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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Mein Hund übergibt sich seit gestern und frisst nichts

Kundenfrage

Mein Hund übergibt sich seit gestern und frisst nichts. Sie hat das schon immer getan eigentlich fast Täglich. Meistens in der Nacht. Aber seit gestern Frisst sie nichts mehr und übergibt sich mit allem was sie zu sich nimmt. Wir waren hier in Tschechien bei einem tierarzt der auch recht kompetent erscheint. Aber leider verstehe ich ihn nicht. Sie zittert auch sehr doll wenn sie liegt und ist sehr unruhig. Auuserdem absolut Lustlos. Wir haben ihr einen Teelöffel voll Speziaöfutter vom Arzt gegeben das hat sie aber nicht sehr lange drin behalten. Jetzt mussten wir sie bei unserem Arzt lassen damit er sie besser beobachten kann. Wir sind abolut verzweifelt und wissen nicht mehr weiter...
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

nach der Beschreibung klingt es als hätte Ihr Hund einen Darmverschluß. Wenn alles sofort erbrochen wird, was gefressen wurde, liegt der Verdacht nahe.
Es muß nicht unbedingt ein kompletter Verschluß sein, falls noch etwas Kot produziert wird.
Es kann für die Erkrankung noch andere Ursachen geben :
- Futtermittelunverträglichkeit
- Invagination des Darmes
- Infekt

Zunächst wäre es wichtig eine Röntgenaufnahmen des Bauchraumes zu haben, um die Passage beurteilen zu können. Zusätzlich könnte man bei unklaren Bereichen ein Kontrastmittel eingeben. Dies hat auch den zusätzlichen therapeutischen Effekt die Magen- und Darmschleimhaut zu beruhigen.
Dies sollte der wichtigste Schritt sein - falls der Kollege kein Röntgen hat, müßte es hoffentlich eine Klinik geben.
Der Kreislauf scheint auch beeinträchtigt zu sein, da der Hund zittert und apathisch ist. Das spricht eher für Untertemperatur, als für Fieber. Auch dies wäre bei einem Darmverschluß relativ typisch.
Daß der Hund generell immer wieder erbricht kann an einer Futtermittelunverträglichkeit liegen. Ich würde nicht zwangsläufig beides im Zusammenhang sehen. Wichtig wäre dabei eine Blutuntersuchung.
Mein Untersuchungsgang wäre also folgender :
- Röntgen
- evtl. Kontrast
- Blutuntersuchung

An Therapie würde ich folgendes einleiten:
- Antibiose
- Antiemetikum (Mitetl gegen das Erbrechen - Wirkstoff z.B. Metoclopramid)
- magenberuhigendes Mittel
- Infusion zur Stützung des Kreislaufes
- Diät in vielen sehr kleinen Portionen

Liegt ein Darmverschluß vor - häufig sieht man im Röntgen nur etwas aufgegaste Bezirke, da nicht alle Fremdkörper röntgendicht sind - hilft nur eine Operation.
Im Notfall, falls die Verständigungsschwierigkeiten zu groß sind, würde ich evtl. nach Deutschland fahren ?

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke

Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung: 20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
Tierarzt-mobil und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie hat laut Blutuntersuchung zu viele Weisse Blutkörperchen.
Mit Ultraschall konntet sehen das die Gebärmutter stark vergrößert ist.
Er wird sie jetzt operieren! Er denkt das die gebärmutter entzündet ist!
Hoffentlich geht alles gut! Sie war scheinschwanger!
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
das klingt ja nun wieder völlig anders - aber hoffentlich geht es ihr dann bald besser !!

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ja aber die ersten Informationen sind auch richtig. Wie kann das alles zusammen hängen?
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
bei einer Gebärmutterentzündung - insbesondere wenn sie erst spät erkannt wird (Leukos waren sehr hoch laut Ihrem Bericht) - kommt es häufig zu Erbrechen. Daß die Hündin das schon vorher häufig getan hat kann eher mit einer Unverträglichkeit zusammenhängen.
Ich würde dabei an eine zu starke Säurebildung denken und würde die zunächst (länger nach der OP) die Fütterungsmodalitäten umstellen : mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Es kann sein, daß es abends zu einer zu starken Säureproduktion kommt, weshalb die Hündin erbricht.
Ansonsten, wenn das nicht funktioniert (sieht man schon nach 2-3 Tagen), würde ich auf ein Sensitive-Futter umstellen. Man kann unterstützend einen Säureblocker (Ranitidin als Wirkstoff) geben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo

