, nicht zu schnell wachsen usw. Und das hat mich eigentlich überzeugt - "eigentlich" heißt, dass ich jetzt durch die Erkrankung meines Hundes ein bisschen ins Grübeln gekommen bin.....


 


Ich bin gespannt, was Sie dazu sagen!


 


Herzliche Grüße!


 


Renate Prüßner

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

 

ich bin auch prinziepell auf das Barfen,allerdings nur wenn man sich tierärztlich beraten hat lassen und auch eine Rationsberechnug für den entsprechenden Welpen bzw Hund hat durchführen lassen.Gerade bei nWelpen gro´ßwüchsiger Rassen muß man immer ein ausgewogenes Mineralfutter insbesondere ein geeignetes Calcium-Phosphor Verhältnis erreichen da es sonst leider zu solchen Erkrankungen kommen kann bzw diese mitbegünstigen können.Dies erreicht man aber nur durch eine rationenberechnung angepaßt an den Hund ein ein geeeignetes mineralfutter,welches man ganz individuell herstellen lassen kann,zu empfehlen wäre hierzu z.B. das Institut für Tierernährung der Uni München unter www.ernaehrung.vetmed.uni-muenchen.de,ohne dieser beratung hale ich ehrlichgesagt eine Barffütterung für etwas bedenklich,da es dann leider häufiger zu einer Disbalance im Mineralhaushalt kommen kann was sich dann gerade bei wachsende Hunde fatal auswirken kann.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

 

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Liebe Frau Morasch!


 


so richtig verstanden habe ich es immer noch nicht....


 


Liegt es denn an der Größe des Hundes, ob man ihn relativ lässig frisch füttern kann oder genau genau berechnet? Also Doggengröße heikel, Schäferhund-/Wolfsgröße okay?


 


Wie sonst ist es zu erklären, dass die Wildhunde, Wölfe etc doch ganz gesund aufwachsen und leben, obwohl sie ja ganz bestimmt nie die optimale Futterzusammensetzung und Futtermenge und Regelmäßigkeit bekommen?


 


Wie gesagt, ich bin echt verwirrt - 16 Jahre ging alles gut, und jetzt sagen mir so viele Leute, dass es schädlich ist....


 


Herzliche Grüße!


 


Renate Prüßner

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

 

diese haben zunächst genetisch bedingt weniger Probleme als euder heute viele Zuchthunde und dann bekommen sie durch die frischfleischfütterung genügend <mineralien durch Knorpel,innere Orgene ,dem Mageninhalt des getötenden Tieres so daß dann auch ein Manfgel ehr unwahrscheinlich ist,da man ja beim barfen zwar frisch füttert aber in der regel keine ganzen Tiere,daher kann man das baren nicht ganz mit der Ernährung von freilebenden Tieren vergleichen und man muß dann eben ein geeignetes Futterzusammenstellen und eben auch ein Mineralfutter dazu geben,dann funktioniert dies sehr gut.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

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