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know-it-vet
know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 946
Erfahrung:  Fachtierarzt für Krankheiten der Kleintiere (Innere Medizin) und Teilgebiets bezeichnung Chirurgie
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Sehr gehrte Tier rzte am Montagabend hatte meine ansonsten

Kundenfrage

Sehr gehrte Tierärzte

am Montagabend hatte meine ansonsten fitte 37 jährige Ponystute eine Art Anfall: sie konnte plötzlich nicht mehr laufen und schwankte (wie jemand der betrunken ist) und die Augen begannen zu flimmern. Den Kopf konnte sie noch nach hinten biegen. Der sofort zugezogene Tierarzt spritzte Cortison und setzte rechts und links entlang der Wirbelsäule Akupunkturnadeln, um den gesamten Körper wieder in Schwung zu bringen. Die ganze Nacht habe ich bei ihr gewacht. Es ging ihr stündlich besser. In der Nacht konnte sie sich sogar hinlegen und wieder hochkommen. Am nächsten Morgen war von dem Ganzen nichts mehr zu sehen und sie konnte gehen wie immer. Sie konnte wieder traben, sich auf der Wiese von rechts nach links wälzen und frass und trank normal. Heute hatte sie wieder die gleichen Symptome, der herbeigerufene Tierarzt spritzte wieder Cortison und es geht ihr nun bereits so gut, dass ich sie vorhin auf der Wiese habe wälzen sehen.

Mein Tierarzt geht davon aus, dass es entweder eine Schädigung der Nervenbahnen aufgrund irgendeiner versteckten Infektion sein kann oder die Nervenbahnen aufgrund ihres Alters einfach inzwischen "morsch" sind und eine dauerhafte Schädigung haben.

Sehen Sie irgendeine Möglichkeit herauszufinden, welche Ursache ihr Verhalten hat, bzw wie kann ich dem Pferd auf die Dauer helfen? Sie ist trotz ihres Alters noch sehr fit, das einzige Problem seit ca. 3 Jahren ist, dass ich mich stets sehr bemühen muss, sie dick genug zu halten. Der Fellwechsel macht ihr regelmässig zu schaffen.

Was kann es sein?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen

Alexandra Marten
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe Frau Marten,

eine infektion oder Morschheit der Nervenbahnen halte ich für ausgeschlossen. Mit keinem Medikament der Welt kann´man derartige Schäden binnen Stunden beheben.

 

Flimmenr der Augen - heisst das , dass der Augapfel immer waagrecht oder senkrecht hin- und her-wackelte ?!

Konnte sich nicht mehr bewegen, aber den kopf nach hinten drehen - ich nehme an, dass sie quasi auf ihre Kruppe guckte ?! und auch nur nach einer Seite ?! und der Kopf auch längere zeit in dieser Haltung blieb ?!

 

Wenn dem so ist, dann hätte ich auch eine Verdachtsdiagnose für Sie.

Bitte schreiben Sie mir hier nochmal

MfG Dr. G. Bauer

know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 946
Erfahrung: Fachtierarzt für Krankheiten der Kleintiere (Innere Medizin) und Teilgebiets bezeichnung Chirurgie
know-it-vet und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Bauer

Die Augen des Pony flimmern waagerecht, sie dreht den Kopf nicht permanent nach hinten und schaut z. b. nach dem Bauch wie Pferde es häufig bei einer Kolik machen, aber sie kann den Kopf nach hinten drehen. Der Kopf blieb aber nicht in der Haltung. Das nicht mehr bewegen können sah so aus wie jemand der volltrunken ist und keine Kontrolle über die Bewegungen hat. Sie schwankte stark. Wenn ich es bestimmen sollte würde ich sagen sie schaut eher rechts nach hinten (kann aber auch daran liegen, dass ich auf dieser Seite gestanden habe). Sie frisst alles was ich ihr gebe. Heu eher mässig, das hat sie aber nun schon länger, wahrscheinlich mag sie nicht mehr so kauen. Die Pferdeäpfel sehen aber gut aus keine grossen unverwerteten Reste darin.

Heute morgen geht es ihr wieder besser, wie das letze Mal. Sie hat sich auf der Weide auch wieder gewälzt und ist sogar wieder vor dem Tierarzt geflüchtet, also traben und Koordination mit den Beinen z. B. beim Wenden ist kein Problem, wenn das Cortison wirkt.

Was mir jedoch noch in den Sinn gekommen ist, dass sie in letzter Zeit immer schreckhafter und vorsichtiger wird und auch nicht mehr so gut hören kann.


Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe Besitzerin

wenn die Augen waagrecht hin und her gehen nennt man dies einen horizontalen Nystagmus. Dies spricht für eine Störung des Gehirns (und nicht des halses oder Rückens etc - daher Therapie auch ohne direkten Effekt). Wenn das Pferd nach hinten guckt, möglichst immer in gleicher Weise, schwankt, abwesend erscheint spricht dies für eine Störung dess Gehirns.

Schwankender Gang kann natürlich am Hals liegen - aber dann wären die Augen normal.

