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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Meine Pekinesenh ndin kippt seit 2 wochen mit den hinterl ufen

Kundenfrage

Meine Pekinesenhündin kippt seit 2 wochen mit den hinterläufen ein.Sie schwankt beim laufen.ist aber sonst soweit fit
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

die Symptome die Sie beschreiben könnten auch für eine Herzerkrankung sprechen.
Das Herz muss innerhalb einer bestimmten Zeit eine gewisse Menge Blut durch den Körper pumpen, um diesen optimal mit Sauerstoff zu versorgen. Liegt eine Herzerkrankung vor, kann diese Menge nicht mehr gepumpt werden, es kommt zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff - hierdurch kann es passieren, dass der Hund einknickt, torkelt oder plötzlich umfällt. Ein Alarmsignal sind bläuliche Schleimhäute (Zunge, Maulschleimhaut, etc). Auch starkes Hecheln kann ein Hinweis sein, ebenso ein torkeliger Gang auf der Hinterhand. Hunde mit Herzerkrankungen sind häufig nachts unruhig, husten nach Belastung, etc.

Im Zweifelsfall würde ich eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb anfertigen. Es kann so die Größe des Herzens und auch der Zustand der Lunge beurteilt werden. Gibt es Hinweise auf eine Herzerkrankung (vergrößertes Herz) muss über einen Herzultraschall die genaue Ursache ermittelt werden.

Ist eine Röntgenaufnahme vom Lendenwirbelsäulenbereich angefertigt worden? Dies kann ebenfalls wichtige Hinweise liefern. Auch eine genaue neurologische Untersuchung (Reflexe, etc.) ist in einem solchen Fall unbedingt notwendig.

Ich würde auch ein Blutbild anfertigen und bestimmte WErte (Glucose, Kalium) überprüfen, da Entgleisungen in diesen Bereichen ebenfalls zu einem torkeligen Gang führen können.

Eine pauschale Ursache für diese Symptome gibt es leider nicht, die oben genannten sind jedoch die wahrscheinlichsten. Aufgrund des jungen Alters würde ich als erstes bei einer Herzerkrankung ansetzen.

Alles Gute für Ihre Hündin
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
nachts schläft sie durch,und husten und blaue zunge hat sie auch nicht.--was sehr auffällig ist,die hündin hat beim laufen einen katzenbuckel --sie ist beim gassi gehen viel gerannt und am nächsten morgen konnte sie nicht mehr laufen.-kann es die wirbelsäule oder bandscheibe sein? was sind da die symtome bzw wie kann man das heilen? Phenpred hat nicht geholfen und im moment bekommt sie nichts
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ein aufgezogener Rücken spricht für Schmerzen im Bereich des Bauchraumes oder im Bereich der Wirbelsäule. Hier kommen durchaus Probleme im Bereich der Wirbelsäule bzw. Bandscheibe in Frage. Diese führen häufig auch zu neurologischen Ausfällen und damit zu einem unsicheren Gang oder auch schleifenden Gliedmaßen.

Die Probleme die Sie nach längeren Ruhephasen nach Belastung beschreiben sind ebenfalls in Hinweis in diese Richtung. Bandscheibenvorfälle sollten innerhalb von 48 h nach Auftreten der Symptome behandelt werden. In diesem Fall kann man mit einem speziellen sehr hoch dosierten Kortisonpräparat eine starke Verbesserung oder gar eine Symptomfreiheit erzielen. Liegt der Bandscheibenvorfall schon länger zurück ist diese konservative Therapie meist nicht mehr sehr erfolgsversprechend. Hier ist häufig eine operative Behandlung notwenig.

Abgesehen von einem Bandscheibenvorfall kommen auch noch andere Wirbelsäulenerkrankungen in Frage. Ich würde Ihnen dringend empfehlen zunächst Röntgenaufnahmen von der Wirbelsäule anfertigen zu lassen. Da Bandscheiben sich durch Röntgenstrahlung nicht sichtbar machen lassen kann man einen Bandscheibenvorfall anhand eines Röntgenbildes nicht eindeutig identifizeren. Hierzu ist ein MRT notwendig. Man kann aber auch anhand eines Röntgenbildes einen Verdacht stellen. Durch kaputte Bandscheiben fehlt sozusagen der Abstandshalter zwischen den Wirbelkörpern und die Wirbel liegen dichter beieinander. Solch verengte Zwischenwirbelabstände kann man auch auf einem Röntgenbild sehen. Andere Erkrankungen wie verschobene Wirbel, Arthrosen, Verengungen des Wirbelkanals, etc. kann man meist auch auf einem Röntgenbild erkennen.

Eine Therapie ist erst nach eindeutiger Diagnosestellung möglich.

Ich hoffe die Ursache kann schnell gefunden werden.

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