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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo,ich habe eine 4 Jahre alte Labradorhündin,sie hat seit

Kundenfrage

Hallo,ich habe eine 4 Jahre alte Labradorhündin,sie hat seit länger Zeit immer wieder sehr starke Hautprobleme,ich habe schon mehre Tierärzte aufgesucht,es wurden Antibiotika verabreicht und Hautsalben verschrieben,es traten aber immer nur kurzfristige Besserungen auf.Die Haut ist mit Pusteln,die wahrscheinlich einen Juckreiz erzeugen übersät,die dann von meinem Hund aufgekratzt werden und sich dann stark entzünden.Die Hund ist ein Wohnungschund und lebt in einem sauberen Umfeld.Ein Flöhefall liegt auch nicht vor.Ein Tierarzt ist der Meinung die Pusteln treten Naturbedingt(Gräserpollen)ein anderer Tierarzt ist der Meinung mein Hund trägt einen Erreger in sich der durch Kontakt mit andern Hunden ausgelöst wird,es wurde bis jetzt nicht nach der tatsächlichen Ursache untersucht.Da ich nur von einer sehr geringen Erwerbsunfähigkeitsrente leben muss bin ich schon sehr verzweifelt,da ich die Tierarztkosten kaum noch bezahlen kann, aber auf jeden Fall die Gesundheit und das Leben meines Hundes erhalten will!Der Hund wird auch regelmäßig geimpft.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir Rat bezüglich der Hauterkrankung geben könnten oder auch einen Tierarzt in meiner Umgebung ich wohne im Mecklenburg Vorpommern im Raum Rostock/Wismar.
Mit freundlichem Gruß Uwe Noack
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

der Juckreiz Ihres Hundes ist für Sie und Ihren Hund wirklich eine arge Belastung. Wurden schon Hautabstriche, Hautgeschabsel und Blutuntersuchungen (hier insbesondere auch der Schilddrüse) gemacht? Folgende Ursachen kommen insbesondere in Frage:

-Hautparasiten (außer Flöhe, die Sie ja schon ausgeschlossen haben v.a. Milben, seltener Läuse, Haarlinge (man sieht viele kleine "Schuppen"); Diagnose durch Hautgeschabsel (mikroskopische Untersuchung von ein wenig mit Skalpell abgeschabter oberer Hautschicht) oder "diagnostische Therapie" z. B. mit stronghold (pfizer) oder advocate (Bayer), wirken gegen Milben
-bakterielle (oft stark riechende teils eitrige stinkende) Hautentzündungen (oft Antibiose erforderlich, am Besten mit Abstrich , Bakterienbestimmung und Resistenztest)
-Allergie (z.B. Hausstaubmilben, Pflanzenpollen...) es gibt Bluttests zur Diagnose, evtl. spätere Hyposensibilisierung durch Injektionen, relativ teuer
- Futtermittelallergie (kann normale Allergie verstärken), Bluttest "Nutidexx zur ersten Orientierung, dann Eliminationsdiät
- Autoimmunerkrankungen (sehr selten)
-Hautpilz (Diagnose durch Abstrich, meist nicht so starker Juckreiz)
- Stoffwechsel- oder Organkrankheiten (entsprechende weitere Symptome, evtl. Butuntersuchung machen lassen)

Als erstes würde ich baldmöglichst zunächst auf Hautparasiten untersuchen bzw. behandeln lassen. Außerdem bitte die Analbeutel kontrollieren lassen (Angestautes Sekret kann in manchen Fällen eine Allergie verstärken)

Unterstützend könnten folgende Tipps helfen:
Shampoonieren der Haut mit veterinärmedizinischen Shampoos:
-Malacep-Shampoo (cp-pharma), falls ein Hefepilzbefall (Malassezien, Tierarzt fragen) vorliegt
-ansonsten z.B. Clorexyderm-Shampoo (ani-medica), stark reinigend, bakterienreduzierend
-Phytotherapie: Zur Reizlinderung eignet sich Cuticare-Hautbalsam (cp-pharma), auf besonders wunde Stellen Vunoplant (Plantavet)
-Homöopathisch könnte man den Hautstoffwechsel durch die Gabe von 2x tgl. Sulfur D6 unterstützen, einzelne Gaben von Psorinum D30 und Acidum formicicum können ebenfalls hilfreich sein (v.a. bei Allergie). Mittelfristig wäre auch die Gabe des homöpathischen Konstitutionsmittels sinnvoll (bei einem homöopathisch arbeitenden Tierarzt Anamnese machen lassen). Gegen Juckreiz hilft oft Cardiospermum D3 3x tgl.
-Futterumstellung: zur Senkung der Reizschwelle, evtl. liegt bei Ihrem Hund als eine Mitursache eine Futtermittelallergie vor; Selbst kochen: bisher nicht verwendete Komponenten, gut ist oft auch das Futter zd-ultra allergen-free der Firma Hills); Futterumstellungen müssen generell 8-10 Wochen konsequent (absolut nichts anderes füttern!)durchgeführt werden
-Zur Unterstützung des Hautstoffwechsels außerdem ein Vitamin B-haltiges Vitaminpräparat (z.B. Vitamin-B-Komplex-ratiopharm)
- essentielle Fettsäuren (z.B. Viacutan, Boehringer, Tierarzt)

Falls infektiöse Ursachen ausgeschlossen bzw. behandelt sind, hilft gegen eine Allergie oft das Mittel Atopica (Novartis) gut (langristig meistens besser verträglich als Cortison, gibt´s beim Tierarzt)

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße,
Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

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Freundliche Grüße,

Udo Kind