Wenn das Pferd so nach hinten sieht, können sie es wahrscheinlich nicht durch rufen oder locken davon abhalten.

Vermutlich haben beide "Anfälle " auch zienmlich gleich ausgesehen.

Einige Zeit danach schien es vermutlich noch etwas wirr - das nennt man einen postiktus. und noch viel später war es völllig normal und man fragt sich was denn das ganze eigentlich sollte .... .und dann kam der nächste Anfall.

In der Tat handelt es sich dabei um einen epileptischen Anfall. Diese gibt es mit völlliger Abwesenheit, Seitenlage, Rudern etc - aber eben auch nur mit einbem Ausfall einiger funktionen, Zwangsbewegungen, Abwesenheit und Innehalten wie erstarrt oder im Kreis laufen oder eben "nach hinten sehen" -bevorzugt nur auf eine Seite.

 

Solche Anfälle können vom Gehirn selbst ausgehen. Dafür spricht das schlechtere Sehen und Hören und event. auch das schlechtere Fressen

aber sie können auch durch Mangeldurchblutung oder Stoffwechselstörung des Gehirns bedint sein.

 

Ich würde mir Aktivitäten wie Akupunktur verkneifen. Das Pferd wäre auch ohen wieder geworden -

aber:

sie sollten Anfang nächster Woche Blut untersuchen lassen. Prüfen sie die Organfunktionen.

Es könnte sich z.B. um einen Unterzucker handeln. Dieser bessert sich mit dem Cortison. Das Cortison kann dann als Dauertherapie gegeben werden.

Auch eine Herzerkrankung mit Rhythmusstörung und vorübergehender Mangeldruchblutung des Gehirns ist möglich. Also unbedint abhören lassen udn Pulsrhythmus kontrolliren.

 

Manchmal liegt das übel aber einfach im Gehirn selbst. In diesem Fall kann man leider beim Pferd aufgrund der Grösse nichts machen und es ist auch nicht so recht sinnvoll.

37 Jahre ist wirklich ein respektables Alter. Wenn sich diese Zustände nicht allzusehr häufen und nur kurz sind und nicht schwerer werden, kann das Pony auch noch problemlos am leben bleiben und auch noch älter werden.

 

 

Ich hoffe ich konnte helfen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie die Antwort akzeptieren würden.

Liebe Grüsse und Gute Besserung

Dr. G. Bauer

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gehrte Frau Bauer

nur noch eine Nachfrage: kann die Diagnose irgendwie gefestigt werden, d.h. mit welcher Untersuchung könnte man sicher sagen was es ist? oder kann man das nur durch -wie soll ich sagen- Ausschlussmethode vermuten.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort

Ich weiss nicht genau wie es mit dem Honorar funktioniert, dies hatte ich bestätigt und ich komme jetzt nicht recht weiter.

Ich teile Ihnen nur zu Ihrer Information die Ergebnisse der Blutuntersuchung mit, die wir veranlasst haben.

Freundliche Grüsse

Alexandra Marten
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe Frau Marten,

eine solche Diagnose ist zunächst ´

klinische Beobachtung

Ausschluss anderer Erkrankungen durch klinische Untersuchung, Labor und Herzuntersuchung.

Wenn da nichts auffälliges ist,d XXXXX XXXXXegt der Fehler im Gehirn.

Dann kann man ein Kontrast-CT oder ein Kontrast MRT in Vollnarkose machen.

Dabei muss aber nicht immer ein sichtbares Geschehen im Gehirn erkennbar sein.

 

Aber selbst wenn sie da was finden, haben sie keine Möglichkeit dies zu Behandeln. OP am Gehirn bei einem 37 jähreigen Pony ?? Und , wenn es keine vernünftige Interventionsmöglichkeit gibt - wozu teure Diagnostik für fast 1000 Euro ??

Aber unbedingt Labor (ohne Cortison-Einfluss !!) udn event auch ein EKG machen lassen.

Wenn sich da nichts findet, dann bleibt leider nur das Gehirn

 

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Lieben Gruss

Dr. G. Bauer

know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gehrte Frau Bauer

Sie haben natürlich Recht, wenn nun eine Diagnose Tumor im Kopf lauten würde käme für mich eine Operation nicht mehr in Frage, zumal ich mein Pony nicht mehr einer Vollnarkose aussetzten würde.

Wir hoffen jetzt, dass die Blutuntersuchung Aufschluss ergibt und es etwas ist was sich leicht beheben lässt. Ich habe mein Pony bereits seit 30 Jahren und habe immer gehofft, sie oder das Schicksal würde mir einen schweren Schritt ersparen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe Besitzer,

danke für Ihre Anerkennung.

Ich hoffe, dass sich im Blut was findet, das man beeinflussen kann und sie das Pony noch ein wenig behalten können.

Mein Pferd ist 3. Man kann sich´s garnicht vorstellen, dass man selber in Ihre Situation kommt........

Ich wünsche Ihnen Mut

Lieben Gruss

Dr. G. bauer

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