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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Ich habe eine 13-j hrige Jack-Russel-Terrier-H ndin. Mein Mann

Beantwortete Frage:

Ich habe eine 13-jährige Jack-Russel-Terrier-Hündin. Mein Mann ist im November verstorben. Ende Januar war ich mit ihr auf der Insel Sylt und da hat sie zum 1. Mal ins Bett gemacht. Seitdem pinkelt sie fast regelmäßig in mein Bett. Ich musste auf der Insel einen Tierarzt aufsuchen, weil sie im Sand gebuddelt und zuviel Sand gefressen hat. Sie hatte dementsprechend Magenbeschwerden. Der Tierarzt dort hatte ihr 2 Spritzen gegeben. Leider habe ich nicht erfragt, um was es sich handelt. Auch hat sie ungewöhnlich viel Zeit gebraucht, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Eigentlich ist sie sehr lieb und pflegeleicht. In den letzte 2 Jahren ist sie auch - vermutlich altersbedingt - viel ruhiger geworden. Spazieren gehen wir weiterhin bis zu 2,5 Std. am Tag. Wobei sie morgens schon etwas faul ist. Sie ist auch sehr geräuschempfindlich geworden und kann ungewohnte Unruhe, wenn z. B. Besucher oder Handwerker im Haus nicht gut ertragen. Kann dieses alles mit dem Tod meines Mannes zusammenhängen? Die war schon sehr auf ihr fixiert. Und was könnte ich anders machen?

Mit freundlichen Grüßen
Ute Koch
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

pinkelt sie aktiv oder verliert sie den Urin im Liegen? Ist sie kastriert?

 

 

es gibt verschiedene Ursachen für Harninkontinenz Hündinnen:

 

- Blasenschliessmuskelschwäche, tritt meist bei älteren kastrierten Hündinnen auf, Medikament Caniphedrin (selectavet) wirkt verstärkend auf den Harnröhrenverschluss . Auch der Östrogenmangel nach der Kastration kann zu Inkontinenz führen, daher kann man auch das Mittel Incurin (enthält das Östrogen Estriol), intervet versuchen (allerdings eher Nebenwirkungen).
-chronische Blasenentzündungen , Harnkristalle. Bitte lassen Sie auf jeden Fall eine Urinprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen lassen.

-vermehrter Durst (normal: 30-55ml Wasseraufnahme über Futter und Trinken) mit der Folge, daß Urin nicht gehalten werden kann (z.B. bei Diabetes, Cushing)

-neurologische Ursachen, auch Wirbelsäulenerkrankungen , bitte evtl.neurologische Untersuchung (Reflexprüfung etc.) durchführen lassen, bei Störungen: Röntgen

-raumfordernde Prozesse (Tumor, Harnsteine etc): selten, Röntgen/Ultraschall

-Nierenerkrankung (evtl. Blutuntersuchung machen lassen)

-allgemein etwas "senil", hier hilft oft das die Gehirndurchblutung verbessernd Karsivan (intervet) gut

 

Bitte lassen Sie eine Urin- und eine Blutuntersuchung (incl. Schildrüse) anfertigen um organische Ursachen festzustellen (insbesondere falls mehr Durst als früher). Außerdem Reflexprüfung, evtl. auch Röntgen.

 

Sollte keine entzündliche, organische, raumfordernde oder neurolgische Ursache gefunden werden, würde ich einen Therapieversuch zunächst mit caniphedrin empfehlen.

 

Möglich ist v.a. als Ursache für die erhöhte Ängstlichkeit bei Ihrer Hündin natürlich auch der Verlust Ihres Mannes. Sie könnten ihr das Mittel Zylene (Tierarzt, enthält beruhigende Stoffe aus Milch) geben. Außerdem viel beschäftigen (Suchspiele etc.).

 

Unterstützend (aber nicht einen Tierarztbesuch ersetzend) könnten Sie folgende homöopathischen Mittel geben (5 Globuli oder 1 zerpulverteTablette mit etwas Futtersauce oder mit etwas Wasser in einer Sprize unabhängig vom Fressen geben):

-Ignatia C30 5 Kügelchen wegen des Verlustes (1x pro Woche, 6-8 Wochen lang)

-Causticum D6 3x tägl.1 Tablette und Gelsemium D12 2x tägl. eine Tablette gegen einen unwillkürlichen Harnverlust.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

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