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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo;meine Farbmaus sollte gestern kastriert werden und ist

Kundenfrage

Hallo;meine Farbmaus sollte gestern kastriert werden und ist gestorben. Leider bekam ich keine klare Antwort was überhaupt passiert war. Die Ta hat gesagt er wäre zu aufgeregt gewesen, "hätte sich gewehrt wie's Messer" und sie hätte mehr Narkosemittel gebraucht. Scheinbar ist er nicht mehr aufgewacht. Kann man auch eine Inhalationsnarkose überdosieren? Sie sagt es sei die erste Maus die sie verliert in 15 Jahren. Ist es verantwortungsbewußt die Narkose derart zu erhöhen, wenn der Patient sich so wehrt, ist es nicht vorher absehbar, dass er dann nicht mehr aufwacht wenns überdosiert ist? Wir haben gefragt warum sie dann nicht abgebrochen und uns angerufen hat, wir hätten ihn sofort abgeholt. Antwort "Ja hätte hätte hätte". Sie kastriert regelmäßig Mäuse, Jerry kann doch nicht der erste gewesen sei der aufgeregt war. Natürlich hat sie das nicht davon abgehaten um die 60€ zuverlangen. Im Dezember als wir angefragt haben waren es noch 50€.Bitte helfen Sie mir zu verstehen was da schiefgelaufen ist.Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen, Kirsten Heisel
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

es tut mir leid, daß Ihre Farbmaus während der Operation verstorben ist.

Leider sind die von den Tieren benötigten und auch vertragenen Dosierungen ziemlich variabel, sodaß man sich in der Dosierung manchmal in höhere Dosierungen "vorwagen" muß als man es eigentlich will.

Gerade bei kleinen Tieren ist die Steuerung manchmal recht schwierig. Wenn die Tierärztin mit der Narkose erfahrung hat und ihr Bestes versucht hat, kann man ihr keinen Vorwurf machen. Selbst in der Humanmedizin (wo das Monitoring/ die Überwachungsmöglichkeiten deutlich besser ist als dies bei einer Maus möglich ist) kommt es ganz vereinzelt zu Todesfällen durch eine Narkose.

Möglicherweise lag auch ein Organproblem (Herz, Schilddrüsenüberfunktion...) vor, das zur Unverträglichkeit der höheren Dosierung geführt hat. Dies könnte nur eine pathologische Untersuchung klären. Ich denke nicht, daß die Tierärztin (da es sich ja um eine Tierärztin handelt, die öfter Mäuse operiert) das Narkosemittel über die normalerweise maximal vertretbare Dosis überdosiert hat.

Ich kann gut verstehen, daß Sie traurig und auch wütend sind. Leider kann es aber in ganz wenigen Einzelfällen unvorhersehbare Komplikationen geben, die im Extremfall auch zum Tod führen können.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

haben Sie noch eine Frage? Ich antworte gerne noch einmal.
Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, fairer Weise und den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend auf "Akzeptieren" zu klicken. Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Freundliche Grüße,

Udo Kind
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo, ich habe in der Tat noch ein Fragen, bin nur gerade dabei sie zu sammeln, damit ich weiß was ich jetzt schon gefragt habe. Selbstverständlich klicke ich auf akzeptieren, sobald ich alle Antworten habe. Bis dahin jedeoch habe ich ja die Möglichkeit Ergänzungsfragen zu stellen, wenn ich das richtig verstanden habe?

Vielen Dank für Ihr Mitgefühl.

Also die Ärztin hat gesagt Sie habe seit 15 Jahren Erfahrung mit der Kastration von Farbmäusen. Ist es denn möglich, dass nur meine Maus aufgeregt war und dann verstorben ist? Sind nicht alle Mäuse aufgeregt? Mäuse sind ja nicht so zahm wie Hunde oder andere Tiere, so dass viele schon beim Anfassen geschockt sind. Mir ist das Risiko der Narkose bei den kleinen bewusst. Es wundert mich nur, dass Sie es ausschließlich darauf zurückgeführt hat, dass Jerry "so aufgeregt war, dass sie mehr und mehr geben musste". Ist einem als Tierarzt denn nicht klar,dass sich damit das Risiko erhöht, dass er nicht mehr erwacht? Sie weiß doch, wie schlecht Mäuse die Narkose vertragen, wenn Sie angeblich schon seit 15 Jahren Erfahrung hat.

