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Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt - Homö...
Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Guten abend, letzte Woche Donnerstag ist meine H ndin im Alter

Kundenfrage

Guten abend, letzte Woche Donnerstag ist meine Hündin im Alter von 16 Jahren gestorben. Obwohl sie in den letzten Wochen oft instabil war, kam der Tod doch völlig überraschend. Was mich seitdem quält ist die Frage, ob sie ihre letzte Stunde noch voll mitbekommen hat. Es ging morgens um 5 Uhr los und um 6.10 Uhr war sie tot. Ich denke sie hat einen sekundären epileptischen Anfall gehabt, der letztendlich zum Organversagen führte. Sie hat gekrampft, gehechelt und gespeichelt. Für uns Familie war das ganz schlimm. Aber noch viel schlimmer ist die Frage, ob der arme Hund leiden mußte. Ich kann einfach nicht los lassen, bevor diese Frage beantwortet ist. Bitte helfen Sie mir Ruhe zu finden.
Vielen Dank

Britta Zeiske, Saarbrücken
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

so wie Sie es beschreiben gab es leider vermutlich schon eine Phase, in der Ihr Hund auch etwas hat leiden müssen; das Hecheln spricht für eine gewisse Erregung (könnte aber auch durch eine Herzinsuffiziens verursacht gewesen sein). So wie für Menschen auch ist es für Hunde sicher auch nicht angenehm machtlos von einer Erkrankung "durchgeschüttelt" zu werden.

Meist kommt aber vor Eintritt des Todes eine Phase der Ruhe, in der Ihr Hund sicher "froh" gewesen ist, daß Sie und Ihre Familie bei ihm waren!

 

Ich kann gut verstehen, daß Sie sich Gedanken machen.

Krämpfe sind natürlich für Hunde (wie für Menschen auch) unangenehm , da der Hund nicht weiß was mit ihm warum geschieht.

Wenn die Krämpfe dann aber vorbei sind tritt meist eine Entspannung ein und der Tod selbst ist dann meist eher friedlich.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft! Ihr Hund hat es gut bei Ihnen gehabt. Versuchen Sie an die gemeinsamen schönen Erlebnisse zu denken. Vielleicht ist es auch ein kleiner Trost, daß Ihr Hund in Menschenjahre umgerechnet immerhin mindestens 84 Jahre alt geworden ist (falls Gewicht über 15 kg sogar deutlichälter).

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

 

 

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke Hr. Dr. Kind.

 

das tröstet mich jetzt wenig. Mein Hund hat mindestens eine halbe Stunde verzweifelten Kampf hinter sich gebracht.

 

Klar, wír waren da und hielten sie in unseren Armen. Ich wünschte mir immer, daß sie "friedlich einschläft". War dann wohl doch nicht so. Sie war übrigens 20 Kilo schwer. Also schon recht alt an Menschenjahren.

 

Aber auch eine Euthanasie hätte nichts mehr gebracht, weil keine Anzeichen vorher zu sehen waren und in der Zeit hätte auch kein Notarzt kommen können. So muß ich mit der Gewißheit leben, daß mein geliebter Hund noch leiden mußte.

 

Freundliche Grüße

Britta Zeiske

 

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Sie haben auf jeden Fall alles richtig gemacht und waren für Ihren Hund da.

Auch in der Natur und selbst für uns Menschen ist Krankheit und Sterben nicht leidensfrei. Das ist ein Aspekt, der bis zu einem gewissen Grad unvermeidbar zum Leben dazu gehört. Wenn sich das Sterben über Stunden hingezogen hätte, häte man handeln können (und sollen), aber bei 1/2 bis 1 Stunde war es so - wie Sie es gemacht haben - das Beste. Ganz wichtig für Ihren Hund war, daß Sie bei ihm waren und ihn unterstützt haben!

 

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

 

Udo Kind