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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

hallo und guten abend, meine 15 jährige mixhündin hat seit

Kundenfrage

hallo und guten abend,
meine 15 jährige mixhündin hat seit ca, 1 Woche ein merkwürdiges Verhalten. Das geht so 18 Uhr los und dann bis spät in die nacht. Sie läuft total aufgeregt herum, fietscht durchgehend, zittert mit den Beinchen. läßt sich nicht beruhigen. Kann das mit einer Nierenerkrankung zusammenhängen und was kann ich ihr gutes tun ? Sie läuft so lange rum, bis sie dann fast gar keine Kraft mehr hat und die Beinchen wegrutschen. Ihre Herzschwäche macht sich dann bemerkbar. Außerdem ist sie seit der Kastration vor 2 -jahren - fast taub, Die Augen scheinen auch ihre Funktion einzuschränken, das Näschen funktioniert noch gut.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

Sie schreiben, dass bei Ihrer Hündin eine Herzerkrankung bekannt ist. Bekommt sie Herzmedikamente? Wenn ja, welche? Wurde die Dosierung in letzter Zeit geändert bzw. der Hund in letzter Zeit in Hinblick auf die Herzgesundheit untersucht?

Häufig sind es Herzerkrankungen, welche zu nächtlicher Unruhe führen. Wenn mir also jemand in meiner Praxis das Verhalten Ihrer Hündin geschildert hätte hätte ich zunächst die Herzgesundheit bzw die Dosierung der Herzmedikamente überprüft. Im Zweifelsfall sollte ein Herzultraschall gemacht werden.

Auch Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule, Hüfte oder des Bauchraumes könnten zu dem Verhalten führen. Fassen Sie Ihrer Hündin bei einem dieser "Anfälle" mal auf den Bauch. Normalerweise sollte dieser weich und mit beiden Händen gut durchtastbar sein. Ist der Bauch hingegen hart und gespannt, so könnte dies ein Hinweis auf Schmerzen im Bauchraum oder im Bereich der Wirbelsäule sein.

Es kommen hier im Grunde verschiedene Ursachen in Frage. Neben Leber- oder Nierenerkrankungen (machen in der Regel andere Symptome) könnte es sich auch um eine Magen- oder Darmproblematik sowie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung handeln. Auch Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule wie Bandscheibenerkrankungen etc könnten die Ursache sein, allerdings würden sich die Smyptome hier auch tagsüber zeigen.

Ich könnte mir am ehesten einen Zusammenhang zur Herzproblematik oder eine Magen-Darm-Problematik (gibt es einen Zusammenhang zur Fütterung?) vorstellen.

Am sinnvollsten wäre es hier zum einen das Herz zu untersuchen und zum anderen etwas Blut zu entnehmen und einen Check-up machen zu lassen. Auf diese Weise werden Leber, Niere, Blutbild und andere relevante Werte untersucht. Häufig kann die Ursache so gefunden und frühzeitig behandelt werden.

Falls Sie es im Haus haben können Sie der Hündin versuchsweise abends Novalgin (verschreibungspflichtig) in einer Dosierung von 30 mg pro kg Körpergewicht eingeben. Sollte dies helfen, kann man davon ausgehen, dass die Problematik schmerzbedingt ist. Andere humanmedizinische Schmerzmittel sind für Hunde nicht geeignet.

Alles Gute für Ihre Hündin
Kleintierärztin und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

der Bauch ist fest gespannt, wenn sie so rumläuft.


Jetzt ist sie erschöpft und der Bauch ist weich.


Tagsüber hat sie normale Ausscheidung in Menge und Form.



fürs Herz: 20 mg Prilactone, enalapril 5 mg, gleiche Dosis seit 1,5 jahren


Korodin-tropfen bei bedarf.


Wir waren im September zum letzten Alters-check. Sie bekam danach Antibiotika weil die Blutwerte eine innere Entzündung anzeigten. Die Augen waren entzündet.


Eine Entwurmung hatte sie auch erst vor kurzem, ausschließen kann ich da aber nichts, weil sie Mäuse im Garten fängt und frißt. Sie hatte bisher keine -Probleme mit Futter, egal ob nass oder trocken-,


 


 

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

wenn die Entzündungswerte im September erhöht waren, würde ich diese noch einmal kontrollieren lassen. Auch ein Ultraschall vom Bauchraum könnte hier weiterhelfen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein Zusammenhang zu der "inneren Entzündung" im September besteht. Hier kommen z.B. Entzündungen im Bereich der Leber, Niere, Darmschleimhaut, etc. in Frage.

Sie sollten hier noch einmal Ihren Tierarzt aufsuchen und das Blut noch einmal untersuchen lassen. Evtl. wäre auch ein Ultraschall vom Bauchraum sehr hilfreich.

Gute Besserung für Ihre Hündin

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