Ist es -unabhängig von meinem Fall- möglich eine Narkose überzudosieren? Sie hat beahuptet das wäre nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen,

Kirsten Heisel

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

grundsätzlich kann man jedes Narkosemittel so hoch dosieren, daß es zum Tod führt.

Auch das gebräuchlichste Euthanasiemittel der Tiermedizin (Pentobarbital) ist letztlich ein Narkosemittel, das aber nur eine geringe "therapeutische Breite" hat (Spanne zwischen erwünschter Wirkung als Narkosemittel und Schadwirkung die letztlich zum Tod führt.

Die gängigen Narkosemittel haben eine deutlich weitere therapeutische Breite, d.h. eine massive Schadwirlkung (bis zum Tod) tritt erst bei mehrfacher Überdosierung auf. Ich vermute eher, daß es bei Ihrer Farbmaus eine Vorschädigung gab, die zu einer erhöhten Empfindlichkeit auf das Medikament geführt hat. (z.B. eine Schilddrüsenmüberfunktion, dies würde auch eine über das Normale ungewöhnliche Aufregung des Tieres erklären und führt auch zu Herzschäden).

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hätte man das nicht vorher untersuchen und feststellen müssen, bevor man operiert? Vielen Dank,XXXXXärung hilft mir sehr das besser zu verarbeiten was da eigentlich passiert ist. Schade ist,dass sie das nicht so erklärt hat, sondern nur gemeint hat "das kann ich ja gar nicht überdosieren" als ich nach dem Grund gefragt habe und ob es die Überdosierung war. Außerdem hat Sie mich auch bezüglich Ihrer Erfahrung die sie angeblich at belogen. Gibt es etwas das ich tun kann? Ich hatte überlegt ihr einen Brief zu schreiben, weil ich wissen wollte was er jetzt in seinen letzten Stunden durchmachen musste und gestern nicht in der Lage war, etwas zu erfragen. Wahrscheinlich wird sie sich aber nicht die Zeit nehmen das zu beantworten. Ich finde es ist unprofessionell sich durch irgendwelche Lügen herauszureden. Ich wollte ja nur wissen, was passiert ist. Ein Anwalt bringt mir schließlich Jerry auch nicht wieder.

Ich habe noch eine Frage: wir haben 62€ bezahlt, gesagt hatte sie vorher 52. Der wievielfache Satz ist denn das? Kann das teurer sein, weil mehr Narkosemittel benutzt werden musste? Andernfalls werde ich sie darauf auch ansprechen. Ich werde meine Fragen nochmal durchgehen und Ihre Texte, damit alles restlos aufgeklärt ist, dann erhalten Sie natürlich Ihr Geld und eine positive Bewertung. Kann ich den Einsatz nachträglich erhöhen?

Mit freundlichen Grüßen,

Kirsten Heisel

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

einen schweren Herzschaden hätte man durch Abhören vermutlich festgestellt, eine Schilddrüsenüberfunktion kann man eher nicht feststellen (bei heimtieren ist eine Blutuntersuchung vor der Kastration eher nicht üblich, ein Komplettprofil würde die Kosten auch noch mal um EUR 40,-- (wenn die Schilddrüse dabei ist) in die Höhe treiben. Auch ist die Blutabnahme selbst bei Mäusen natürlich für Mensch und Tier belastender als erwa bei einem Hund.

Der Preis von EUR 62,-- ist auch in Nürnberg üblich

schreibe nachher weiter habe Patienten, noch nichr akzeptieren (Erhöhung über Bonus möglich)

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Eine vollständige Aufklärung über die Risiken und das was Sie jetzt sagten hat halt leider nicht stattgefunden, sonst hätte ich ihm das nicht zugemutet. Abgehört hat sie ihn nicht beim letzten Besuch. Nun ja, lieber würde ich mehr zahlen, als dass er dann wegen so etwas im Alter von ca 4 Monaten verstirbt. Es war eine Zooladen-Maus. Aber auch das wusste sie! Im Nachhinein hbe ich gelesen, dass da Krankheiten häufig sind.

