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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Guten Tag, wir betreiben eine Art "Gnadenhof", auf dem sich

Kundenfrage

Guten Tag,

wir betreiben eine Art "Gnadenhof", auf dem sich u.a. auch Kamerun-Schafe befinden. Das jüngste dieser Schafe (ca. 1 J. alt) wurde vor ca. 1 Woche von einem großen Hund (Dogge) am Hals "gepackt" (gebissen) und mehrere Meter mitgezerrt. Durch das lautstarke Gebelle der anderen Hunde wurden wir noch rechtzeitig auf die Situation aufmerksam, sodass wir den Hund von dem Schaf trennen und dies zur Beruhigung in den Stall bringen konnten. Der unmittelbar darauf eingetroffene Großtierarzt stellte im Halsbereich vier punktfömige Bißverletzungen fest und verabreicht schmerzstillende, endzündungshemmende, sowie beruhigende Medikamente (per Spritze). Diese Verabreichungen wurden in den Folgetagen noch zwei mal wiederholt. In den ersten Tagen hat das Schaf fast nur gelegen, den Kopf linksseitig schiefgehalten und fiel bei den Aufstehversuchen meist um. Meine Frau verabreichte in Eigeninitiative "Zeel" und "Traumeel". Zum Glück hat das Schaf sehr schnell wieder mit dem Fressen angefangen und diesbezüglich eine normale Verdauung. Bedauerlicherweise ist der Bewegungsapparat jedoch immer noch stark eingeschränkt, , d.h. die "Schonhaltung" (?!) tendiert eindeutig immer noch linksseitig. Erfreulich ist, dass das Schaf den Hals manchmal (sehr selten) fast wieder gerade macht, jedoch bislang nie nach rechts. Meine Frage dahingehend wäre, ob hier vieleicht eine Art "Schleudertrauma" vorliegt (welches ja bekanntlich Ruhe und Geduld erfordert) oder ob eine andere behandlungsfähige (!) Verletzung für die genannten Kriterien vorliegen könnte. Wir sind wirklich bereit alles Mögliche für das Wohlergehen des Schafes zu tun, sofern die Behandlung medizinisch vertretbar ist. Leider kann oder sollte man Schafe ja nicht in Vollnarkose legen, was die Diagnose/Behandlung vieleicht erleichtern könnte, Insofern sind wir für jede Anregung dankbar, die zur Besserung der Situation beitragen könnte.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen!
Gruß
Axel Winkler
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr Winkler,

im Prinzip hat das Schaf bisher eine ausreichende Behandlung erhalten.
Durch die Bißstellen können natürlich Muskulatur und auch Nerven in Mitleidenschaft gezogen worden sein, was einen Heilungsverlauf deutlich verzögert.
Man wird nur schwer feststellen können wie tief die Bisse gegangen sind und wie stark die unter der Haut liegenden Strukturen verletzt worden sind. Aber um ein Schaf über einige Meter mitzuziehen bedarf es seitens des Hundes einiger Kraftanstrengung - und somit eines sehr festen Bisses.
Nerven und Muskulatur brauchen geraume Zeit zur Heilung.
Die Gabe von Arnica und Zeel ist förderlich und sollte auch weiterhin geschehen.
Wenn Nervengewebe stark zerissen wurde und die Nervenenden zu weit voneinander entfernt liegen wird keine endgültige Heilung eintreten.
Wenn eine Schonhaltung eingenommen wird ist dies ein Hinweis auf Schmerzen. Unter den gegebenen Umständen würde ich jedoch eher davon ausgehen, daß durch die Schädigung der Kopf gar nicht anders gehalten werden kann.
Sie sollten noch 2-3 Wochen Geduld haben - eine weitgehende Regeneration sollte möglich sein. Es ist allerdings möglich, daß keine 100%ige Heilung eintritt. Aber damit könnte das Schaf leben.

Homöopathisch könnten Sie zusätzlich noch folgendes geben:
- Ruta D4 2-3 xtgl. 5-8 Globuli oder 1 Tablette

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke

Tierarzt-mobil und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Jahnke,

vielen Dank XXXXX XXXXX detaillierte und somit hilfreiche Auskunft.

Gruß (aus Ostfriesland)
Axel Winkler
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
gerne - und alles Gute für das kleine Schaf !!