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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 6702
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre / Praxis f. Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Meine 11 j hrige Boxerh ndin hat ein rezidivierendes Platteneputhel

Kundenfrage

Meine 11 jährige Boxerhündin hat ein rezidivierendes Platteneputhel - CA im Mundhöhlenbereich, ja. mittlerweile pflaumengroß, was in den Kieferknochen wächst.
Der Stiftzahn schneidet nun in das Tumorgewebe ein und bildet einen Krater.
Um das Öffnen des TU's zu vermeiden habe ich nun mit meiner Tierärztin besprochen, den Zahn unter Vollnarkose zu ziehen.

Niere : noch ca 30 % Aktivitöt, daher vorab ab Sonntag bis OP Termin am Donnerstag Infusionstherapie mit Ringer Lactat

Ansonsten ist die Hündin altersgerecht, schwerhörig, nimmt noch "am Leben teil".
Anhamnestisch : vestibukäres Syndrom 2007

Mir fällt die Entscheidun OP ja oder nein diesmal sehr schwer.
Geben Sie einen Rat oder Empfehlung ab ?
Würden Sie an den TU selbst noch operieren ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

In dem Fall Ihres Hundes denke ich grundsätzlich, dass es vor allem darum geht, Ihrem Hund die verbleibende Lebenszeit so schmerzfrei und lebenswert wie möglich zu machen.
Unter all den bekannten Vorrassetzungen würde ich den Tumor nicht mehr operativ angehen, da von einer Heilung wohl leider nicht mehr ausgegangen werden kann.
Zusätzlich hat er ja noch andere, schwere Erkrankungen.
Wenn der eingewachsene Zahn Probleme bereitet, würde ich Ihn rausnehmen lassen, um dem Hund an dieser Stelle weitere Schmerzen zu ersparen.
Nätürlich ist das Operationsrisisko erheblich erhöht,
aber es sollte sich ja eigentlich auch nur um einen kurzen Eingriff /Narkose handeln, der
der dem Hund ja dadurch auch Schmerzen nehmen um seine Lebensqualität zumindest noch für eine Weile erhöhen kann.
Alles Gute!
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.Vergessen Sie bitte nicht auf akzeptieren zu clicken-und über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.
Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre prompte Antwort, die mir schon in meinen Gedanken über das weitere Vorgehen sehr hilfreich ist,
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
Gerne!
Für Ihren Hund und Sie ist es ja wirklich in der nächsten Zeit das Allerwichtigste, ihm unnötige Schmerzen zu ersparen und ihm sein Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.
Quälen darf er sich auf keinen Fall- wenn nötig (besonders nach der Zahn OP-)
würde ich auch ein Schmerzmittel für sinnvoll halten.
Solange Ihr Hund noch am Leben teilnimmt -wie Sie es beschreiben-und Sie das Gefühl haben, er fühlt sich mit Ihnen wohl und ist zufrieden, machen Sie alles genau richtig!
Alles Liebe
mfg

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