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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo, habe einen 17 Wochen alten Welpen (Pudel) und bin jetzt

Kundenfrage

Hallo, habe einen 17 Wochen alten Welpen (Pudel) und bin jetzt am Überlegen eine Hundeschule mit ihm zu besuchen, um ihn für beider Seiten stressfrei erziehen zu können, so daß er auf uns hört, ohne daß wir ihn anschreien müssen oder ihn immer auf seinen Platz schicken müssen. Er soll auch lernen, nicht jedem hinterher zu gehen oder an den Beinen hochzuspringen, schön an der Leine zu laufen usw. Ich möchte einfach, daß wir ein harmonisches Miteinander haben- so wie für den Hund als auch für uns !
Habe eigentlich nur Gutes von Hundeschulen gehört und daß die Hunde dann viel ruhiger und ausgeglichener sind.
Ich, als laie, werde es ihm wohl kaum einfach so beibringen können !
Wer kann mir da helfen in Stadtallendorf ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

letztlich muss die ganze Familie "liebevoll-konsequent" mit dem Hund umgehen, dann wird es bald sicher keine Probleme mehr geben. Vielleicht können Sie sich von Ihrem Tierarzt die Broschüre "Wie wär´s mit einem lieben Hund?" der Firma albrecht geben lassen. Hier sind die Grundlagen der Erziehung einfach, lustig und einprägsam geschildert. Sie steht auch im Netz zur Verfügung: http://www.albrecht.eu/tg_hund.html

Hier noch eine ganz kurze Zusammenfassung: http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/hunde/hundeerziehung.html

Folgende Maßnahmen sind zur guten Sozialisation hilfreich:

- beschäftigen Sie Ihren Hund möglichst viel (Spazieren, Spiele, Suchspiele ( einen Teil des täglichen Futters suchen lassen (z.B. Futter unter Bechern verstecken, Sie zeigen später auf richtigen Becher, noch später mehrere Becher und nur einer enthält Futter…)

-Hunde haben eine Assoziationszeit von 3-4 Sekunden, d.h. sie verbinden die Reaktion des Menschen mit dem, was sie in den letzten 3-4 Sekunden gemacht haben. Stoppen kann man ein Verhalten demzufolge nur bei Beginn (Nein und Sitz machen lassen), spätere Bestrafung ist wirkungslos und stört das Vertrauen des Hundes zum Besitzer

-Vor jeder angenehmen Tätigkeit (Fressen, Spazieren etc.) einen Befehl (z.B. Sitz) ausführen lassen. Nichts ist umsonst
-Rangfolgetraining: Hund geht erst als 2. durch eine Tür; Hund wird erst gefüttert, nachdem Besitzer gegessen hat; Manche Plätze (z.B. Sofa) dürfen nur mit Erlaubnis und Aufforderung durch Besitzer betreten werden
-Gehorsamkeitstraining (mit kleinen erbsengroßen Trockenfutterbelohnungen durchführen, Hund sollte sich einen Teil seines Futters mit den Übungen erarbeiten müssen)
1. Komm-Training: Name rufen und Futterbrocken zeigen, sobald Hund aufmerksam ist: Komm rufen, wenn Hund kommt, sofort (innerhalb von höchstens 1 Sekunde) Belohnung geben
2. Sitz Training: Futterbrocken vor die Nase halten, sobald Hund interessiert: Hand mit Futterbrocken langsam nach oben-hinten bewegen, mit der anderen Hand evtl. sanft aufs Hinterteil des Hundes drücken, dabei "Sitz!" sagen, sobald Hund sich gesetzt hat: Innerhalb von 1 Sekunde Belohnung geben und loben
3. Platz-Training: aus der Sitzposition heraus, Futterbrocken vor Nase halten, sobald Hund interessiert: Hand mit Futter langsam nach vorn-unten bewegen, mit der anderen Hand evtl. sanft auf Rücken drücken, dabei "Platz" sagen. sobald Hund in Platz-Position: sofort (1Sekunde!) Belohnung geben
4.Bleib-Training: aus Platz- oder Sitz-Position heraus: "Bleib" sagen, 1 Schritt weggehen, sofort wieder zum Hund gehen und Belohnung geben (sollte Hund doch aufgestanden sein: ignorieren, neuer Versuch und noch schneller zum Hund zurückkehren), allmählich die Abstände vergrößern, später dann 2, 3, 5... Minuten , noch später verläßt der Mensch auch mal kurz das Zimmer
-Generell gilt: Erwünschtes Verhalten beachten und belohnen (schon das Beachten eines Hundes ist für ihn eine Belohnung) , unerwünschtes Verhalten ignorieren
-Kauknochen oder Gegenstände die der Hund gefahrlos benagen darf, sollten dem Hund zur Verfügung stehen

Der Besuch einer Hundeschule ist sicher sinnvoll. Diese finden Sie in den Gelben Seiten (auch online) oder in diesen Verzeichnissen:

- http://www.hundund.de/hundeschulen/hundeschulen.php

- http://www.hundeschule.net/
- http://www.wunsch-hund.de/hundeschulen_-_welpenschulen/hundeschulen-tipps/auswahl_einer_hundeschule.html

- htpp:// www.hundeschule-direkt.de



Viel Glück!

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Freundliche Grüße,

Udo Kind