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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Beim Hund sind einige Blutwerte erhöht, das macht mir Sorgen

Kundenfrage

Bei meinem Hund sind einige Blutwerte erhöht, das macht mir Sorgen.
HBE (MCH) 24,2 - Referenzwert: 17 - 23
LDH 320, Referenzwert: bis 89
CK 325, Refrenzwert bis 170
Cholesterin: 8,75 - Referenzwert: 3,49 - 6,99
Kalium: 6,1 - Referenzwert 3,5 - 5,2
MCHC ist erniedrigt: 32,1 - Referenzwert: 33 - 37
Welche weiterführenden Untersucungen wären sinnvoll?
Danke
MfG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
ich kenne den Hund und dessen Symptome nicht, kann Ihnen daher nur anhand des Blutbildes einige Tips geben.
Der erhöhte LDH - Wert kann verschiedene Ursachen haben, im Grunde handelt es sich um einen "Leber- und Muskelwert". Die Erhöhung kommt z.B. vor bei Lebererkrankungen (hier wären die Werte GPT bzw. ALT, AP, Bilirubin, Ammoniak, GOT bzw. AST und GGT interessant), Herzmuskelerkrankungen (evtl. Herzultraschall), Skelettmuskelerkrankungen und Tumoren.
Für eine Skelettmuskelerkrankung würde auch der erhöhte CK-Wert sprechen, dieser ist aber auch bei Herzmuskelschädigungen erhöht. Einen Herzultraschall würde ich IHnen daher auf jeden Fall empfehlen. Zu den Skelettmuskelerkrankungen zählen z.B. Muskeltraumen, Krampfanfälle, starke körperliche Belastung, Wirbelsäulenerkrankungen, etc. Hat Ihr Hund Probleme mit dem Bewegungsapparat?
Erhöhte Kaliumwerte können ebenfalls verschiedene Ursachen haben, z.B. bei Nierenerkrankungen, Muskeltraumen, Vergiftungen, abgestandenen Blutproben, etc.
Falls der Hund also Probleme mit dem Bewegungsapparat haben sollte würde ich dies näher untersuchen, ansonsten wäre ein Herzultraschall als nächster Schritt sicherlich sinnvoll.
Alles Gute für Ihren Hund
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke ***** ***** Leberwerte sind alle in Rodnung. Probleme mit dem Bewegungsapparat hat er nicht. Also Herzultraschall? Und was ist mit den oben erwähnten Tumoren?
MfG
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
einen Tumor kann man anhand der Blutwerte leider nie ganz ausschließen. Eine Möglichkeit wäre es eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb zu machen. So kann man zum einen Lage und Größe des Herzens beurteilen, zum anderen aber auch die Lunge beurteilen. Die meisten Tumore streuen (metastasieren) zuerst auf der Lunge, so dass sich hier meist als erstes Tumore nachweisen lassen. Da die anderen Blutwerte in Ordnung sind halte ich zumindestens einen fortgeschrittenen Tumor für eher unwahrscheinlich.
Ein Herzultraschall wäre daher neben oben genannter Röntgenaufnahme sinnvoll.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das haut mich jetzt schon um. In der Praxis hieß es, dass die Werte unbedenklich sind und wir in einem Jahr wieder kontrollieren sollen.
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
man sollte die Werte immer im Zusammenhang mit der klinischen Symptomatik sehen. Es kommt also ein wenig darauf an, wie es dem Hund insgesamt geht, also ob er irgendwelche Symptome zeigt. Diese Werte können z.B. bei einem älteren Hund erhöht sein, ohne dass es eine wirkliche Problematik vorliegt, spätestens beim vorliegen von Symptomen würde ich es aber lieber abklären. Zeigt der Hund irgendwelche Hinweise auf eine Herzerkrankung (Herzgeräusch, häufiges hecheln, schnelle Ermüdung, Belastungshusten, nächtliche Unruhe, etc.)?
Kleintierärztin und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Klinische Symptomatik: ich hatte ihn zur Blutabnahme vorgestellt, weil er morgens öfters nicht frisst.
Herzgeräusch glaube ich nicht, jedenfalls wurde beim Abhören nie etwas darüber gesagt und die Tierärztin hat ein sehr gutes Ohr.
Häufig hecheln, nein. Schnelle Ermüdung, jein, ich finde, dass er beim Rasen schnell ausser Atem kommt, Belastungshusten, nein. Nächtliche Unruhe jein, ängstlich ist er manchmal nachts.
Und, jetzt fällt mir ein, dass ich mal mit ihm in der Klinik war, beim Notdienst, die Ärztin dort meinte, dass sein Herz sehr schnell schlägt.
Älter ist er nicht. Es ist ein kleiner Hund und damit ist er mit 5 Jahren noch nicht älter, denke ich.
Ich werde das wohl abklären lassen, wir haben einen guten Kardiologen.
Danke
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
so wie Sie es beschreiben ist es sicher sinnvoll eine Herzerkrankung sicher auszuschließen. Liegt hier nichts auffälliges vor würde ich das Blutbild in 1 - 2 Monaten noch einmal kontrollieren.
Alles Gute für Ihren Kleinen

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