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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo Ich bin Barbara Zink. Mein kleiner Danger Tedy Jorki

Kundenfrage

Hallo Ich bin Barbara Zink.
Mein kleiner Danger Tedy Jorki 11 Jahre alt ,ist bei der Tierärztin 11 Jahre in behandlubg.
Am freitag sollte ein Backenzahn gezogen werden,bei der OP ist beim starken heben
sein kleiner Kiefer gebrochen.Wir wolten den kleinen Liebling abholen.
Sie sagte uns er müßte bei Ihr bleiben da Sie den Bruch mit Draht versorgen wollte.
Mein vorschlag in eine Klinik zufahren wurde von der Ärztin nicht für gutbefunden. Diese meinte Sie würde Danger 14 Tage bei Sich behalten. Sein Herz und Blutbild war alles in
Ordnung. Am nächsten MORGEN kam ein Anruf meiner kleiner hatte Nachblutung und ist
verstorben. Habbe Danger dann am gleichen Tag am Hundefriethof beisetzenlassen.

Was Ich nicht verstehe die Ärztin wollte unbedingt Die Bestattung bezahlen.

Ich bin so Traurig und kann den Verlauf nicht verstehen.
MfG-
Barbara Zink.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

es tut mir sehr leid, was mit Ihrem Hund passiert ist. Leider kann es insbesondere bei sehr kleinen Hundrassen passieren, dass beim Ziehen eines Zahnes der Kiefer bricht. Um die Wurzeln eines Backenzahnes zu lösen muss relativ stark gehebelt werden. Vermutlich lagen auch schon Entzündungserscheinungen im Bereich der Zahnwurzel vor. Wenn diese auf den Kieferknochen übergreifen kann es dazu kommen, dass dieser "brüchiger" ist als normal. Dies lässt sich aber nur durch eine Röntgenaufnahme zweifelsfrei nachweisen.

Das der Kieferknochen durch das Ziehen des Zahnes gebrochen ist kann in seltenen Fällen leider passieren. Normalerweise kann man dies durch das Anlegen einer Drahtcerclage und pürrierte Nahrung für einige Wochen gut wieder beheben. Natürlich kann auch ich nicht ausschließen, dass der Kollegin hier ein Fehler unterlaufen ist wodurch es dann letztendlich auch zu den Nachblutungen gekommen ist. Allerdings sind dies alles Komplikationen die trotz sorgfältiger Arbeit leider in seltenen Fällen vorkommen können.

Da Ihre Tierärztin Sie und den Hund schon so lange kennt wird das Ganze auch an Ihr nicht spurlos vorbeigegangen sein. In solchen Fällen überlegt natürlich auch der Tierarzt immer, ob und wie er dies hätte vermeiden können. Das einzige, was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist warum sie nicht wollte, dass Sie mit dem Hund in die Klinik fahren. Allerdings ist das Anlegen einer Drahtcerclage normalerweise nicht unbedingt schwierig, so dass sie sich dies sicher auch selber zugetraut hat.

Durch das Bezahlen der Bestattungskosten möchte Ihre Tierärztin Ihnen sicher ihr Mitgefühl ausdrücken. Ich kenne einen Kollegen dem ein Kaninchen in einer Zahnoperation verblutet ist. Trotz sorgfältiger Arbeit ist es nach dem Ziehen des Zahnes zu schweren Blutungen gekommen und das Tier ist verstorben. Auch wenn dieser Kollege sich sicher keine Vorwürfe machen musste hat er den Besitzern später ein Kaninchen geschenkt, da diese ihm so leid taten.

Ich wünsche Ihnen trotz allem alles Gute
Kleintierärztin und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke für die Antwort.

Ich kann das sehr schwer akzeptieren, Ich habe noch eine Frage.

Die Ärztin meinte noch es währe ein offener Bruch ????????

Was ist denn da der Unterschied zum geschlossener Bruch,

Sein Kiefer wurde sofort dick umwiekelt Ich habe desehen das der kleine stark ---sehr

geblutet hat. Ich muß erwähnen , das Die Ärztin den kleinen in der Nacht noch eine

OP mit Narkose bei diesen schon sehr stark geschwächten Hund vollzog

Sie meinte das ist auch noch eine Grund der zum

Tod führte. Ich kann mich damit abfinden, wir leben in einer großen Stadt Berlin,

warum kann mann Sich nicht Hilfe und Ratschlag einhollen, Sie zeigte mir sogar ein Buch wie mann Den Kiefer verdratet. Also kann Ich davon Ausgehen. 0 Ahnung.

Für mich hat Die Artztin viel schuld an seinen Tod beigetragen,Ich kann meine Beerdigung selber Zahlen auch habe Ich das Geld nicht angenommmen,

diese Lücke kann man mit Geld nicht heilen.

 

Barbara Zink

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

bei einem geschlossenen Bruch besteht zwar ein Bruch des Knochens, dass umgebende Gewebe (hier Zahnfleisch etc.) ist aber noch intakt. Bei einem offenen Bruch kommt das Bruchende des Knochens aus der Haut bzw. hier aus dem Zahnfleisch heraus und ist sichtbar. Hier ist die Infektionsgefahr durch das Eindringen von Keimen deutlich höher.

Ich hätte den Hund vermutlich erst einmal stabilisiert und die Blutung versorgt bevor ich mich um den Bruch gekümmert hätte. Dies ist aber aus der Ferne nur schwer zu beurteilen. Das die Tierärztin Ihnen ein Buch gezeigt hat finde ich nicht weiter ungewöhnlich. Ich zeige meinen Patientenbesitzern auch gerne anhand von Bildern oder Büchern was ich vorhabe.

Ich denke, dass hier weniger der Bruch als vielmehr die Blutung das Problem war. Sinnvoll wäre sich gewesen die Blutung zu versorgen und evtl. auch eine Bluttransfusion zu geben, wenn der Blutverlust so groß gewesen ist. Eine Fraktur kann man immer auch noch einen oder zwei Tage später versorgen.

Ich kann Ihren Unmut sehr gut verstehen, kann aber ohne den Hund und evtl. Röntgenbilder zu kennen nur schwer beurteilen, ob hier anders hätte gehandelt werden müssen. Ich weiß, dass viele Kollegen nicht gerne den Rat anderer Tierärzte einholen. Ich überweise gelegentlich Patienten an Kollegen, wenn es sich um Fälle in deren Spezialgebiet handelt und ich denke, dass sie dort besser behandelt werden können. Sie können sich aber an die zuständige Tierärztekammer wenden, die prüfen in solchen Fällen, ob fehlerhaft gehandelt wurde.

Weiterhin alles Gute