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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Unser Deutsch Drahthaar Rüde (13 Monate) hechelt stark, hat

Kundenfrage

Unser Deutsch Drahthaar Rüde (13 Monate) hechelt stark, hat massiven Speichelfluss und scheint im Bereich des Rutenansatzes Schmerzen zu haben. Er will sich nicht hinsetzen oder -legen und lässt sich die Rute, die er völlig eingezogen trägt, nicht anheben. Die linke Flanke scheint mir wärmer zu sein als die rechte, da kann ich mich aber auch irren. Kann ich ein Schmerzmittel verabreichen und wenn ja, welches? Sind Mittel aus der Humanmedizin verträglich (Parkemed, deflamat, Novalgin)?
Danke!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

seit wann sind Ihnen die beschriebenen Symptome aufgefallen? Wie sieht es mit Kot- und Urinabsatz aus? Die von Ihnen beschriebenen Symptome könnten z.B. auch bei einem Fremdkörper im Magen-Darm-Bereich oder einer Kotabsatzstörung vorkommen. Könnte der Hund etwas entsprechendes aufgenommen haben oder hat er beispielsweise Knochen gefressen?

Sie sollten auf jeden Fall noch einmal versuchen die Rute hoch zu heben um den Analbereich des Hundes begutachten zu können. Gut wäre es auch, wenn Sie bei dem Tier Fieber messen würden. Eine Körpertemperatur bis 39,0 °C ist normal.

Auch der vermehrte Speichelfluss könnte auf einen Fremdkörper oder auch eine Vergiftung hinweisen. Falls Sie also nicht ausschließen können, dass der Hund etwas aufgenommen hat würde ich Ihnen empfehlen sicherheitshalber den tierärztlichen Notdienst aufzusuchen.

Als Schmerzmittel ist aus der Humanmedizin lediglich Novalgin geeignet, dies hat auch eine gewisse entkrampfende Wirkung auf die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Traktes. Man kann dies in einer Dosierung von 30 - 50 mg pro kg Körpergewicht maximal alle 6-8 Stunden eingeben.

Die Symptome die Sie beschreiben deuten auf deutliche Schmerzen im Bauchbereich hin. Wenn noch Erbrechen hinzukommt oder der Hund schon länger keinen Kot abgesetzt hat bzw. häufiger erfolglos versucht Kot abzusetzen würde ich Ihnen den Gang zum tierärztlichen Notdienst empfehlen.

Alles Gute für Ihren Hund
Kleintierärztin und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Symptome bestehen etwa seit 19.30. Temperatur aktuell 38.14 Grad. Fiebermessen war kein Problem, solange ich die Rute nur angehoben habe. Als ich seine Rute zur Seite krümmen wollte hat er laut gewinselt. Kann er sich die Rute auch gebrochen haben?
Knochen hat er keine bekommen. Heute morgen war der Stuhl normal, eher etwas weich aber kein Durchfall. Wir waren heute mit dem Hund schwimmen. Da hatte er sich noch völlig normal verhalten.
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

eine gebrochene Rute halte ich für eher unwahrscheinlich, da dann meist eine abnormale Haltung der Rute bzw. meist auch eine Schmerzlosigkeit am Schwanzende auffällt. Wahrscheinlicher ist hier, dass der Hund sich die Rute geklemmt oder gestaucht hat. Dies kommt häufiger vor und könnte eventuell auch beim Spielen bzw. Schwimmen passiert sein. Auch Probleme im Bereich des Anus können zu solchen Symptomen führen. Tasten Sie die Rute (ohne sie zu bewegen) noch einmal genau ab. Meist kann man die Lokalisation des Problems so weiter eingrenzen bzw. Verletzungen oder Schwellungen erkennen. Wenn der Hund frisst, trinkt und zur Ruhe kommt können Sie es mit Novalgin versuchen, bei Anzeichen für stärkere Schmerzen (weiterhin Unruhe, der Hund legt sich auch noch Schmerzmittelgabe nicht hin, jammert, etc.) sollten Sie sicherheitshalber den Notdienst aufsuchen.

Gute Besserung für Ihren Hund

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