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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo, lebe mitten in der Stadt. In der Nachbarschaft im Nebenhaus

Kundenfrage

Hallo, lebe mitten in der Stadt. In der Nachbarschaft im Nebenhaus hat jemand seine Katze nicht mehr reingelassen, als diese Junge bekam. 1 Junges und die Mama habe ich durch 2 x am Tag mit Füttern gut über den Winter gebracht. Die Mama war nun wieder schwanger und ein paar Wochen sehr unregelmäßig da. Das Junge war 4 Tage weg. Heute kam das Junge endlich wieder, brachte mir 1 totes Katzenbaybe, legte es hin. Sie fraß, merkte, daß ich nicht einfach ging, marschierte wieder los und brachte nochmal 1 totes Katzenbaybe. Beide habe ich in einer Plastiktüte entsorgt. Was soll ich mit dieser Geste anfangen? Sie wirkte auch ziemlich aufgelöst, kam näher her, als sonst. Streifte länger um meine Beine. Ich wollte die beiden Kastrieren/Sterilisieren lassen, sobald es Nachts nicht mehr so kalt ist. Mutter und Tochter sind recht scheu. Anfassen geht gar nicht. Aber was hat das mit den toten Baybes auf sich? Wieso bringt sie mir die? Wer kann mir da weiterhelfen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

wenn Katzen einem etwas bringen ist dies ein Freundschafts- und Vertrauensbeweis.

Es ist sehr gut, daß Sie die Katzen kastrieren lassen wollen. Zum Einfangen gibt es spezielle Katzenfallen. Fragen Sie Ihren Tierarzt,ob er eine solche hat, ansonsten im Tierheim fragen.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke schön für die prompte Antwort. Das mit dem Freundschaftbeweis kenne ich eher von toten Mäusen oder Vögeln. Aber Katzenbaybes?? Das hat mich schon erschreckt und beschäftigt mich.
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

bei toten Mäusen oder Vögeln ist das Bringen ein Beitrag zur gemeinsamen Ernährung, bei Lebenden ein Beitrag zur Sozialisation, da in einer Katzengemeinschaft gemeinsam mit der Maus gespielt würde (was grausam ist, aber zum Zusammenhalt der Gemeinschaft beiträgt).

Bei den toten Katzenbabies heißt es nur: Hier ist etwas worum man ("die Gemeinschaft") sich kümmern muß, am Anfang möglicherweise helfend (solange das möglich ist). Bei "Frischtoten" wäre es evtl. auch möglich, daß in einer Gruppe das tote Baby gefressen würde (um es als Nahrungsquelle zu nutzen und um Infektionsgefahr zu beseitigen; bitte nicht erschrecken, Katzen handeln hier so , wie es sich für "Raubtiere" bewährt hat). Falls die Katzenbabies schon etwas länger tot waren: Aasfresser sind Katzen normalerweise nicht (siehe Veröffentlichung im Rahmen der Vogelgrippe: http://www.katzenmagazin.ch/cgi-bin/zcms5/skm/pdf/vogelgrippe.pdf), die Möglichkeit, des Gemeinsamfressens kommt dann nicht mehr in Betracht. Möglicherweise könnte es - Katzen sind sehr reinliche Tiere - auch ein Versuch sein, gemeinsam den Kadaver als Infektionsquelle zu beseitigen.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

 

PS: danke für´s Akzeptieren und den Bonus!

 

 

 

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