Vor tagen hat unser Tierarzt die kleine operiert und bei der Operation hat er herausgefunden was es nun wirklich war. Sie hat einen Pfirsich Kern verschluckt und der hat im Darm festgesteckt. Wir haebn sie nun seit gestern wieder bei uns und mussten ihr Flüssigkeit mit einer Spritze geben und eine Paste mit Vitaminen und Einweiss zu fressen geben. Gestern war alles gut und sie hat auch alles drin behalten. Sie pinkelt auch cirka alle 2 Stunden aber hat noch kein anderes Geschäft gemacht. Heute morgen Hat sie sich dann wieder übergeben und scheinbar alles wieder übergeben was sie gestern zu sich genommen hat. Was meiner Meinung nach normal sein kann da sie eh einen sensiblen Magen aht und die Situation schon ganz schön Stressig ist. Ausserdem ist der Darm durch die OP ja nun auch noch verletzt. Wir waren heute Morgen wieder bei unserem Tierarzt und der hat ihr wieder Jede Menge Spritzen mit allem möglichem gegeben. Unter anderem Vitamine und Antibiotika. Temperatur ist normal. Sie schläft sehr viel und zittert so gut wie garnicht mehr.

Haben sie eine andere Idee wie sie wieder so schnell wie möglich auf die Beine kommt oder ist diese Situation normal?


Viele Grüsse
Mayk
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

unterdessen bin ich wieder online. Heute morgen hatten wir miteinander telefoniert - und alles soweit besprochen, glaube ich. Wenn noch Fragen sind, können Sie sich gerne wieder melden.
Ansonsten alles gute und vor allem gute Besserung,

Christiane Jahnke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo und guten abend

So nachdem wir ihm dann erzählt haben wie sie die Therapie durchführen würden hat er sie nun dort behalten um sie zu beobachten und gibt ihr in bestimmten Abständen Infusionen in die Vene und unter die Haut. Schmerzmittel und Antibiotika und so weiter. Des weiteren gibt er ihr nichts mehr Oral. Die Temperatur schwankt zwischen 38 und 38,5 Grad was normal zu sein scheint. Sie pinkelt alle 2 Stunden ganz normal. gestern war ein bisschen komische braune Flüssigkeit im Urin. Also sie war heute wie ausgewechselt als wir kamen und hat sich sehr gefreut und war ganz aufgeregt. Der Tierarzt hält sich sehr zurück mit positiven Äusserungen zu ihrem Zustand. Er sagt immer wider im Unterton alles kann auch wieder schlechter werden. Meine Verlobte ist ziemlich fertig mit den Nerven und kann jetzt garnicht verstehen warum die kleine da bleiben muss auf einmal. Sie sieht es als sehr negativ an obwohl ich ihr gesagt habe das das eigentlich der richtige Weg ist und das sie am Ersten tag schon bei uns war und gefüttert oder Wasser bekommen hat nicht der richtige Weg war. Ich bin auf jeden fall ein wenig mehr beruhigt da es jetzt anscheinen auf dem richtigem Weg ist.


Mayk Biletti
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

da jetzt schon ein paar Tage seit der OP vergangen sind, sollte sich alles so ganz langsam normalisieren. Ehrlich gesagt würde ich den Hund nun aber nach Hause nehmen, da Sie sie ebensogut überwachen können, und Sie sagten ja zum Tierarzt sind's nur 5 Minuten. Da würde ich lieber 2x tgl. für Infusionen hinfahren, als den Hund die ganze Zeit in der Praxis zu lassen. Psychische Versorgung ist ja auch wichtig.
Ich würde ca. 5 Tage ausschließlich infudieren - möglichst in die Vene. Ein Venekatheter hält höchsten für 3 Tage - also muß dann auf das nächste Bein gewechselt werden. Aber unter die Haut geht im Notfall, falls keine Braunüle mehr reingeht, auch.
SchmerzmittelAntibiose kann der Tierarzt ja trotzdem spritzen - oral wäre ebenfalls noch nicht gut.Insgesamt ca. 5 Tage Infusionen, dann langsam mit der Nahrung in ganz kleinen Portionen anfangen.
Fütterung entweder mit Hill's a/d, oder Viteltrunk für Hunde, falls es das dort gibt, oder Babybrei, oder selbst gekocht Huhn/Reis/Hüttenkäse/Kartoffelbrei ohne Milch - püriert.
Nach ca. 10 Tagen sollte endgültig Entwarnung sein.
Es ist möglich, daß trotz allem Probleme mit dem Darm bleiben - sodaß der Hund einfach nicht mehr alles verträgt, und immer eine Diät für sensible Mägen bekommen muß. Aber damit könnte man gut leben.

Weiterhin gute Besserung.

Christiane Jahnke

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