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PferdeDoktor
PferdeDoktor, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 517
Erfahrung:  Herstellung v.Impfstoffen geg.chronische Infekte durch Bakterien,Pilze etc. bei Antibiotikaresistenz
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PferdeDoktor ist jetzt online.

mein pferd hat gro e warzen vor der gurtlage in der mitte richtung

Kundenfrage

<p>mein pferd hat große warzen vor der gurtlage in der mitte richtung vorderbeine.nach Insektenstichen auf der koppel ist die warze sehr groß geworden,sieht aus wie blutender blumenkohl.tierarzt hat behandelt mit vereisung bzw. unterspritzen .es ist etwas besser geworden aber jetzt wächst es wieder.kann man das ding abschneiden oder sonstwas machen.das pferd ist zu reiten aber wenn die fliegen wieder kommen wirds wohl wieder schlimmer.was tun?pferd ist schweizer freibergerin,habe von behandlung mit mistelextrakt gelesen und schweizer forschen haben damit gute</p><p>erfolge erzielt.</p>
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Besitzer,

Wenn es eine Warze ist, ist es völlig normal, dass es nach dem Abbinden einfach nachwächst - es sind ja noch Rest drin.

In diesem Fall muss dies vollständig entfernt werden - per chriurgischem Schnitt. Ist natürlich eine "blöde Stelle". Tierarzt im Knien , vor den Vorderbeinen .....

 

 

es könnte sich dabei eher nicht um eine Warze sondern womöglich um ein Equines Sarkoid handeln.

Man könnte hier Interferon oder Tarantula D6versuchen

 

 

Damit kennt sich meine Kollegin aber besser aus.

Bitte zahlen Sie nicht und warten Sie erst die Antwort der Kollegin ab.

Ich werde ihr mailen, dass sie sich nochmal kümmert

Fürs erste lieben Gruss

Dr. G.B.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX tierarzt hat auch verdacht equines sarkoid, kann mir aber nicht mehr weiterhelfen und kennt sich damit nicht so gut aus.
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Tierbesitzerin, sehr geehrter Tierbesitzer,

danke für Ihre Anfrage.

Um die genaue Art der Gewebeveränderung zu erkennen, wäre eine Biopsie möglich. Oft kann es aber sein, dass dies die Gewebeveränderung reizt und diese danach stärker wächst als vorher. Wenn man die Stelle per OP komplett entfernt kann dann das Gewebe auch untersucht werden und sie bekommen einen Befund, um was es sich genau gehandelt hat. Diese OP wäre am besten in einer Klinik zu machen, nur wenn es nicht anders geht, würde ich das Pferd im Stall ablegen. Wenn die Stelle stark unter Spannung steht, wenn sich das Pferd bewegt, sollte eine OP genau mit dem Behandelnden TA besprochen werden, es kann sonst Schwierigkeiten bei der Heilung der Wunde geben, je nachdem, wieviel Gewebe entnommen werden muss und wie die Naht gesetzt werden kann.

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
das hilft mir alles nicht weiter, soweit bin ich selber schon gekommen.gibt es denn keinen experten für solche fälle der damit auch genug erfahrung hat.
mir wurde bisher abgeraten daran rumschneiden zu lassen, es könnte zu stark wuchern und nur noch schlimmer werden.hat denn niemand erfahrung mit mistelextrakt??
frdl gruss
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Besitzer,

sie haben ja quasi schon "dranrummfummeln lassen", durch diesen Versuch des Abbindens. Es ist in der Tat am klügsten den Gewebetyp zu bestimmen, dann kann man entscheiden.

Im übrigen hätte man aus dem abgebundenen Gewebeanteil schon eine Untersuchung machen lassen können.

Wenn die Oberfläche ohnehin warzig ist und es sieht ohnehin aus wie ein blutiger Blumenkohl. Man kann nun sicher aus der ohnehin defekten Oberfläche eine möglichst grosse Gewebeprobe entnehmen - ca 0,5 x 0,5 x0,5 cm - möglichst nahe am Übergang zur normalen Haut - event. Lokalanästhesie, sicher aber erstmal ohne Ablegen.

Nebenher könnten Sie versuchen Tarantula D6 zu injizieren. Mistelpräparate werden meineserachtens überschätzt.

Allerdings grundsätzlich muss das Ding ab. Je eher desto besser. Es bringt Ihnen ja nichts, wenn es langsamer wächst - es muss halt weg.

Es ist auch sicher nicht richtig, dass OP einen Tumor zum wachsen bringt - der wächst - oder er wächst nicht - aber sicher ohne Einfluss einer OP.

Man muss allerdings immer im gesunden Entfernen, sonst wird es nicht "schlmmer", sondern es kommt einfach wieder.

 

Tarantula D6 kann man versuchen, ist auch nur eine Übergangslösung.

 

Ich verstehe schon, dass sie jetzt gerne Empfehlungen für Injektionen oder sonstige Medikamente gehabt hätten ..... das ist aber sicher keine gute Lösung ..... daher von uns halt eine andere Antwort - aber, sie wollen ja eine ehrliche Antwort .

 

Lieben Grüsse Dr. G. Bauer

know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 946
Erfahrung: Fachtierarzt für Krankheiten der Kleintiere (Innere Medizin) und Teilgebiets bezeichnung Chirurgie
know-it-vet und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre Antworten.Alles was bisher gemacht wurde,hat ein Tierarzt gemacht.Abbinden hat leider nicht funktioniert.Zwei andere TA, die ich zu Rate gezogen haben ,hatten unterschiedliche Meinungen was zu tun ist.Ich bin völlig verunsichert und keiner konnte mir einen TA empfehlen, der auf Warzen bzw. Hauttumore o.ä. bei Pferden
spezialisiert ist.Ich bin mit den erhaltenen Antworten deshalb keinesfalls zufrieden, werde aber natürlich bezahlen, da ja bekanntlich aufgewandte Zeit Geld ist.
mfg
C.Wolf
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Besitzer,

so sollen Sie ja natürlich nicht "aus dem Rennen" gehen, Frau Morasch und ich wollen uns schon so lange um Sie kümmern, bis ein brauchbares Ergebnis rauskommt.

