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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Ist Hufrehe bei Deckhengsten vererbbar

Kundenfrage

Ist Hufrehe bei Deckhengsten vererbbar?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Hauptursache für Hufrehe sind Störungen im Metabolismus (Stoffwechsel), für die es sehr viele Ursachen gibt. Eine genetische Komponente kann ein Faktor unter vielen Belastungsfaktoren sein (Seite 15ff. folgender Diplomarbeit: http://www.vetmeduni.ac.at/hochschulschriften/diplomarbeiten/AC07944596.pdf), aber sicher nicht ein Hauptfaktor. Hier kommen v.a. Fütterung, (incl. Vergiftung), Überbelastung und bakterielle Besiedelung in Frage.

 

Einen allgemeinen Überblick (auch über Therapien) finden Sie hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hufrehe

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Rehe ist keine erbliche Erkrankung im eigentlichen Sinne.Allerdings eine Rasse abhängige Erkrankung,d.h. es gibt Rassen die zu dieser Form der Stoffwechselerkrankung mehr neigen als andere,hierzu zählen neben Ponys,die schwereren Rassen wie Kaltblüter,Haflinger etc.

Um welche Rasse handelt es sich bei diesem Hengst?Ich selbst kenne Hengste,welche schon Hufrehe hatten,dies aber in ihrer Nachzucht bislang keine Probleme damit gab.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

 

Corina Morasch

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

danke zunächst an Frau Morasch für die Ergänzung.

 

In der von mir zitierten Diplomarbeit ist auf Seite 15ff. das überdurchschnittliche Vorkommen von Hufrehe bei den Nachkommen eines Hengstes beschrieben. Genauso gibt es aber auch Hengste, die Hufrehe hatten, deren Nachkommen aber nicht an Hufrehe erkrankten. Ob die Nachkommen des von Ihnen genannten Hengstes eine höhere Wahrscheinlichkeit von Hufrehe als die Nachkommen eines anderen Hengstes der gleichen Rasse haben, könnte man am ehesten herausfinden, indem man die Besitzer der von dem Hengst bisher gezeugten Fohlen befragt und dann auswertet, ob eine Häufung von Hufrehe auftrat. Falls es sich um einen noch jungen Hengst handelt scheidet diese Möglichkeit natürlich leider aus.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

haben Sie noch eine Frage? Ich antworte gerne noch einmal.

Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, fairerweise und den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend auf "Akzeptieren" zu klicken. Vielen Dank im Voraus!

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

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