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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
49600720
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo! Ich habe eine Frage zur FIP Impfung primucell. Bewirkt

Kundenfrage

Hallo!
Ich habe eine Frage zur FIP Impfung primucell. Bewirkt diese Impfung, dass Coronaviren erst gar nicht in den Darmtrakt kommen, oder ist die Ansteckung trotzdem möglich und die Impfung bewirkt, dass die Krankheit nicht ausbricht.
Lg, Sara
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend. Jede Impfung mit irgend einem Impfstoff hat das primäre Ziel das Verhindern des Ausbruchs der Krankheit die von den Erregern - mit denen man impft ( in abgetöteter oder lebender Form ) - hervorgerufen wird . Das gilt natürlich auch für Impfungen mit Coronaviren. Dass die Viren in den Körper gelangen kann ja durch die Inmpfung nicht verhinder werden. Die ca 2 Wochen nach der Impfung vom Impfling gebildeten Antikörper verhindern den Krankheitsausbruch.

 

Jetzt hoffe ich dass Sie zufrieden sind und auf Akzeptieren drücken.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Würden Sie die Impfung bei Titer 0 empfehlen? Niels Pederson hält von der Impfung gar nichts, die Studienergebnisse sind durch die Bank unterschiedlich.

Lg

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

FIP-Viren sind durch Mutation veränderte Coronaviren. Coronairen kommen im Darm fast jeder Katze vor und können unter ungünstigen Umständen zu FIP-Viren mutieren.

 

Die FIP-Impfung bildet nur eine lokale Immunität gegen Coronaviren (als potentielle FIP-Viren): Sie verhindert zu einem großen Teil die Aufnahme von Corona-Viren durch den Nasen-Rachenraum, falls die geimpfte Katze mit Corona-Viren in Kontakt kommt.

 

Letztlich ist es auch die Frage, ob man durch einen Coronavirustiter 0 sicher sagen kann, daß die Katze im Darm noch keine Coronaviren im Darm hat (nur dann, wenn sie wirklich noch Coronavirusfrei wäre, würde eine Impfung einen gewisen Sinn machen). Ausschließen kann man eine Coronavirusaufnahme durch die Impfung aber ohnehin nicht völlig, nur vermindern. Die Mutation der im Darm befindlichen Coronaviren kann man nicht verhindern, Mutationen sind etwas ganz normales, was ständig stattfindet. Man kann der Katze gute Lebensbedingungen bieten und dadurch ihr Immunsystem stärken und so die Wahrscheinlichkeit für eine FIP-Erkrankung weitestmöglich senken.

 

Ich persönlich habe einige Jahre die FIP-Impfung durchgeführt, mache dies aber seit etwa 3 Jahren nicht mehr, da bei einer Fortbildung eine Professorin aus den von mir geschilderten Gründen als nicht sehr sinnvoll beurteilt hat.

 

In der Schweiz darf die FIP-Impfung wegen fraglichem Sinn übrigens nicht mehr beworben werden. http://stephness.de/wordpress/wp-content/FIP-Infobroschüre.pdf

 

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

PS: Hier noch ein zusammenfassender Beitrag aus wikipedia:

 

Die Impfung gegen FIP wird kontrovers diskutiert. Prinzipielles Problem ist hierbei, dass eine systemisch applizierte Vakzine (Impfstoff) bei den verwendeten Stämmen die Gefahr der Entstehung einer FIP durch das Impfvirus in sich birgt, das Impfvirus mit dem Feldvirus vermengt werden kann und eine antikörperabhängige Immunverstärkung auftreten kann. Das Ziel des verfügbaren Impfstoffes ist daher die Erzeugung einer lokalen Immunantwort auf zellulärer Ebene und auf Basis von lokalem IgA im Bereich der Eintrittspforte der Viren im Nasen-Rachenbereich. Daher wird die Vakzine in die Nase eingetropft. Die lediglich lokale Wirkung der Vakzine ist hierbei dadurch gewährleistet, da sich der Impfstamm nur bei einer Temperatur von 31 °C vermehren kann. Bei bereits FCoV-positiven Tieren (auch durch die harmlose Variante) versagt das Prinzip der Impfung. Sie ist daher nur bedingt zu empfehlen. Sinnvoll ist sie bei seronegativen Katzen in größeren Beständen sowie einzeln in Wohnungen gehaltenen Tieren, die durch zufälligen Kontakt mit eingeschlepptem Virusmaterial (z. B. Kot an den Schuhen der Besitzer) infolge des massiven „Virusloads" in ihrer Immunantwort überfordert wären. Die Schutzwirkung des Impfstoffs (Primucell FIP®) erbrachte in klinischen Studien sehr unterschiedliche Resultate. Je nach Studie wurde eine Effizienz zwischen 0 (für keine Schutzwirkung) und 75 Prozent angegeben.