Auf Hauttumoren ist sogesehen kein Pferdetierarzt spezialisiert, weil es einfach wenige gibt.

Es bleibt halt dabei. Sie brauchen mindestens ein kleines Gewebebröcikelchen mit wenigen mm Durchmesser und das gehört ins Labor.

Das ist die miniimale Versorgung und die ist absolut notwendig. Dann wird man sehen, ob man eine vollnarkose braucht und dieses Gebilde in Rückenlage entfernt werden muss. Das ist dann etwas für eine Klinik.

 

Es ist aber definitiv unfug, dass ein Tumor schlimmer wird, "weil Luft drankommt".

WEnn einzelne Gewebebröckchen von der Oberfläche abgehen, können sie diese sogar selbst entnehmen. lassen sie sich vom Tierarzt ein Formalinenthaltendes Versandgefäss geben. Eine Probe werden Sie auf alle Fälle erhalten.

Schade, dass ich nicht in ihrer Nähe wohne, dann würde ich problemlos eine solche kleine probe entfernen können. Danach sieht man weiter.

Bitte melden Sie sich nochmal und fragen nach - wir werden es schon scahffen.

Leiben Gruss

Dr. G. Bauer

Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, in Ergänzung der bisherigen Beratung möchte ich Ihnen einen weiteren Behandlungsvorschlag unterbreiten:

Mich derart bei Ihnen zu melden hat mir "Just Answer" selbst empfohlen.

 

Aufgrund der Beschreibung und auch Verdacht des Kollegen vorort handelt es sich bestimmt um ein Sarkoid.

Es muss gänzlich entfernt werden bis ins gesunde Gewebe hinein und zur Untersuchung/Bestimmung in ein Labor für Histo-Pathologie eingesendet werden.
Danach kann man zur Therapie und Unterbindung eines mögl. Wiederkehrens (Rezidiv)

eine patientenspezifische Autovakzine herstellen, die direkt von Ihrem Tier und für Ihr Tier gemacht wird.

Stelle selbst solche Vakzinen seit Jahrzehnten erfolgreich her.

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich hoffe, dass der Rat des "Pferdedoktor" Ihre Erwartung eher befriedigt. Die Rücknahme der Zahlung habe ich zur Kenntnis genommen.

Gute Besserung

Dr. G. Bauer

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke XXXXX XXXXXür Ihre Antworten.Ich habe keine Rücknahme der Zahlung verlangt und will das auch nicht.Offensichtlich ist eine Diagnose bzw Behandlung nur per

Beschreibung sehr schlecht möglich.Ich versuche, mich mit den Schweizern in Verbindung zu setzen, die mit Ihrer Behandlung gute Erfolge erzielt haben.In meiner Pferdezeitung fand ich einen Artikel darüber.

Die 28,--€, die ich bereits bezahlt habe will ich auch nicht zurück, da ich ja einige Antworten von Ihren TA erhalten habe.

Mfg

C.Wolf

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe/r Frau/Herr Wolf,

na das ist ja merkwürdig.

Justanswer hat mir geschrieben, dass sie mit meiner Antwort nicht zufrieden waren und daher den Betrag zurückgefordert haben.

Irgendwie hat es mich verwirrt.

https://freemailng0101.web.de/canvaspage/startseite_navigator/?si=eIkzs_yatCHaU7OvxI3*002&goto=/online/startseite/%253Fsi%253DeIkzs_yatCHaU7OvxI3*002%2526showall%253D1

 

Bei mir ist der Betrag jedenfalls wieder runtergebucht worden.

 

Noch ein Rat von mir am Rand,

sie brauchen egal ob Autovaccine oder nicht erstmal eine korrekte Diagnose, ob das wirklich eine Warze ist.

 

Beim Hund ist es im übrigen so, dass man damit rechnen muss, wenn man Vaccinen aus gutartigen Warzen herstellt , einen bösartigen Tumor erzeugen kann. Beim Hund wird allgemein davon abgeraten.

 

Sie müssen bevor sie irgendwelchem Zweckoptimismus mit Impfung etc glauben schenken tatsächlich erstmal den Gewebetyp mit Hilfe einer kleinen Probe betimmen lassen.

 

Kann ich denn noch irgendetwas für Sie tun ?

Lieben Gruss

Dr. G. Bauer

Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen zusammen,

weder verbreite ich hier Zweckoptimismus, noch Unwahrheiten!!

Ich muss Sie nun auch "öffentlich" darum bitten, diese Plattform hier nicht dazu zu missbrauchen, Gelehrtenwettstreite à la Miraculix und Druiden zu veranstalten.

Besitzer haben Fragen und wollen Lösungen. Sich mit Plattforms-Freundinnen den Ball zuzuspielen ist unprofessionell.

 

Das mit den Hunden ist wissenschaftlicher Unfug und ich könnte Ihnen das auch widerlegen!

 

Dennoch Dank für das Lob beim "Rattengift".

Der Besitzerin viel Erfolg mit dem Pferd in der Schweiz, von wo aus ich auch schon um Herstellung von Impfstoffen für Pferde beauftragt wurde.

 

 

PferdeDoktor, Tierarzt
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