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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16161
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe eine 7 Monate junge Rhodesian Ridgeback

Kundenfrage

Guten Abend,

ich habe eine 7 Monate junge Rhodesian Ridgeback Hündin. Ich habe sich aus dem Wurf der Hündin meiner Mutter. Sie war eine von 10 Welpen. Sehr warscheinlich die Letzte. Nach 2 Tagen stellte sich heraus, dass sie kaum zum Trinken kam und sich nicht so entwickelte wie ihre Geschwister. Darauf hin brachten wir Sie zur TA. Sie meinte, dass es sehr kritisch sei und sie schon ziemlich ausgetrocknet sei. Daraufhin behielt sie sie ca. 8 Tage zum aufpäppeln bei sich. Danach sollte sie dann wieder zu ihren Geschwister zurück. Leider hatte Mama sie aber nicht mehr aktzeptiert und nach ihr gebissen. Daraufhin habe ich sie übernommen und liebevoll aufgezogen. Dann nach der Umstellung auf Brei begann sie sich mehrmals täglich zu übergeben. Anschließend hat sie es wohl immer wieder aufgefressen. Da sie super gierig ist und das Futter mehr inhaliert als frisst, bin ich davon ausgegangen, dass es von dem gierigen Fressen sei. Wir waren wieder bei der TA. Wir haben es mit MCP probiert. Erfolglos ! Dann wurde Hals geröntgt um festzustellen ob sie da eine Ausbuchtung hat. Dies war auch der Fall, aber nur minimal meinte die Tierärztin. Dann hatte sie uns eine Tierklinik verwiesen. Auch dort waren wir vorstellig. Dort haben wir die gesamt Situation geschildert und danach wurde die Diagnose gestellt ohne dass irgendwelche Untersuchungen gemacht worden, dass es höchstwarscheinlich daran liegt, dass der Magenpförtner nicht richtig schließt. Darauf hin bekamen wir wieder MCP und einen Säureblocker verschrieben. Erfolglos. Man sagte uns, dass unsere Hündin dann wohl ein Leben lang damit zu kämpfen hat. Mittlerweile ist Lucie 7 Monate alt und ich habe immernoch das Gefühl, das dies vielleicht nicht die richtige Diagnose ist. Ich füttere sie in mehreren kleinen Portionen. Nur aufgeweichtes Futter. Sie wird ausschließlich hoch gefüttert und es kommt trotzdem immerwieder zum Erbrechen. Was mich halt immer stutzig macht ist, das es nicht jeden Tag gleich ist. Wir hatten auch schonmal 2 Tage wo sie nicht erbrochen hat, ohne dass wir was anders gemacht haben. Und dann hat sie wieder Tage, wo es echt extem ist. Manchmal ist es 7- 8 Mal am Tag. Ohne dass sie was anderes gefressen hat. Sie ist super aktiv und fit. Sie Hat glänzendes Fell, eine regelmäßige Verdauung, ist regelmäßig entwurmt worden. Aber sie ist halt sehr sehr dünn, obwohl sie frisst wie Löwe. Ich möchte halt nicht, dass wir uns damit abfinden und eigentlich ist es vielleicht doch ganz was anderes, was evtl. geheilt werden kann.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Vielen Dank vorab.
C.Mewews
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Tierbesitzerin, sehr geehrter Tierbesitzer,

 

danke für Ihre Anfrage.

 

Wurde einmal eine Endoskopie bzgl. Speiseröhre, Magen, Gallenblase gemacht.

 

Beste Grüße und alles Gute,

Corina Morasch

Tierärztin

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Nein, die wurde nicht gemacht. In der Tierklinik hat man mir gesagt, dass wenn sich der Verdacht per Endoskopie bestätigt die Medikation dieselbe sei wie man jetzt auch besprochen hat. D.h. MCP + Säureblocker.

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

um eine genauere Diagnose zu stellen sind in jeden Fall weitere untersuchungen nötig,insbesondere eine röntgenuntersuchung mit kontrastmittel sowie auch eine Endoskopie.Es gibt leider angeborene Erkrankungen wie einen Megaösophagus,ein Problem am mageneingang oder- ausgang etc,erst wenn man die genaue Ursache gefunden hat kan man eventuell auch versuchen dies zu behandeln,was leider nicht immer möglich ist,dennoch sollte man über weitere untersuchungen erst einmal die ursache feststellen.Bis dahin ist es ratsam sie in kleinen Portionen 4-5 am tag mit pürierten und mit lauwarmen Wasser angemachten naßfutter zu füttern,hierbei auch die Futterschale auf eine Anhöhe zu stellen damit sie nicht vom Boden aus freßen muß sondern durch die erhöung das Futter besser nach unten rutschen kann und es so nicht so schnell wieder ausgespuckt werden kann.ich denke nicht daß eine therapie mit MCP -tropfen dafür ausreichend ist,da man damit nicht die Ursache behandelt.sie können diese gerne zur untersützung geben ebenso wie Ulcogant,einen magenschoner,gegen rezept in der Apotheke erhältlich,hömopathisch ferner Nux vomica d6 Globuli 3xtgl 8-10 Tropfen,rezeptfrei in der Apotheke.Dies reicht sicher aber als alleinige Therapie nicht aus.Wichtig ist wie gesagt die fütterung in Breiform in sehr kleinen Portionen von einer Anhöhe.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Vielen Dank für die Antwort. Ich bin zwar nun nicht wirklich schlauer als vorher aber eine zweite Meinung, in diesem Falle dritte Meinung ist trotzdem hilfreich. Die Hündin wird auch breits schon 4-5 mal täglich mit breigem Nassfutter gefüttert und das auch von einer Anhöhe. Ich werde es trotzdem nochmal genauer untersuchen lassen um wirklich auf Nummer sicher zu gehen.


 


Vielen Dank.

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

ohne den Hund selbst untersucht zu haben,kann ich ihnen leider via Internet keine genaue Diagnose stellen.Ich gehe jedoch in jeden Fall von einem angeborenen defekt imSpeiseröhren-Magenbereich aus,ob es sich dabei um einen Megaösophagus,oder um ein Problem des Magenein.bzw ausgangs handelt kann man nur über eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel und einer Endoskopie feststellen,daher würde ich ihnen raten diese Untersuchungen durchführen zu lassen um eine genaue Diagnose zu erhalten.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

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Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin

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