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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Unser Hund - 14 jahre alt - hatte schon einige Probleme vorher,

Kundenfrage

<p>Unser Hund - 14 jahre alt - hatte schon einige Probleme vorher, einige Zeit Hundehusten, dann wieder ok., - schon seit einem Jahr vermehrtes lautes Hecheln ohne Anstrengung vorher - ist ab und zu einfach umgefallen beim Spazierengehen, ohne große Anstrengung vorher - verträgt schon seit längerer Zeit kein Futter außer sein Senior-Trockenfutter - das hat er aber immer wieder mit Appetit gefressen - hat vor 6 Tagen eine große Menge halbroher Wurst gefressen - unbeaufsichtigt, erwischt - alles in großen Haufen erbrochen innerhalb von 12 Stunden - danach noch gelbe Flüssigkeit, schleimig erbrochen ohne Mageninhalt - seitdem frißt er nicht, er trinkt immer wieder etwas Wasser, ist schon abgemagert, geht ganz langsam mit eingezogenem Schwanz, nur selten etwas Schwanzwedeln, legt sich immer längs hin, ist schlapp und matt, bleibt allerdings nachts z.B. im Freien liegen und auch tagsüber, legt sich auf kühle Flächen, auch im Haus bevorzugt den rohen Holzfußboden anstatt dem Teppich oder Hundekorb - mag auch kein Ei oder Katzenmilch, das er sonst immer auffrißt, wenn er es bekommen kann. Keinen Traubenzucker, kein Leckerli nichts will er, er riecht nicht einmal wirklich gut daran, gestern habe ich Rohes Fleisch probiert, ihm anzubieten, hat er aus dem Napf genommen aber nur lustlos angesehen, nicht gefressen. Er gibt Harn normal ab, bei Stuhl weiß ich es nicht, ich konnte es die letzten Tage nicht beobachten, er ist ein Bauernhofhund, der stets die Möglichkeit hat ins Freie zu gehen. Glauben Sie er wird das überstehen? Zwischendurch haben wir immer wieder das Gefühl, es gehe ihm etwas besser, er schaut auch aufmerksam, setzt sich z.B. vor die Tür, bellt auch mal kurz, ist dabei, wenn sich was Neues tut, allerdings er legt sich immer gleich hin, und rührt sich möglichst wenig, könnte es wegen Schmerzen sein? Das möchten wir vor allem abklären ob er event. Schmerzen hat, er winselt allerdings nie, hat auch seitdem nicht mehr erbrochen, nach 24 Stunden ca. war das vorbei,  aber hat keinen Appetit auf irgendwas. Wasser holt er sich mitunter auch aus dem nahe gelegenen Naturbach, wo er auch immer wieder hingeht.</p><p>Nun ist dieser Zustand schon fast eine Woche lang andauernd, dass er nichts fressen mag. Er hat zudem einen recht schnellen Herzschlag, wenn ich ihm die Hand auf die Brust lege, ziemlich schnell finde ich und starken Herzschlag.</p><p>Bitte, bei Fragen dazu, ich bin in der nächsten Zeit online am PC, Ihre fachliche Antwort ist mir sehr wichtig.</p><p> </p>
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

damit Ihr Hund noch eine Chance haben soll, die derzeitige Erkrankung zu überstehen, bräuchte er baldmöglichst eine Dauertropfinfusion.

Gleichzeitig sollte aber auch eine Herzuntersuchung (zur Abklärung des Hechelns und des "starken Herzschlags") sowie möglichst auch eine Blutuntersuchung zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der wichtigen Organe (insbesondere Niere und Leber) durchgeführt werden. Hunde suchen bei Störungen in diesen Systemen oft die Kühle und verweigern das Futter. Er hat möglicherweise auch Bauchschmerzen und frißt deshalb nicht und bräuchte dann ein Schmerzmittel (z.B. Metamizol, Novalgin).

 

Das von Ihnen beschriebene Nichtfressen Ihres Hundes kann viele Ursachen haben:

 

-fortbestehende Magen-Darmprobleme, hören Sie Magen-Darm-Geräusche, erbricht Ihr Hund immer noch ab und zu Schleim oder Wasser?

Fühlen Sie bitte den Bauch Ihres Hundes. Sollte er dort angespannter und härter sein als sonst sowie sich sehr gegen Ihre Untersuchung wehren, hat er wahrscheinlich Schmerzen.

 

-Infektionskrankheit. Messen Sie bitte die Temperatur Ihres Hundes (rektal, etwas Creme oder Öl an´s Thermometer machen), normal ist eine Temperatur unter 39°. Bei Fieber über 39,5° sollten Sie Ihren Hundes auf jeden Fall baldmöglichst Ihrem Tierarzt vorstellen. Evtl. sind Antibiotika erforderlich. Ebenso bei Temperaturen unter 37,5° oder blassen Schleimhäuten (braucht dann dringend Infusionen!)

 

-Entzündungen im Maul (Zähne, Zahnfleisch, Rachen, Mandeln) sind bei älteren Hunden häufig, manchmal mit wechselnder Intensität. Manche Hunde verweigern deshalb phasenweise ihr Fressen. Falls für Sie gefahrlos möglich, bitte ins Maul schauen, besser aber tierärztliche Untersuchung

 

-Organerkrankungen (Niere, Leber,Schilddrüse...) können ebenfalls zu Appetitlosigkeit (und manchmal auch Bauchschmerzen und könnten Ursache für das Aufsuchen kalter Flächen sein) führen. Sie können mit einer Blutuntersuchung festgestellt / ausgeschlossen werden.

