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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen Cavalier, der 8 Monate alt ist. Er hat

Kundenfrage

Hallo, ich habe einen Cavalier, der 8 Monate alt ist. Er hat fehlerhafte Gebiss. Deswegen hat er auch leichte Caninussteilstand. Doch keine Verletzungen an den Gaumen. Seit ca. zwei Monaten jault er und reibt sich die Schnauze ca. 4-5 mal pro Tag. Der Tierarzt hat ihm erst die Milchzähne, die nicht ausgefallen sind, entfernt. Die zwei Wochen sind bereits vorbei, aber die alte Symptome sind leider nicht weg. Ich habe Gefühl, dass er noch weniger Trockenfutter ißt als bevor. Die Ohren wurden bevor OP untersucht und es wurde dort nichts gefunden. Der Tierarzt wollte die untenstehende Reißzehne mit Steilstand nicht entfernen, da die Kiefer für die Brüche danach anfällig ist. Ich möchte gerne fragen, was das sein könnte, was bei meinem Hund solche Symptome verursacht? Ist die Entfernung die Reißzehne wirklich bei dem Hund so gefährlich? Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Hilfe.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

ein Ziehen der Reißzähne ohne Anlass sollte nicht passieren. Nur wenn die Zähne in den gegenüberliegenden Kiefer beißen und dabei Verletzungen verursachen sollte man darüber nachdenken. Der Kiefer bei dieser Rasse ist zudem in diesem Alter nicht sehr groß - das Ziehen der Canini erfordert durch die langen Wurzeln einiges an Hebelarbeit - dabei muß man große Vorsicht walten lassen.
Es wäre möglich, daß der Hund eine Allergie entwickelt hat, die sehr starken Juckreiz auslöst.

Ein Allergietest durch eine Blutuntersuchung ist dabei unumgänglich. Dabei wird zunächst in einem Vortest festgestellt in welche Richtung die Allergie geht:
- saisonal (Gräser, Pollen etc.)
- asaisonal (Hausstaub-,Futtermilben , Flohspeichel etc.)
- Futtermittel

An Hand dieses ersten Ergebnisses läßt man dann genau spezifizieren, auf welche Allergene der Hund reagiert.
Es gibt Allergene, die man vermeiden kann (Futtermittel, Flohspeichel,Futtermilben z.B.), und solche, gegen die man keine Chance hat (Gräser,Pollen). Dagegen kann man eine sog. Desensibilisierung durchführen lassen. Dabei wird das Allergen (in speziell für Ihren Hund angefertigter Lösung) in steigenden Konzentrationen unter die Haut gespritzt, um den Körper zu einer verstärkten Immunabwehr zu veranlassen.
Richtig durchgeführt, funktioniert dies sehr gut.


Homöopathisch unterstützend können Sie folgendes geben :
- Sulfur D6 (3xtgl 5-8 Globuli oder eine Tablette)
- Rhus toxicodendron D6 (dieselbe Dosierung)



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke