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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Mein Hund wird am Mittwoch kastriert und ich habe noch einige

Kundenfrage

Mein Hund wird am Mittwoch kastriert und ich habe noch einige fragen dazu weil ich nicht weiß ob es wirklich richtig ist. Ich hätte gerne eine zweite Meinung. Da mein Hund ein Spezialfall ist( er war schon oft sehr krank und ist sehr empfindlich) hätte ich gerne einen Rat bzw. Antworten auf meine fragen. Kann man dies auch telefonisch bekommen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

da dies ausschließlich ein online-Forum ist, können Sie hier die Informationen nur online erhalten. Ist Ihr Hund ein Rüde oder ein Weibchen? Wie alt? Welche Vorerkrnakungen hat er? Wurden das Herz untersucht und eine Blutuntersuchung durchgeführt?

Wenn Ihr Hund vorher untersucht worden ist (Herz und wichtige Organwerte im Großen und Ganzen ok), brauchen Sie sich keine Sorge zu machen. Kastrationen gehören zu den gängigsten Operationen und es gibt nur sehr selten Komplikationen.

Nach der Operation:

Am Operationstag brauchen viele Tiere (und auch Menschen) Ruhe und wollen auch noch nicht fressen. Am Anfang eher suppiges Futter geben (frühestens wenn Hund völlig wach)

Messen Sie sicherheitshalber rektal die Temperatur (normal 38°-39°), kontrollieren Sie die Schleimhäute (Bindehaut, Maul, normal: rosa) .

Falls Sie kein Schmerzmittel bekommen haben, könnten Sie bei Schmerzen Metamizol (Novalgintropfen, 30mg/kg) geben.

Bieten Sie Ihrem Hund nach der OP bitte eine Wärmflasche an.

Unterstützend können Sie noch folgendes tun:
- am Operationstag und 2 Folgetage: Arnika D6 3x täglich 1 Tablette (gegen Wundschmerz und zur Unterstützung beim Abbau von Hämatomen)
jeweils 1 Tablette zerpulvert (oder 5 Kügelchen) in die Lefze geben oder mit etwas Wasser mit Löffel oder Spritze ins Maul geben (unabhängig vom Futter)
- zur Entgiftung nach der Narkose: Nux vomica D6 3x täglich 1 Tablette oder 5 Globuli am OP-Tag und am Folgetag

Ich drücke Ihnen und Ihrem Hund die Daumen!

Sie können gern noch konkrete Nachfragen stellen!

Ich hoffe, Ihnen etwas helfen zu können und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung freue ich mich natürlich auch. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Ich wollte nicht wissen was ich nach der Operation tun muss. Ich habe die Frage gestellt wann eine Kastration zu befuerworten ist und wann nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich habe bedenken weil ich nicht weiss wie mein Hund sich danach verhält. Er wiegt 39,2 kg und soll nicht mehr zunehmen da er aber von einigen immer was bekommt frag ich mich ob ich es deswegen nicht lassen soll. Desweiteren frag ich mich ob er leidet wenn seine Hoden weg sind. ich will es nur machen lassen wenn ich ihm dadurch ein längeres und gesünderes leben ermöglichen kann.
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

bitte beantworten Sie die am Anfang gestellten Fragen: Geschlecht (medizinisch wird der Begriff "Kastration" sowohl bei Weibchen als auch bei Rüden bverwendet), Alter, Vorerkrankungen, Ergebnisse von Herz- und Blutuntersuchung.

Dann kann man Ihnen konkret die Vor- und Nachteile einer Kastration Ihres Hundes nennen.

Freundliche Grüße,

Udo Kind.

Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung: Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Er ist ein rüde geboren am 9.4.2005 sehr ruhig geworden in den letzten Jahren seit mein Sohn ( 4 Jahre zur Welt kam)

Blutbild immer ok. Ultraschall aller Organe auch im normbereich , nur Prostata vergrößert.

Er hatte schon 3mal nach einer Spritze bzw. Impfung 48 Std. Danach eine laehmung am rechten hinterbein aber das ging wieder weg durch Infusionen. Er ist aber seither sehr empfindlich auf alles. Verträgt nicht oft alle Nahrung. Er wird seit 2 Monaten gebarft mit tollem Futter von Firma tackenberg und die Blutwerte sind seither gut und das Fell glänzt wieder.

Ich hab nur das Problem dass er anderen rüden gegenüber wenn ich dabei bin immer aggressiver wird und ich weiß nicht warum. Ich kann ihm dann nicht mal mehr halten.

Meine Frage wird meine Beziehung zu ihm evtl. Durch die Kastration wieder besser?

Ich lasse es nur machen wenn ich ihm was gutes tue sonst lass ich es.

Danke für die antwort.
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

wie alt ist Ihr Hund denn?

Eine Kastration wird voraussichtlich folgende Veränderungen bringen:
- keine Ruhelosigkeit durch läufige Hündinnen mehr
- Aggression von anderen Rüden vermindert, evtl. etwas vermehrte Aggression durch fremde Hündinnen (einzelne Hündinnen sind gegen kastrierte Rüden etwas aggressiv)
- das vermutlich liebenswürdige Verhalten Ihres Rüden wird sich nicht ändern

- keine Prostataentzündungen oder -vergrößerungen

Nachteil:
- evtl. etwas ruhiger
- etwas höhere Neigung zum Dickwerden (läßt sich aber durch disziplinierte Fütterung und genug Bewegung (gut wäre ein festes Bewegungsprogramm) vermeiden)

Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, würde ich zunächst die chemische Kastration zum Ausprobieren durchführen .

Das gebräuchlichste und nebenwirkungsärmste Präparat ist ein Chip, ein Suprelorin-Implantat. Es wird zwischen den Schulterblättern unter die Haut injiziert und kann dort in der Regel folgenlos lebenslang verbleiben. Die Wirkung tritt nach etwa 4-6 Wochen ein und hält etwa ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr (je nach Stärke des Implantats).
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00059061.01?inhalt_c.htm
Suprelorin-Implantat (aus vetidata, der deutschen Arzneimittelinfo für Tierärzte):
-Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere):
Für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Implantation kann an der Implantationsstelle eine mittelgradige Schwellung bestehen. Histologische Untersuchungen 3 Monate nach der Implantation haben leichte lokale Reaktionen mit chronischer Bindegewebsentzündung und einer gewissen Verkapselung sowie Kollagenablagerungen ergeben.

Während des Behandlungszeitraums wird eine deutliche Abnahme der Hodengröße zu sehen sein. In sehr seltenen Fällen kann ein Hoden in den Leistenring aszendieren (aufsteigen).
Gegenanzeigen sind keine bekannt.

Eine Unfruchtbarkeit wird ab einem Zeitraum von 6 Wochen bis mindestens 6 Monate nach der Erstbehandlung erreicht. Behandelte Hunde sollen deshalb in den ersten sechs Wochen nach der Erstbehandlung weiterhin von läufigen Hündinnen ferngehalten werden.

Bei einem der 75 Rüden, die im Rahmen von klinischen Studien mit dem Tierarzneimittel behandelt wurden, kam es innerhalb von sechs Monaten nach der Implantation zur Paarung und Kopulation mit einer läufigen Hündin, was jedoch nicht zur Trächtigkeit der Hündin führte. Sollte sich ein behandelter Rüde zwischen sechs Wochen und sechs Monaten nach der Behandlung mit einer Hündin paaren, sind angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um ein Trächtigkeitsrisiko bei der Hündin auszuschließen.
Erfolgt die Paarung länger als sechs Monate nach Verabreichung des Tierarzneimittels, kann sie zur Trächtigkeit führen. Sofern das Tierarzneimittel alle sechs Monate verabreicht wird, ist es nach der Applikation weiterer Implantate nicht notwendig, Hündinnen von behandelten Rüden fernzuhalten.

Die Zeugungsfähigkeit von Rüden nach Normalisierung der Testosteronspiegel im Plasma nach der Verabreichung des Tierarzneimittels ist bisher noch nicht untersucht worden.
Während der klinischen Prüfungen blieben die supprimierten Testosteronspiegel bei den meisten kleineren Hunden (<10 kg) länger als 12 Monate nach der Implantation erhalten. Für sehr große Hunde (>40 kg) sind die Daten bisher begrenzt, aber die Dauer der Testosteronsuppression war vergleichbar mit der bei mittelgroßen bis großen Hunden. Vor der Anwendung des Tierarzneimittels bei Hunden mit einem Körpergewicht unter 10 kg oder über 40 kg sollte der Tierarzt deshalb eine Nutzen-/Risikobeurteilung vornehmen.

Die Anwendung des Tierarzneimittels bei Hunden vor der Geschlechtsreife ist bisher noch nicht untersucht worden. Es wird deshalb empfohlen abzuwarten, bis Hunde die Geschlechtsreife erlangt haben, bevor die Behandlung mit diesem Tierarzneimittel begonnen wird.

Daten belegen, dass die Behandlung mit diesem Tierarzneimittel die Libido des Hundes herabsetzt. Andere Verhaltensänderungen (wie z.B. ein mit dem männlichen Geschlecht assoziiertes Aggressionsverhalten) wurden bisher nicht untersucht sind aber in der Regel auch reduziert.

Eine Dosis des 1/2-Jahres-Implantates kostet etwa 55 Euro, Injektion (nach Scheren und Desinfektion des Implementierungsbereichs) und vorherige intensive Untersuchung werden mit etwa 35-50 Euro berechnet. Exakte Informationen bzgl. der Kosten kann Ihnen nur der Tierarzt vor Ort nennen.

Ein anderes Mittel ist Delmadinon (Gestagen und Antiandrogen, tardastrex, pfizer), hier sind die Nebenwirkungen höher und es wird daher kaum noch verwendet. http://139.18.70.138/fachinfo/t/tardastrex_10mgml_spc_2007-12.pdf

Tardastrex:
Nebenwirkungen(aus vetidata):
Gegenanzeigen
Diabetes mellitus, schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Mammatumoren. Langzeittherapie mit Glukokortikoiden. Nicht bei Rüden unter einem Jahr anwenden. Nicht intravenös anwenden. Nicht bei Tieren anwenden, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen.

Nebenwirkungen
Appetitsteigerung, vorübergehend erhöhter Durst und vermehrtes Wasserlassen. Gesteigerte Anhänglichkeit, ungewöhnlich ruhiges Verhalten. Haut- und Haarveränderungen an der Injektionsstelle. Verminderter Geschlechtstrieb. Manifestation eines latenten Diabetes mellitus, Gesäugetumore. Um eine unerwünschte Gewichtszunahme zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Appetitsteigerung nicht mit Futterzulagen zu beantworten.
Appetitsteigerung, vorübergehend erhöhter Durst und vermehrtes Wasserlassen. Gesteigerte Anhänglichkeit, ungewöhnlich ruhiges Verhalten. Haut- und Haarveränderungen an der Injektionsstelle. Verminderter Geschlechtstrieb. Manifestation eines latenten Diabetes mellitus, Gesäugetumore. Um eine unerwünschte Gewichtszunahme zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Appetitsteigerung nicht mit Futterzulagen zu beantworten.

Wirkdauer nur 4 Wochen; sollte wegen der Nebenwirkungen nicht in Langzeitanwendung gegeben werden. Kosten für 30kg Hund: Arzneimittel ca. 24 EUR zuzüglich Untersuchung und Injektion (=gesamt ca. 55 - 60 EUR).

Früher wurde in Deutschland oft Androcur (Cyproteron, Antiandrogen, Gestagen) verwendet, gibt es aber nicht mehr http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00000209/8660_05.htm?wir/00000209/8660_00.htm


Bei der chirurgische Kastration werden die Hoden in der Regel durch einen einzigen Schnitt in der Mittellinie entfernt. Dies geschieht natürlich unter Vollnarkose. Die Operation ist in der Regel ohne Probleme oder Komplikationen.

Freundliche Grüße,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

jetzt hat sich Ihre Anfrage und meine Antwort zum 2. mal überschnitten.

Die Aggressivität gegen andere Rüden würde vermutlich etwas reduziert (können Sie ja evtl. mit einem Chip testen, ebenso ob er zunimmt).

Unterstützende Maßnahmen für das Verhalten zu anderen Hunden (ich vermute, daß Ihr Hund Sie einerseits verteidigen will, aber auch ein wenig als sein Besitz ansieht und dies anderen Hunden demonstrieren will. Deshalb wäre es wichtig dem Hund zu zeigen, daß Sie Nr.1 sind und er Sie nicht beschützen braucht, da Sie ja viel höher stehen.):

1.Verhaltenstraining

-zunächst sollten Sie Ihren Hund in Gegenden, in denen es zu problematischen Begegnungen kommen kann, nur an der Leine führen. Wenn Ihr Hund an der Leine vollkommen auf Sie hört, könne Sie ihn auch in diesen Gegenden frei laufen lassen und das Training genauso durchführen, wie in der ersten Phase mit Leine (evtl. Übergangsphase mit langer Leine).

-Allmähliche Desensibilisierung: Üben Sie zunächst in ganz leichten Situationen (fremder Hund noch weit entfernt) "Sitz" und "Platz", steigern Sie die Schwierigkeit (also die Entfernung zu anderen Hunden) ganz allmählich. Loben Sie ruhiges Verhalten (auch mit Trockenfutterbröckchen), ignorieren Sie Ihren Hund bei Unruhe. (dann neues Training in einer noch etwas leichteren Situation). Verlegen Sie das Training allmählich in schwierigere Gegenden (wo es viele andere Hunde gibt). Das Training kann insgesamt einige Wochen dauern.

