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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo! Unser 1-j hriger Labrador ist seit ca. 5 Tagen ungew hnlich

Kundenfrage

Hallo!

Unser 1-jähriger Labrador ist seit ca. 5 Tagen ungewöhnlich anhänglich und ruhig zuhause. Zudem jault er 2-5 Mal am Tag (auch in der Nacht) herzzerreißend auf, als wenn ihm jemand auf die Pfote getreten hätte. Das geschieht immer in Bewegung und aus unterschiedlichen Situationen.
Es scheint ihm sehr weh zu tun, aber wir haben ihn von oben bis unten mehrmals abgetastet und gefühlt. Wir wissen leider nicht, wo das herkommt und sind ratlos.
Er läuft und frisst ganz normal! Vielleicht haben Sie eine Idee?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße
Ellen Hein
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

folgende Erkrankungen könnten Ursache für das auffällige Verhalten Ihres Hundes sein:

-plötzliche Schmerzen durch eine bisher unbemerkte Entzündung , Tasten Sie Ihren Hund nochmal komplett durch, schauen Sie ins Maul, bewegen Sie alle Gliedmaßen durch (auch unmitelbar nach dem Aufschreien). Möglicherweise finden Sie so doch noch eine schmerzende Stelle. Schleckt Ihr Hund sich irgendwo vermehrt? Häufiges Schlecken des Hundes an der Schmerzstelle ist oft auch ein Hinweis auf die Lokalisation.

Messen Sie bitte die Temperatur (rektal normal bis 39°). Lassen Sie bitte, falls Sie weiter nichts finden eine Blutuntersuchung durchführen, um festzustellen, ob eine den Gesamtkörper belastende Entzündung vorliegt.

-Verkrampfung des Bauches durch ein Darmproblem: Leidet Ihr Hund an Blähungen, hören Sie öfter Magen-Darm-Geräusche, ist der Kot sehr fest?

-Schmerzen des Bewegungsapparates incl. Wirbelsäule: Läuft Ihr Hund normal, auch unmittelbar nach dem Aufschreien? (evtl. Röntgen)

- Bei einer (schmerzhaften) Mittelohrentzündung z.B. wäre die Temperatur in der Regel erhöht, oft Kopfschiefhaltung.

 

Unterstützend könnten Sie (keinesfalls Tierarztbesuch ersetzend) folgendes tun:

-Bachblüten-Rescuetropfen (4x täglich 5 Tropfen) wirken angst- und unruhereduzierend

-Echinacea D1 (3x tägl., immunstimmulierend) . (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit etwas Waser Spritze ins Maul geben), Arnika D12 (2x tägl. 1 Tablette, reduziert Schwellungen traumatischer Ursache), solange Sie keinen konkreten Anhaltspunkt haben. Außerdem Apis C30 5 Kügelchen 1x pro Woche (hat im Arzneimittelbild das plötzliche Aufschreien, "cri encephalique").

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 



Verändert von Tierarzt - Homöopathie am 31.01.2011 um 15:44 Uhr EST
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

PS:

 

wie haben Sie Ihren Hund denn gefüttert? Falls er sehr schnell gewachsen ist, könnte er eine Knochenwachstumsstörung oder einen Knorpelschaden in einem Gelenk (auch abgelöste Knorpelschuppen sind möglich) haben, der zu kurzen Schmerzattacken führt. Meist treten diese Schäden aber zwischen dem 5. und 9. Lebensmonat auf und es ist in der Regel zu Mindest eine phasenweise leichte Lahmheit sichtbar.

 

Falls Sie selbst oder ein Tierarzt vor Ort eine Ursache findet, wäre es sehr nett, wenn Sie diese hier miteilen könnten. Im Voraus besten Dank.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind



Verändert von Tierarzt - Homöopathie am 31.01.2011 um 17:31 Uhr EST