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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.
Tiermedizin

Hallo Ich hab eine dringende angelegenheit.. Mein Hund

Hallo
Ich hab eine dringende... Mehr anzeigen
Hallo
Ich hab eine dringende angelegenheit..
Mein Hund lebt jetzt seit sept2011 bei meinen Eltern auf den Philippinen.
Wir haben einen langhaar Chihuahua männlich 4 Jahre .
Es vor ca 2 Monate angefangen das er krampfanfalle bekommen hat. Die Tierärzte hier haben bis jetzt ihn nur in Beobachtung gehabt und Bluttest gemacht.
Wir nehmen an das er auch chemische Gerüche reagiert..
Ich bin diese Woche hier auf den Philippinen von Deutschland angekommen. Mein Hund hat abends ab Mitternacht angefangen krampfanfalle zu bekommen es ging weiter bis mittags wo ich ihn dann hier zur Tierklinik geschleppt habe.. Mein Verdacht ist ja natürlich Epilepsie es liegt ja wohl in der hand. Er hat jetzt vom Arzt phenobarbital bekommen 1/4 Tablette alle 12 Std. An dem Tag hatte er noch mehrere Anfälle.. Erst am nächsten Tag war es weg.. Er hat jetzt 2 Age nichts mehr..
Ist aber benommen und nicht der gleiche wie sonst..
Ich hab das Gefühl er hat ein leichten Gedächtnisverlust denn Kommandos kann er nicht mehr und er will alle anrammeln..
Er bekommt jetzt phenobarbital für eine Woche verabreicht was dann? Ich hab das Gefühl die Tierärzte hier sind nicht so erfahren damit :(

Lg

Krissy
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
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hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

es könnte sich um einen epileptischen Anfall handeln, aber auch andere Krämpfe wären möglich.

Insbesondere folgende Ursachen kommen für Krämpfe in Frage:
- Stoffwechselstörung, z.B. Urämie (Anreicherung von Harnstoff im Blut durch Niereninsuffiziens), Leberstörung oder Diabetes, in den meisten Fällen fällt ein erhöhter Durst auf; Diagnose durch Blutuntersuchung möglich, wurde bei Ihrem Hund ja richtrigerweise schon gemacht

-Infektionen , dann oft Fieber (d.h. rektal gemessen über 39°) und nahezu immer Allgemeinstörungen

-Sauerstoffmangel durch Herzfehler oder zu wenig rote Blutkörperchen (dann würden meist bläulich-blasse Schleimhäute, Kurzatmigkeit, schnelle Erschöpfung etc. auffallen)

-Hirnveränderungen, Hirntumor, Wasserkopf

 

- Hirndurchblutungsstörungen (hierfür könnte man Karsivan, msd-intervet) versuchen

-hormonelle Imbalanzen als Mitauslöser

In vielen Fällen findet man leider aber auch keine Ursache für die Krämpfe und kann nur symptomatish behandeln. Als Dauerbehandlung nimmt man Luminal (Phenobarbital, so wie bei Ihrem Hund schon begonnen), im akuten Anfall Valium (Diazepam). Außer mit Luminal alleine kann man zusätzlich (Luminaldosierung dann oft herunter setzbar) mit Kaliumbromid behandeln. Auf Luminal als Monotherapie (alleine gegeben) sprechen etwas über 50% der Epileptiker gut an. Luminal wird von fast allen Hunden gut vertragen. Am Anfang evtl. etwas müder, nach einiger Zeit merkt man dem Hund die Medikamentengabe aber nicht mehr an. Die Krämpfe sind für die Gesundheit des Hundes und den Hund selbst belastender als die Luminal-Gabe

Als noch tolerabel gelten 4 leichte Anfälle pro Jahr. Wenn mehr Anfälle im Jahr auftreten oder diese nicht mehr als "leicht" einzustufen sind - so wie bei Ihrem Hund- , sollte man Medikamente einsetzen (Beginn mit Phenobarbital). Wenn man mit Medikamenten angefangen hat, muß man sie in der Regel lebenslang geben.
Eine Dauer von 2 Minuten Anfall gilt als leicht, längere Anfälle oder mehrere hintereinander aber als gefährlich (kann Status epilepticus = Dauerkrampf draus werden).

 

Die volle Wirkung von Luminal gegen Krampfneigiung tritt erst nach 2 Wochen ein.

Wenn sexuelle Übererregung eine (Mit-) ursache ist , sollte man evtl. kastrieren. Alshomöopathisches Mittel könnte man Bufo D6 3x tgl 5 Globuli versuchen.

Dosierungen: Phenobarbital: 1 -8 mg/kg KG 2 x täglich; Kaliumbromid : 20 - 40 mg/kg Körpergewicht 1x täglich oral.
Die genauen Dosierungen (einschleichend beginnen) müssen individuell an Hand der Serum-Medikamentenspiegel eingestellt werden.
Wichtig im Anfall ist, Gegenstände an denen der Hund sich verletzen könnte, möglichst schnell zu entfernen.

-Im akuten Anfall, insbesondere bei längeren Krämpfen (längere Dauer als 5 Minuten oder mehrere Anfälle kurz hintereinander) ist oft Diazepam (als Zäpfchen, rectal-tube oder Tropfen, bitte vom Tierarzt geben lassen oder Rezept austellen lassen) hilfreich, in solch einem Fall aber trotzdem soweit möglich möglichst schnell zum Tierarzt, der Diazepam spritzen kann (wirkt dann noch schneller).

Ein neues oft gut wirksames (aber sehr teures Medikament) ist Levetiracetam.

Unterstützend können Sie folgendes tun (ersetzt aber keinesfalls einen Tierarztbesuch!):
-als homöopathische Mittel Cuprum D6 und Zincum D6 je 2x täglich geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern mit Spritze mit etwas Wasser ins Maul geben ),
- im Anfall (besonders starkes Zucken): Belladonna D6 alle 2 Minuten sowie alle 10 Minuten (bis wieder alles normal) 5 Bachblüten Rescue-Tropfen (angstreduzierend).
-B-Vitamine (als Tabletten oder Tropfen, z.B. vom Tierarzt)

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Kundenantwort hat geantwortet vor 5 Jahren.
Er Hat von arzt noch so ein heartguard bekommen keine Ahnung was das ist das bekommt er dann einmal im Monat.. An diazepan hab ich auch gehofft als er mehrere Anfälle hatte.. Hat er aber nicht bekommen :(
Sein Bluttest sei ok.
An Homöopathie hab ich auch gedacht habe in dland n "Zincum metallicum D 6-Tabletten" und Apisinum D 6-Tabletten" von der DHU. Damit hat eine Züchterin die Epilepsie bei ihrem Chihuahua in den griff bekommen..
Soweit wurde alles gecheckt..
Finde es halt hier schwer einen guten Tierarzt zu finden...
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet. hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

Zincum und Apisinum ist auich eine gute bewährte Indikation (von Dr. Wolff, Buchautor: Unsere Hunde gesund durch Homöopathie!).

 

Heartguard ist ein Ivermectin-haltiges Mittel, das zur Herzwurm-Prophylaxe und zur Behandlung anderer Parasirten eingesetzt wird.

 

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

 

Udo Kind