Den Versuch, die Ausbreitung der harmlosen Ausgangsvariante des Virus zu verhindern, verfolgt das Konzept des „Early Weaning" (engl., frühes Absetzen), das 1992 von Addie & Jarrett vorgestellt wurde. Hierbei wird die trächtige Mutterkatze zwei Wochen vor der Geburt von anderen Katzen isoliert und die Geburt und Jungkatzenaufzucht strikten Hygienebedingungen unterworfen. Mit fünf bis sechs Wochen werden die Kätzchen von der Mutter abgesetzt und von ihr getrennt, weil sie nur bis zu diesem Zeitpunkt durch mütterliche Antikörper geschützt sind und danach von ihr das Virus übertragen bekommen könnten. Im Gegensatz zu Erfolgen in Großbritannien, bei denen alle Jungkatzen anschließend FCoV-seronegativ waren, ließ sich dieses Resultat in einer deutschen Studie nicht reproduzieren.

Eine praktikablere Strategie besteht in der Verminderung des Infektionsdruckes innerhalb des Katzenbestandes. Das Prinzip besteht darin, die potentiell krankmachenden FCoV-Viren lediglich soweit wie möglich auszudünnen und ist mit einfachen hygienischen Methoden bereits durchführbar. Als mögliche Maßnahmen werden empfohlen:

  • Aufstellen möglichst vieler Kotkisten, welche mehrmals täglich gereinigt werden sollten
  • wenn möglich Verwendung immer der gleichen Trink- und Futtergefäße und deren tägliche Reinigung
  • Haltung der Katzen in Kleingruppen von 3 bis 4 Tieren
  • Entfernung von starken Virusausscheidern aus der Gruppe
  • Muttertiere 2 Wochen vor dem Wurf aus der Gruppe entfernen und separate Aufzucht der Jungtiere.

http://de.wikipedia.org/wiki/Feline_Infekti%C3%B6se_Peritonitis#Therapie_und_Prophylaxe

 

 



Verändert von bergsonne am 03.02.2011 um 08:31 Uhr EST
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

PS: hier noch eine Zusammenfassung aus wikipedia:

 

Die Impfung gegen FIP wird kontrovers diskutiert. Prinzipielles Problem ist hierbei, dass eine systemisch applizierte Vakzine (Impfstoff) bei den verwendeten Stämmen die Gefahr der Entstehung einer FIP durch das Impfvirus in sich birgt, das Impfvirus mit dem Feldvirus vermengt werden kann und eine antikörperabhängige Immunverstärkung auftreten kann. Das Ziel des verfügbaren Impfstoffes ist daher die Erzeugung einer lokalen Immunantwort auf zellulärer Ebene und auf Basis von lokalem IgA im Bereich der Eintrittspforte der Viren im Nasen-Rachenbereich. Daher wird die Vakzine in die Nase eingetropft. Die lediglich lokale Wirkung der Vakzine ist hierbei dadurch gewährleistet, da sich der Impfstamm nur bei einer Temperatur von 31 °C vermehren kann. Bei bereits FCoV-positiven Tieren (auch durch die harmlose Variante) versagt das Prinzip der Impfung. Sie ist daher nur bedingt zu empfehlen. Sinnvoll ist sie bei seronegativen Katzen in größeren Beständen sowie einzeln in Wohnungen gehaltenen Tieren, die durch zufälligen Kontakt mit eingeschlepptem Virusmaterial (z. B. Kot an den Schuhen der Besitzer) infolge des massiven „Virusloads" in ihrer Immunantwort überfordert wären. Die Schutzwirkung des Impfstoffs (Primucell FIP®) erbrachte in klinischen Studien sehr unterschiedliche Resultate. Je nach Studie wurde eine Effizienz zwischen 0 (für keine Schutzwirkung) und 75 Prozent angegeben.

Den Versuch, die Ausbreitung der harmlosen Ausgangsvariante des Virus zu verhindern, verfolgt das Konzept des „Early Weaning" (engl., frühes Absetzen), das 1992 von Addie & Jarrett vorgestellt wurde. Hierbei wird die trächtige Mutterkatze zwei Wochen vor der Geburt von anderen Katzen isoliert und die Geburt und Jungkatzenaufzucht strikten Hygienebedingungen unterworfen. Mit fünf bis sechs Wochen werden die Kätzchen von der Mutter abgesetzt und von ihr getrennt, weil sie nur bis zu diesem Zeitpunkt durch mütterliche Antikörper geschützt sind und danach von ihr das Virus übertragen bekommen könnten. Im Gegensatz zu Erfolgen in Großbritannien, bei denen alle Jungkatzen anschließend FCoV-seronegativ waren, ließ sich dieses Resultat in einer deutschen Studie nicht reproduzieren.

Eine praktikablere Strategie besteht in der Verminderung des Infektionsdruckes innerhalb des Katzenbestandes. Das Prinzip besteht darin, die potentiell krankmachenden FCoV-Viren lediglich soweit wie möglich auszudünnen und ist mit einfachen hygienischen Methoden bereits durchführbar. Als mögliche Maßnahmen werden empfohlen:

  • Aufstellen möglichst vieler Kotkisten, welche mehrmals täglich gereinigt werden sollten
  • wenn möglich Verwendung immer der gleichen Trink- und Futtergefäße und deren tägliche Reinigung
  • Haltung der Katzen in Kleingruppen von 3 bis 4 Tieren
  • Entfernung von starken Virusausscheidern aus der Gruppe
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