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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16617
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Ist die Fütterung von Roter Beete bei tragenden Stuten sinnvoll? Fütterung

Kundenfrage

Ist die Fütterung von Roter Beete bei tragenden Stuten sinnvoll?
Fütterung seit 9 Wochen:
Mash pro Tag:
500g Weizenflocken
200g Gertenflocken
400g Maisflocken
150ml Öl
120g Nutrival von Atcom
100 g Leinsamen Trockenmasse
1/2 Flasche Malzbier
1 Schluck Orangensaft
½ pulverisierte Eierschale (von Bioeiern)
5 g Löwenzahn und
1 g Bockshornkleesamen

Raufutter:
Luzernecobs
Wiesencobs
Pre Alpin Aspero


Aufgrund ihres hohen Eisengehalts und der entzündungshemmenden Eigenschaften würde ich gern Rote Beete (eingematschte Chips) füttern.

Die Stute ist in 19 Tagen ausgezählt (sie wurde künstlich besamt).

Zur Erkrankung:
Die Stute hatte sich während einer nächtlich aufgetretenen Kolik einen Schaden am rechten Kiefergelenk zugezogen. Die Kolik konnte innerhalb von 5 Tagen (Klinikaufenthalt) ohne OP geregelt werden. Sie hatte zu dem Zeitpunkt eine tennisballgroße Beule am rechten Kiefergelenk. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass sich das Gelenk komplett aufgelöst hat. Der Gehörgang ist verengt. Das durch Punktion gewonnene Material aus der Beule (diese ist und war von Anfang an hart) ist nicht von Bakterien oder Keimen befallen. Ein starker Abfall der Leukozytenwerte weisen darauf hin, dass keine Krebserkrankung vorliegt. Mittlerweile ist die Beule nur noch Tischtennisball groß.

Frage:
Ist eine Fütterung von Roter Beete sinnvoll?
Da das Pferd nicht saufen kann (pinkelt viel und hell und deckt den Wasserbedarf durch das Futter), wird sie vermutlich laktieren können?
Eine Ammenstute hätte wir zwar aber wie gestaltet man am Besten die Umstellung von der Mutter zur Ammenstute für Fohlen und Ammenstute? Sprich, wie früh sollte das Fohlen von der Mutter weg? Kann man das Fohlen noch so lange es geht bei der Mutter lassen und nimmt die Ammenstute es dann noch an?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

rote Beete schadet in keinen FFall,da es neben der entzündungshemmmenden Wirkung auch die Blutbildung mitunterstützt und Pferde dies auch gerne freßen,sie können diese daher in jeden Fall dazugeben.Das Fohlen solllte in jeden Fall die ersten Stunden bei der Mutter sein um genügend Kolostrum (Bietstmilch) aaufnehmen zu können damit es dadurch bedingt genügend Antikörper bekommt,welche das Fohlen für sein Immunsystem dringend benötigt.Eine andere Möglichkeit wäre die Stute nach der geburt mehrmas abzumelken um genügend Kolstralmilch zu erhalten und dies dem Fohlen mit der Flasche dann zu geben.Ich persönlich halte es für sinnvoller das Fohlen selbst diese bei der Mutterstute trinken zu lassen.Wenn sie dann einen Ammenstute für das Fohlen haben sollte dies dann aber soblad wie möglich mit dem Fohlen kontakt aufnehmen und es von der Mutter absetzten.damit die Amme das Fohlen annimmt ist der Geruch des Fohlens sehr entscheidend,z.B. reibt man das Fohlen mit einer Decke der Ammenstute ab,damit es etwas den Geruch von dieser animmt oder läßt die Decke anfangs bei der Kontaktaufnahme auf dem Fohlen so fällt es der Ammenstute leichter diese anzunehmen.Auch sollte man Anfang die Beiden dann nicht zusammen alleine lassen,es gibt Stuten welche solange der mensch dbei ist brav sind fühlen sie sich mit dem Fohlen alleingelassen diese dann wegbeißen oder gar wegschlagen.Man kann leider nie Vorhersagen wie dies aneinandergewöhnen verläuft und ob die Ammenstute das Fohlen dann auch tatsächlich annimmt,.Sollte dies dennochnicht gelingen müßte man das Fohlen mit der Flasche aufziehen ,auch dies funktioniert heutzutage durchaus.Entscheidend ist daß das Fohlen anfangs ausreichend Kolostralmilch von der Mutterstute enthält,dann hat es auch als "FlaschenKInd" gute Chancen.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

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Beste Grüße,

Corina Morasch

Tierärztin