Es kommt mir so vor, als habe ich Schuld daran. Morgens hat er noch gespielt,gefressen und geschlafen, sogar im Auto. Von Aufregung keine Spur. Wenn ich ihn alleine gehalten hätte wäre er vlielleicht unglücklich, aber wenigstens noch am Leben....Dass das Risiko bei ihm nochmal erhöht ist, als ohnehin schon war mir nicht klar, Sonst hätte ich ihm das nicht angetan. Damit habe ich ihm keinen Gefallen getan. Jeder hat mir eingeredet, man kann sie nicht allein halten( im Laden war er schon allein!) und Männchen würden sich aber tot beißen. Deshalb dachte ich hätte keine andere Wahl. Aber ich hatte eine. Lassen Sie sich mit Ihrer Antwort ruhig Zeit. Ich würde Ihnen gerne mehr bezahlen, aber ich bin bald an der Schmerzgrenze.

Ich finde 60€ nicht viel,für seine Tiere gibt man gerne alles. Aber dafür, dass er nicht mehr lebt, kaum Aufklärung,obwohl ich das unterschreiben musste und dafür dass man die Maus in den Tod geschickt hat...na ja. Und dass es eine Zooladenmaus war, Alter unbekannt hat sie auch gewusst.Hat mich auch nur gewundert, dass sie ihren eigentlich genannten Preis überschritten hat, ohne etwas dazu zu erklären. Schließlich will man auch genau wissen, was mit seinem Tier passiert.

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo nochmal,

EUR 62,-- ist etwa der 1, 5-fache Mindestpreis nach der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) , dieser Satz ist in Städten durchaus normal. Allerdings hätte man bei einem so traurigen Verlauf aus Kulanz evtl. einen Preisnachlaß geben können... (dazu gibt es aber keine rechtliche Verpflichtung).

Daß man keine Blutuntersuchung vor der Kastration macht ist wie gesagt bei Heimtieren durchaus üblich, auch weil sich die Tiere dabei sehr aufregen und es bei manchen Tiern sogar eine Sedierung braucht, damit sie ruhig genug für die Blutabnahme sind (... auch bei gesund erscheinenden Katern und Rüden im besten Alter wird eine vorherige Blutuntersuchung eigentlich eher selten gemacht, da es nur äußerst selten zu Problemen kommt.).

Daß Mäuse nicht allein gehalten werden sollten, ist richtig und dem Wohlbefinden der Tiere zuträglich. Insofern haben Sie für Ihr Tier das Bestmögliche gewollt und brauchen sich ganz sicher keine Vorwürfe zu machen.

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich hatte überlegt ihr einen Brief zu schreiben, weil ich wissen wollte was er jetzt in seinen letzten Stunden durchmachen musste und gestern nicht in der Lage war, etwas zu erfragen. Denken Sie das hat Aussicht auf Erfolg? Ich kann sie ja nicht dazu zwingen mich zu informieren, aber ich denke schon ich habe ein Recht darauf. Vor allem nach dem traurigen Ablauf. Dies ist auch meine letzte Frage!

 

Vielen vielen Dank für Ihre Hilfe und die Erklärungen.

Mit freundlichen Grüßen,

Kirsten Heisel

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

als er schließlich in Narkose war mußte er sicher nicht mehr leiden, da diese ja eher zu stark war. Von der eigentlichen Operation (ist diese komplett durchgeführt worden?) hat er vermutlich nichts mitbekommen). Stressig war allerdings vermutlich die Zeit vorher während der Nachdosierung des Mittels. Wenn eine Maus von einer Katze gejagt wird ist dies aber mit Sicherheit sehr viel stressiger (natürlich auch nur ein kleiner Trost, das weiß ich). Der körper schüttet in solchen Situationen oft auch beruhigende Endorphine aus, die das Ganze dann wieder abmildern.

Frendliche Grüße,

Udo kind

 

PS: ich glaube eher nicht, daß ein Brief noch viel weitere Klarheit bewirken kann

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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen vielen Dank XXXXX XXXXXür alles. Das hilft mir beim Verarbeiten.

 

Darauf ansprechen werde ich sie aber, da sie gestern selbst ganz offen zugegeben hat in Zukunft lasse sie die Finger davon, wenn ein Mäuschen zu aufgeregt ist. Das kann die sich im Interesse ihrer künftigen Patienten dann fürs nächste Mal merken.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Kirsten Heisel

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

danke für die freundliche rückmeldung und für´s Akzeptieren mit Bonus1

Freundliche Grüße,

Udo Kind

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