- Beschäftigen Sie Ihren Hund möglichst viel (Spazieren, Spiele, Suchspiele ( einen Teil des täglichen Futters suchen lassen). Hilfreich sind insbesondere Suchspiele, da sie die Ruhe und Ausgeglichenheit des Hundes stärken und der Hund lernt, sich auf etwas zu konzentrieren. Schwierigkeit allmählich steigern und bei Erfolg loben (der Futterbrocken an sich ist natürlich auch schon eine Belohnung)
-Hunde haben eine Assoziationszeit von 3-4 Sekunden, d.h. sie verbinden die Reaktion des Menschen mit dem, was sie in den letzten 3-4 Sekunden gemacht haben. Stoppen kann man ein Verhalten demzufolge nur bei Beginn (Nein und Sitz machen lassen). Wenn Ihr Hund in Stressituationen (andere Hündin) auf den Befehl zunächst nicht reagiert und aggressiv in Richtung des anderen Hundes zieht, sollten Sie mit "Nein", "Komm" und "Fuß" in eine andere Richtung gehen, als der Hund gezogen hat. Seine Aggression müssen Sie ansonsten unbedingt ignorieren (Kein Beruhigen, da es verstärkend wirkt); Zuwendung dürfen Sie Ihrem Hund erst wieder geben, wenn er sich beruhigt hat. Sitz machen lassen und ein paar Futterbröckchen geben.
-Vor jeder angenehmen Tätigkeit (Fressen, Spazieren, Streicheln, Spielen etc.) einen Befehl (z.B. Sitz) ausführen lassen. Nichts ist umsonst. Fördert das Vertrauen in die Sinnhaftigkeit Ihrer Befehle ("Es lohnt sich auf Frauchen/Herrchen zu hören!").
-Rangfolgetraining: Hund geht erst als 2. durch eine Tür; Hund wird erst gefüttert, nachdem Besitzer gegessen hat; Manche Plätze (z.B. Sofa) dürfen nur mit Erlaubnis und Aufforderung durch Besitzer betreten werden. Im Hunderudel ist es ganz klar, daß man macht, was der Rudel-Chef sagt. Daher ist die klare Rangordnung für das Gehorchen und Ruhigbleiben in den genannten Stresssituationen hilfreich.
-Gehorsamkeitstraining (mit kleinen erbsengroßen Trockenfutterbelohnungen durchführen, Hund sollte sich einen Teil seines Futters mit den Übungen erarbeiten müssen)
1. Komm-Training: Name rufen und Futterbrocken zeigen, sobald Hund aufmerksam ist: Komm rufen, wenn Hund kommt, sofort (innerhalb von höchstens 1 Sekunde) Belohnung geben
2. Sitz Training: Futterbrocken vor die Nase halten, sobald Hund interessiert: Hand mit Futterbrocken langsam nach oben-hinten bewegen, mit der anderen Hand evtl. sanft aufs Hinterteil des Hundes drücken, dabei "Sitz!" sagen, sobald Hund sich gesetzt hat: Innerhalb von 1 Sekunde Belohnung geben und loben
3. Platz-Training: aus der Sitzposition heraus, Futterbrocken vor Nase halten, sobald Hund interessiert: Hand mit Futter langsam nach vorn-unten bewegen, mit der anderen Hand evtl. sanft auf Rücken drücken, dabei "Platz" sagen. sobald Hund in Platz-Position: sofort (1Sekunde!) Belohnung geben
4.Bleib-Training: aus Platz- oder Sitz-Position heraus: "Bleib" sagen, 1 Schritt weggehen, sofort wieder zum Hund gehen und Belohnung geben (sollte Hund doch aufgestanden sein: ignorieren, neuer Versuch und noch schneller zum Hund zurückkehren), allmählich die Abstände vergrößern, später dann 2, 3, 5... Minuten , noch später verläßt der Mensch auch mal kurz das Zimmer
-Generell gilt: Erwünschtes Verhalten beachten und belohnen (schon das Beachten eines Hundes ist für ihn eine Belohnung) , unerwünschtes Verhalten ignorieren (soweit möglich) bzw. den Hund schnellstmöglich und ohne zu Reden aus der Situation führen ( evtl. muß man den Hund (ohne zu reden!, außer "Komm!") die ersten Meter hinter sich her ziehen), Zuwendung unbedingt erst wieder bei ruhigem, normalem Verhalten.
-In Gegenden mit anderen Hunden Ihren Hund zunächst generell nur an der kurzen Leine führen, lobend mit ihm sprechen, wenn er ruhig ist,; ab und zu "Sitz" machen lassen dann sofort (< 3 Sekunden) bei Befehlausführung ein Futterbröckchen geben

-Gut wäre natürlich auch weiterhin der Besuch der Hundeschule und allgemein möglichst viel Kontakt mit anderen Hunden, mit denen Ihr Hund friedliches Verhalten üben und praktizieren kann

2. Medikamente
Unterstützen könnte man die Verhaltenstherapie mit :
-Hyoscyamus D30 jeden 3.Tag 1 Gabe (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette)

Ob bei Ihrem Hund eine Kastration etwas bringen würde, sollte am Besten ein verhaltenstherapeutisch arbeitender Tierarzt vor Ort entscheiden bzw. mit einer chemischen Kastration ausprobiert werden.
Die Verhaltenstherapeutin C. Quandt schreibt zur Kastration:
Es ist allgemein bekannt, dass männliche Tiere bei den meisten Tierarten wesentlich aggressiver sind als weibliche. Das gilt auch für den Hund. Trotzdem wird die Aggressionsbereitschaft nach einer Kastration nur bezüglich des sexuellen Konkurrenzverhaltens gegenüber anderen potenten Rüden wesentlich reduziert. Bei Rüden, die aggressives Verhalten gegenüber allen, oder den meisten, anderen Hunden beiderlei Geschlechts oder gegenüber Menschen zeigen, ist durch eine Kastration keine befriedigende Änderung des Problemverhaltens zu erwarten.
aus: http://www.drc.de/gesund/kastratr.html

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

Udo Kind

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