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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16569
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Unsere 9jährige Cattledog-Hündin fing vor ca. 3 Wo. plötzlich

Kundenfrage

Unsere 9jährige Cattledog-Hündin fing vor ca. 3 Wo. plötzlich an, sich an Ohren und Kopf zu kratzen, offene Stellen und Krusten entstanden. Da ich V. auf Ohrmilben hatte, waren wir vor 10 Tagen beim TA, im Ohr keine Milben, in der Laboruntersuchung aber ein sehr hoher Sarcoptes-Titer, als "Nebenbefund" waren fast alle Leberwerte extrem hoch, BZ und Nierenwerte normal. Dann wurde, bevor morgen Ivermectin zur Milbenbekämpfung gespritzt werden soll, der MDR1 bestimmt, alles in Ordnung, kein Gendefekt, das Ergebnis war gestern da. Außerdem fiel mir selber vor 8 Tagen eine rundliche weiche verschiebliche schmerzlose Schwellung im Bereich einer vorderen Brustdrüse auf, die der TA nicht registriert hatte. Fühlt sich eher an wie ein Lipom, nicht wie hartes Drüsengewebe.

Was mich aber jetzt sehr beunruhigt: aufgrund der hohen Leberwerte und weil ich den Eindruck hatte, die Hündin hätte zugenommen und keine Taille mehr, erhielt sie in den letzten 8 Tagen nur noch (wenig) almo nature Futter. Trotzdem scheint der Bauch weiter zuzunehmen, im Liegen wölbt er sich heraus (weich und nicht schmerzhaft), auch im Stehen wölbt sich der Bauch hinter den Rippen hervor (?Leber). So sah sie noch nie aus. Tragend kann sie nicht sein, die nächste Läufigkeit wäre im Mai wieder fällig, zuletzt war sie im Okt/Nov. läufig.
Eigentlich möchte ich morgen statt der Ivermectin-Injektion ein Sono vom Abdomen machen lassen, kann der Juckreiz doch von einer Lebererkrankung herrühren? Gibt es Hepatitis bei Hunden? Oder eher ein malignes Geschehen mit Ascites?
In welcher Reihenfolge macht was jetzt Sinn?
MfG
Dr. K. Steege
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

ich würde in jeden Fall raten bevor sie die Ivomecbehandlung beginnen,dies erst einmal genauer abklären zu lassen und ich halte daher eine Ultraschall durchaus für sinnvoll.Bei einer nicht kastrierten Hündin sollte ferner auch immer an ein hormonelles Problem bzw auch an eine Gebärmutterentzündung etdc gedacht werden.allerdings würde sie dann auch Symtome wie vermehrten Durst,Fieber etc zeigen.LLeider kann man auch ein tumoröses Geschehen nicht gänzlich ausschließen.Ferner würde ich ihnen auch sollte die noch nicht erfolgt sein raten die Schildrüsenwerte mitüberprüfen zu lassen,insbesondere wenn der Ultraschall keinen Befund liefern sollte.Wie gesagt die Ivomecbehandlung würde ich erst einmal verschieben.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Schilddrüsenwerte waren normal, war auch die erste Vermutung meines TA. Werde morgen Ivermectin verschieben und das andere wirklich erstmal abklären lassen.
Sie hatten mir übrigens im Juni 2011 schon mal geantwortet wegen meiner 23jährigen Ponystute, die festlag. Zur Information wie es weiterging: wir haben bis September gekämpft mit Schmerzmitteln, Osteopathie, Akupunktur, führen, dann Weidegang...der Rücken hat sich gut erholt, es war wohl primär eine Verletzung im Rückenbereich (Psoaszerrung o.Ä., die sie zum Festliegen brachte. Im Endeffekt hatte sich leider durch das lange Liegen (fast 3 Wochen) eine bleibende Beugesehnenverkürzung vorne ergeben, die längeres Stehen zu anstrengend werden ließ, sodaß ich sie im September dann doch einschläfern ließ. MfG
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

ja ich würde ihnen dazu raten,wie gesagt erst einmal abzuklären was die Ursache ist.Vielen Dank für die Info zu ihrer Ponystute,es tut mir sehr leid,daß sie sie dann trotz solangen Kampf erlösen mußten,was aber anhand ihrer Beschreibung sicher das Beste dann dennoch für sie war.Alles Gute für sie und ihrem Hund

 

Beste Grüße

 

Corina morasch