 

Kann sich Ihr Hund normal bewegen? Schleckt er sich irgendwo vermehrt? (dies deutet oft auf Schmerzen in diesem Bereich hin).

 

Versuchsweise können Sie das Futter erwärmen (riecht dann besser und wird eher genommen). Sollte der Hund dann aber weiter lustlos nichts nehmen , sollten Sie ihn baldmöglichst einem Tierarzt vorstellen, um keine Krankheit zu verschleppen (ist dann oft schwerer und langwieriger zu behandeln). Sie können das Futter pürieren (leicht verdauliches Futter, z.B. mageres Geflügelfleisch, Hüttenkäse, Reis) und versuchen, es in kleinen Portionen ins Maul geben (mit Löffel oder Spritze)

 

Unterstützend (aber keinesfalls den Tierarztbesuch ersetzend) können Sie folgendes tun:

- Lycopodium D6 (Appetit anregend und die Leber unterstützend) 3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (am Besten mit etwas Wasser unabhängig vom Futter) geben.

Bei noch bestehenden Magenproblemen: Nux vomica D6 3x täglich 1 Tablette

-hochkalorische Vitaminpaste (calopet, vom Tierarzt oder gimpet, Zoohandel) sinnvoll. Längerfristig wäre die Gabe von Vitamin-B-Tabletten (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer) hilfreich

-Vom Tierarzt erhältlich ist Reconvales Tonicum H (alfavet), eine Hundeflüssignahrung, die sich auch per Spritze verabreichen lässt und die so oft auch von Hunden genommen wird, die sonst nicht mehr fressen.

 

Ich drücke Ihnen die Daumen, daß sich Ihr Hund nochmal erholt, dafür ist aber vermutlich ein Tierarztbesuch mit Infusion baldmöglichst erforderlich.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung: Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke für die Antwort.

Von unserer Tierärztin ist vorige Woche der Verdacht geäußert worden, dass der Hund eventuell keinen Kot absetzen kann, weil durch Fressen der Wurst mit Haut er irgendwie den Darmbereich verstopft habenkönnte. Er hat seit den Stunden mit Erbrechen keine Darmgeräusche, Wasser geht auch gut, das nimmt er immer wieder zu sich.

Andere flüssige Nahrungsmittel aber nicht.

Er macht den Eindruck, als wenn es ihm graust, der Geruchssinn ist aber da, weil er hebt den Kopf sogleich, wenn er etwas riecht, was er ansonsten gern gefressen hat, schaut es aber dann nur lustlos an, riecht daran und dreht den Kopf weg.

Wenn man ihn jetzt mit einer Infusion aufpäppelt oder mit mehreren, wird denn dann der Prozess nicht einfach verzögert, dass es eben altersbedingt ein großes Problem gibt, das man nicht mehr heilen kann. Wenn er nur mit Infusionen weiter leben kann, dann ist das für uns keine Alternative. Wir müssen eben auch akzeptieren, dass es irgendwann ein Ende gibt, wenn es uns auch in der Seele leid tut.

Wäre es da nicht humaner, ihn einschläfern zu lassen? Er hat ja einige Anzeichen, dass es sozusagen dem Ende zugeht schon seit geraumer Zeit.

Ein Auge ist schon sehr schlecht, er hört kaum noch seit fast 2 Jahren.

Allerdings das Bewegen ist noch ganz gut, bis auf den eingezogenen Schwanz läuft er zwar jetzt langsam aber gu, steht prompt auf, und auch jetzt interessiert ihn noch der Ablauf hier am Hof. Nur nimmt er nicht mehr so aktiv teil.

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

wenn er einen Darmverschluss hätte, würde er vermutlich öfter erbrechen und hätte auch einen dickeren härteren Bauch durch die Bildung von Gasen. Letzte Klärung wäre natürlch nur durch eine Röntgenaufnahme bringen.

Es kann natürlich sein, daß Infusionen nur eine vorübergehende Besserung bringen. Um wirklich eine Prognose abgeben zu können, müßte man erst den Grund des Nichtfressens durch Untersuchungen herausfinden.

 

Nach einer Woche Hungern ist Ihr Hund sicher schwächer. Das ist normal.

Ich kann aber auch gut verstehen, wenn Sie keine aufwändige Diagnostik mehr treiben wollen. Je nach Größe ist er jetzt schon 76 Jahre (Gewicht unter 15 kg) , 95 Jahre (Gewicht 15 kg - 45 kg) oder sogar weit über 100 (über 45 kg). Vielleicht ist dies auch ein kleiner Trost.

 

Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke für die Ferndiagnose und die tröstenden Zeilen.

Ja, irgendwann muss man sich abfinden, dass das Leben hier einmal endet.

Wir möchten nur gerne, dass das Tier sich nicht quälen muss und dass unser lieber Hund nicht Schmerzen leidet.

Wir danken ihm so viele schöne Zeiten, so viel Freude und Erlebnisse.

Somöchten wir uns auch von gut ihm verabschieden, wenns denn sein muss.

Ich werde Ihre Ratschläge nun besprechen und wir werden uns noch mit der Tierärztin beraten.

 

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.
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