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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Unser Mischlingshund (Beagel/Deckel) ist 12 Jahre. Er hat seit

Kundenfrage

Unser Mischlingshund (Beagel/Deckel) ist 12 Jahre. Er hat seit 8 Tagen folgendes Verhalten.
Großen Durst (nach dem Saufen ergibt er sich und die Flüssigkeit kommt teilweise wieder raus.) Das Fressverhalten ist normal und bleibt im Magen. Er zittert am ganzen Körper und ist sehr unruhig und schlapp. Die Schnauze ist kalt und naß, die Ohren sind kalt. Der Kot ist normal jedoch muß er häufig Wasser lassen, teilweise mit Blut durchsetzt.
Wir waren beim Tierarzt. Blutuntersuchung ist ok (etwas schlechte Leberwerte). Er hat Elektrolyd- und Krampflösende Spritzen und Antibiotikatabletten bekommen. Der Zustand bessert sich jedoch nicht, im Gegenteil es wird immer schlimmer!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

handelt es sich um einen Rüden oder eine Hündin? Ist das Tier kastriert? Ist der Urin in Hinblick auf Entzündungszellen, Kristalle, etc. untersucht worden?

Vielleicht können Sie mir diese Fragen gerade noch beantworten, dann kann ich Ihnen besser weiterhelfen.



Kleintierärztin und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

ich weiß nicht, ob es mit der Übermittlung Ihrer Antwort Probleme gab, aber bei mir ist leider keine Antwort auf meine Fragen eingegangen.

Daher erst einmal ein paar "pauschale" Hinweise. Falls der Urin des Tieres bisher nicht untersucht worden ist sollte dies unbedingt nachgeholt werden, da dies wichtige Hinweise liefern kann. Im einfachsten Fall könnte es sich um eine Blasenentzündung handeln, welche häufig durch Bakterien ausgelöst wird. Dann hätte normalerweise aber auch das Antibiotikum zumindest eine Besserung bringen sollen. Auch Kristallbildungen im Urin können zu Reizungen und Entzündungen der Blasenschleimhaut führen. Auch diese kann man durch eine Urinuntersuchung nachweisen.

Bei unkastrierten Hündinnen sollte man im Zusammenhang mit den Symptomen und der vermehrten Trinkmenge immer an eine Gebärmutterentzündung denken. Hierbei sind dann aber auch die Entzündungswerte im Blut normalerweise erhöht. In diesem Zusammenhang würde ich aber auf Scheidenausfluss und eine Erhöhung des Bauchumfanges achten.

Bei unkastrierten Rüden kommt es zu solchen Problemen häufig bei Prostatavergrößerungen. Dies kommt relativ häufig vor und es können auch Prostataentzündungen vorliegen, die entsprechende Probleme bereiten. Hat Ihr Tierarzt die Prostata rektal abgetastet, falls es sich um einen Rüden handelt?

Ich würde Ihnen auf jeden Fall empfehlen eine Ultraschalluntersuchung machen zu lassen. Hiermit kann man sowohl ein Prostataproblem als auch eine Gebärmutterentzündung erkennen. Auch kann man die Blase beurteilen und auch beispielsweise Blasentumore die ebenfalls zu solchen Symptomen führen können
erkennen.

Falls dies alles ausgeschlossen wurde bzw. werden kann würde ich den Hund in Hinblick auf das Cushing - Syndrom untersuchen. Dies ist eine Erkrankung bei der der Körper zu viel körpereigenes Kortisol produziert. Diese Hunde trinken und fressen häufig vermehrt, zeigen häufig einen tonnenförmigen Körperbau (dicker Bauch, schmale Rückenlinie), haben häufig Hautprobleme, leiden unter Mattigkeit, hecheln, etc.

Ich denke, eine Ultraschalluntersuchung wäre hier der nächste wichtige Schritt um die richtige Diagnose zu finden.

Gute Besserung für IHren Hund

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