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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo, unsere Hundedame (10 Jahre alt) macht seit 1 Stunde

Kundenfrage

Hallo,
unsere Hundedame (10 Jahre alt) macht seit 1 Stunde einen komplett matten Eindruck, hat auch erbrochen und kann oder will sich nicht mehr hinsetzen. Sie versucht es die ganze Zeit, hat aber wohl starke Schmerzen dabei. Was können wir tun?
MfG
J.Albrecht
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

wann hat Ihre Hündin zuletzt Kot abgesetzt?

Es könnte sich um eine Verstopfung oder schlimmstenfalls auch um einen Darmverschluss handeln. Dies kann z.B. durch das Fressen von Knochen ausgelöst werden, kommt aber auch nach der Aufnahme von Fremdkörpern bzw. bei älteren Hunden auch ohne solche Ursachen vor. Bei dieser Erkrankung fällt meist auf, dass die Hunde längere Zeit keinen Kot mehr abgesetzt haben bzw. erfolglos versuchen Kot abzusetzen. Es entstehen starke Schmerzen im Bauchraum, was sich durch einen harten und gespannten Bauch und einen aufgekrümmten Rücken bemerkbar macht. Wenn diese Symptome vorliegen und spätestens wenn häufiger Erbrochen wird oder gar Kot erbrochen wird (Anzeichen für einen Darmverschluss) sollte der tierärztliche Notdienst aufgesucht werden. Ansonsten kann man versuchen die Verstopfung durchs Füttern von Sauerkraut (mit Leberwurst oder ähnlichem vermischt) oder der Eingabe von etwas Paraffinöl (aus der Apotheke) zu lösen.

Alternativ könnte es sich auch um ein Problem im Analbereich handeln. Hierzu passt allerdings das Erbrechen nicht unbedingt. Schauen Sie sich den Analbereich aber mal genau an, ob Sie hier Rötungen, Schwellungen oder Verletzungen erkennen können.

Bei einer Hündin, die nicht kastriert ist, würde ich immer auch eine Gebärmutterentzündung im Hinterkopf haben. Anzeichen hierfür sind vermehrtes Trinken, Mattigkeit, Fieber (über 39,0 °C), manchmal Scheidenausfluss, etc.

Wenn irgend möglich sollten Sie mit der Hündin den tierärztlichen Notdienst aufsuchen.

Alles Gute für Ihre Hündin