So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kleintierärztin.
Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo und guten Abend, ich habe einen Westhighland-Terrier

Kundenfrage

Hallo und guten Abend,
ich habe einen Westhighland-Terrier (weiblich), der bald 10 Jahre alt wird. Er ist seit ca. einem halben Jahr erblindet, und seit dieser Zeit sehr ruhig geworden. Seit einiger Zeit frisst er aber immer weniger und jetzt fast nichts mehr. Er quält sich beim Stuhlgang und hat schon sehr abgenommen. Ich muss stndig, Tag und Nacht, alle zwei bis drei Stunden mit im Gassi gehen. Ich mache mir grosse Sorgen, was kann ich tun?
Ich bitte um Rückantwort,
vielen Dank Birgit
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

Ihre Frage ist leider nicht ganz einfach zu beantworten, da hier viele Ursachen für die Probleme in Betracht kommen. Ist der Hund in den letzten Monaten einmal gründlich tierärztlich untersucht worden?

Mit dem Verlust der Sehkraft kommen Hunde in der Regel sehr gut zurecht. Ich denke daher nicht, dass die übrigen Probleme mit der Erblindung zusammenhängen.

Für schlechte Futteraufnahme sind bei älteren Hunden häufig Zahnprobleme verantwortlich. Es sollte daher unbedingt einmal genau die Maulhöhle untersucht werden. Starke Zahnsteinbildung kann zu eitrigen Zahnwurzelentzündungen und schweren Zahnfleischentzündungen führen.

Auch viele Stoffwechselerkrankungen, Geschwüre, Nieren- oder Lebererkrankungen, Tumore, etc. können zu schlechter Futteraufnahme und Abmagerung führen. Es wäre daher sinnvoll eine Blutuntersuchung inklusive Organwerte (Leber, Niere, etc.) durchzuführen. Dies ist für den Hund nur eine geringe Belastung und kann die in Frage kommenden Ursachen sehr gut eingrenzen. Rechtzeitig erkannt kann man viele Erkrankungen gut therapieren.

Um die Kotkonsistenz zu verbessern und so den Kotabsatz zu erleichtern sollten Sie darauf achten, dass der Hund möglichst viel trinkt. Zusätzlich können Sie es mit Enteropro Wegerichsamen (gibt es beim Tierarzt oder im Internet) versuchen. Diese werden über das Futter gestreut und machen den Kot weicher.

Sie sollten den Hund auf jeden Fall einem Tierarzt vorstellen und ihn gründlich untersuchen lassen.

Alles Gute für Ihren Hund