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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16077
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo! Mein Hund, ein fast 5-jähriger Border Collie, hatte

Kundenfrage

Hallo! Mein Hund, ein fast 5-jähriger Border Collie, hatte gestern abend einen Krampfanfall. Er stand hinter mir in der Wohnung und es hörte sich an, als ob er sich juckt. Ich drehte mich zu ihm, da hatte er die eine Hinterpfote hoch gehalten, zuckte und hatte die Augen verdreht. Er kam auf mich zu, ich legte ihn hin, sein Herz raste wie verrückt. Ich versuchte ihn zu beruhigen. Wollte meine Hand in sein Maul legen, um die Zunge festzuhalten, aber die Schnauze war fest zugepresst. Er beruhigte sich dann innerhalb weniger Sekunden, lag dann noch einige Minuten mit dem Kopf auf meinem Schoß. Als er dann aufstand, lahmte er mit der Pfote, die zuvor so hochgehalten war. Ich zwang ihn dXXXXX XXXXXegen zu bleiben (Kommando reichte). Nach ca. 10 Minuten war er dann wieder völlig normal, spielte, schmuste, trank und aß dann später auch. Jetzte meine Frage: War das ein epileptischer Anfall? Wenn ja, was muss ich tun? Er war die Nacht und heute morgen wieder völlig normal.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage.

Ja, es kann sich um einen epileptischen Anfall gehandelt haben. Eine andere Möglichkeit wäre ein Schlaganfall. Ist irgendetwas in der Richtung bereits einmal aufgetreten? Hat der TA bei Routinebesuchen Herz/Lunge geprüft?

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


nein das war das erste Mal. Es wurde allerdings vor ca. 2 Jahren eine Stoffwechselerkrankung festgestellt. Dies äußerte sich damals durch ständiges Jucken. Der Arzt hatte dies anhand eines Urintests festgestellt. Ich habe dann auf Anraten des Tierarztes die Ernährung insoweit umgestellt, dass er überwiegend Geflügel zu fressen bekommt und die Zufütterung von "Menschenessen" durch die Oma unterbleibt. Medikamte gebe ich ihm keine. Bei Routineuntersuchung wurde immer das Herz und die Lunge untersucht. Der Tierarzt war immer sehr zufrieden mit ihm.

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage.

Sie sollten dann einmal gezielt auf Epilepsie untersuchen lassen. Dies kann durch Röntgenaufnahmen des Kopfes und der Wirbelsäule geschehen. Hier können Anomalien für die Anfälle verantwortlich sein. Diese Diagnosen sind aber nicht immer eindeutig. Wenn wieder ein Anfall auftreten sollte, müssen Sie den Hund auf jeden Fall mit Luminal einstellen. Es lindert bzw. verhindert die Anfälle. Es muss aber in der Dosis individuell angepasst werden.

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin

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