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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Wir haben eine gelbe Dogge,8 1/2 Jahre alt.Ohne Trauma kommt

Kundenfrage

Wir haben eine gelbe Dogge,8 1/2 Jahre alt.Ohne Trauma kommt es immer wieder zu schmerzhaften Belastungseinschränkungen der rechten Vorderpfote.Klinisch geringe Schwellung im distalen Gelenk hier ohne klinische Frakturzeichen.

Welche Behandlung schlagen Sie vor ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

bei dem vorliegenden Befund bzw. den immer wiederkehrenden Schmerzen würde ich auf jeden Fall eine Röntgenaufnahme empfehlen, da nicht selten Knochentumore bei den Riesenrassen auftreten.
Da keinerlei traumatische Ursache bekannt ist, ist die Wahrscheinlichkeit dahingehend leider nicht gering. Auch dabei sind nicht ständig Schmerzen zu erwarten, aber bei bestimmten Bewegungen.
Eine ursächliche Behandlung wird dabei leider nicht möglich sein, sondern nur die Schmerztherapie.

Zur Schmerztherapie stehen verschiedene nicht-steroidale Schmerzmittel zur Verfügung wie:
- Carprofen
- Meloxicam

beide Mittel sind zur Dauertherapie geeignet. Man sollte dann jedoch die Leber- und Nierenwerte in regelmäßigen Abständen kontrollieren.

Leider gibt es vor einer genauen Diagnose gar keine anderen Möglichkeiten. Man kann natürlich verschiedene Schmertherapien probieren - in meinen Augen macht dies jedoch erst nach einer Diagnose Sinn.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke


Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was hätte es denn für eine Konsequenz wenn radiologisch ein Tumor festgestellt würde ?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was hat es denn für eine Konsequenz wenn bei einer 8 1/2 Jahre alten Dogge radiologisch ein Tumor festgestellt wird ???
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
da liegt genau das Problem:

- die radikalste Methode wäre die Amputation, die bei Ihrem Hund jedoch nicht in Frage käme (Alter, Größe).
- Man kann eine Chemotherapie durchführen - jedoch auch mit allen Konsequenzen und Nebenwirkungen wie in der Humanmedizin.
- In manchen Fällen ist auch eine Entfernung eines Tumores möglich.
- Bestrahlungstherapie (nur unterstützend sinnvoll, nicht als ursächliche Therapie)
- flankierende Massnahmen wie Horvi-Enzymtherapie und Misteltherapie

Man muß natürlich Alter und Konstitution in jedem Fall beachten. Ich denke, wenn diese Diagnose vorliegen sollte, würde ich mich auf eine Schmerztherapie beschränken, um dem Hund keine Behandlungen zuzumuten, die keinen 100%ige Aussicht auf Erfolg haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Tierarzt-mobil und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort

 

Spricht für Ihre Erfahrung und Abwägung der Lebensqualität unserer Dogge,bin mit diesem Thema als Unfallchirurg häufig beschäftigt,vor allem bei Kochentumorpatienten

 

Danke

 

Herber Hartmann

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich hoffe, daß dieser Befund nicht vorliegt, da einem dann wirklich die Hände gebunden sind.

Alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort

 

Spricht für Ihre Erfahrung und Abwägung der Lebensqualität unserer Dogge,bin mit diesem Thema als Unfallchirurg häufig beschäftigt,vor allem bei Kochentumorpatienten

 

Danke

 

Herber Hartmann

 

PS:Halt ich habe noch was vergessen

Welche Dosierung Meloxicam , per os oder i.m.

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Meloxicam oral 0,2 mg/kg am ersten Tag, dann 0,1 mg/kg/Tag
i.m. bitte nicht beim Hund - subcutan gibt man es eigentlich nur postoperativ. Die Eliminationshalbwertzeit ist am längsten bei oraler Gabe.

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