So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt - Homö...
Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
49600720
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Der Hund meines Bruders f hlt sich seit Tagen nicht gut, nun

Kundenfrage

Der Hund meines Bruders fühlt sich seit Tagen nicht gut, nun wurde einBlutbild gemacht. Der behandelnde Teirarzt konnte anhand dessen aber nichts feststellen. Trotzallem verabreichte er Ihm ein Medikament namens Rimatyl. Es ist aber leider keine Besserung zu merken. Können Sie uns vielleicht helfen? Werten Sie auch Blutbilder aus.
Für Ihre Hilfe wären wir Ihnen sehr dankbar!

mfg
R. Brosi
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

wie äußert sich das "Nicht-Gut-Fühlen"? Bewegungsstörung, Appetit fehlt, matt, kurzatmig...? Wie alt, Geschlecht, kastriert, Durst, Appetit...?

Wenn Sie die veränderten Werte des Blutbildes (welche Parameter wurden untersucht?) mitteilen, kann man dazu natürlich auch etwas sagen.

 

Rimadyl ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel, daß v.a. bei Arthrosen, manchen Wirbelsäulenveränderungen und akuten Entzündungen der des Bewegungsapparates gegeben wird.

 

Messen Sie bitte die Temperatur des Hundes rektal (normal 38° - 39°) und versuchen Sie bitte, die Beschwerden des Hundes möglichst genau zu beschreiben.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Er ist appetit sowie durstlos nur mit viel Mühe trinkt er etwas Wasser, hat keinerlei Bewegungsdrang. Es handelt sich um einen Rottweilerrüden mit fast 8 Jahren.

Blutwerte
ALKP = 171 U / L
(23-212)
ALT =87 U / L
(10-100)
GLU 4.89 mmol / L
(4.11-7.94)
UREA =4.7 mmol / L
(2.5-9.6)
CREA = 94 umol / L
(44-159)
HCT = 37.4 %
(37.0-55.0)
HGB = 13.4 g /dL
(12.0 -18.0)
MCHC =35.8 g / dL
(30.0-36.9)
WBC = 6.9x10*9 / L
(6.0-16.9)
GRAN = 4.3x10*9 /L
(3.3-12.0)
%GRN = 62 %
NEUT 2.5 x 10* 9/L TI *
(2.8-10.5)
EOS 1.8 x 10*9 / L HO*
(0.5-1.5)
L/M = 2.6 x 10* 9 /L
(1.1-6.3)
%L/M = 38 %
PLT = 180 x 10* 9 / L
( 175 - 500)

Das sind jetzt die Blutwerte! Ich hoffe das sie mir daraus etwas resultieren können. Ich weiß nicht warum der Behandelnde Arzt überhaupt ein Medikament verschreibt, wenn er nichts feststellen kann. Wir denken jetzt daran den Tierarzt zu wechseln.
Vielen Dank für Ihr Engegement!
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

zuerst einmal danke für´s Akzeptieren!

 

Die Blutwerte (Leber, Niere, Blutbild) liegen alle im Normalbereich (der in Klammern unter den Werten angegebene Bereich ist der Normalbereich). Von daher kann man aus den Werten leider keine Diagnose oder Empfehlungen für Sie ableiten. Ihr Tierarzt scheint eine Entzündung von Gelenken (als Ursache der Bewegungsunlust) zu vermuten, daher das Rimadyl als Therapieversuch.

 

Frißt Ihr Hund gar nicht mehr, wenn ja seit wann? Gab es besondere Vorkommnisse? Zeigt er weitere Symptome (außer der Bewegungsunlust)? Je genauer Sie die aktuelle Lage beschreiben, desto genauer kann man Sie beraten.

 

Das von Ihnen beschriebene Nicht- bzw. Schlechtfressen Ihres Hundes kann viele Ursachen haben:

 

-Entzündungen im Maul und Rachen (Zähne, Zahnfleisch, Rachen, Mandeln) Falls für Sie gefahrlos möglich (Bitte wirklich nur dann!), bitte ins Maul schauen ( dabei Zunge runterdrücken, um Mandeltaschen sehen zu können, die Mandeln liegen beim gesunden Hund vollkommen in den Taschen und sind nicht stark gerötet und haben keine Beläge), besser aber tierärztliche Untersuchung, da dieser weiß, wie es normalerweise aussieht.. Da Ihr Hund schlecht trinkt und schwer schluckt sind Entzündungen im Maul-/Rachenbereich/Mandeln eine mögliche Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit.

 

-psychische Probleme (selten): Gab es besondere Vorkommnisse (z.B. Abwesenheit einer geliebten Person)?

 

-Magen-Darmprobleme, hören Sie Magen-Darm-Geräusche, erbricht Ihr Hund?

Fühlen Sie bitte den Bauch Ihres Hundes. Sollte er dort angespannter und härter sein als sonst sowie sich sehr gegen Ihre Untersuchung wehren, hat er wahrscheinlich Schmerzen.

 

-Infektionskrankheit. Messen Sie bitte die Temperatur Ihres Hundes (rektal, etwas Creme oder Öl an´s Thermometer machen), normal ist eine Temperatur unter 39°. Bei Fieber über 39,5° sollten Sie Ihren Hundes auf jeden Fall baldmöglichst Ihrem Tierarzt vorstellen. Evtl. sind Antibiotika erforderlich. Ebenso bei Temperaturen unter 37,5° (braucht dann Infusionen!); bei Ihrem Hund unwahrscheinlich, da die weißen Blutkörperchen im Normalbereich liegen.

 

Organerekrankungen (Niere, Leber,Schilddrüse...) können ebenfalls zu Appetitlosigkeit (und manchmal auch Bauchschmerzen) führen. Sie können mit einer Blutuntersuchung festgestellt / ausgeschlossen werden. Niere Leber sind ok, Bauchspeichel- und Schilddrüse sind leider nicht dabei

 

Fühlen Sie Schwellungen außen am Hals (z.B. stark geschwollene Lymphknoten)? Auch dies könnte zu Fressproblemen geführt haben.

 

Kann sich Ihr Hund normal bewegen? Wann war der letzte Kot- und Urinabsatzabsatz ? Schleckt er sich irgendwo vermehrt? (dies deutet oft auf Schmerzen in diesem Bereich hin).

 

Versuchsweise können Sie das Futter erwärmen (riecht dann besser und wird eher genommen). Sollte der Hund dann aber weiter lustlos wenig oder nichts nehmen , sollten Sie ihn baldmöglichst einem Tierarzt vorstellen, um keine Krankheit zu verschleppen (ist dann oft schwerer und langwieriger zu behandeln). Falls Ihr Hund deutliche Magenprobleme hat, füttern Sie bitte eine Diät mit leicht verdaulichem Futter (z.B. mageres Geflügelfleisch, Hüttenkäse, Reis) in kleinen Portionen, ein magenschonendes Fertigfutter ist z.B. Gastro-intestinal von Royal canin. Einige Hunde vertragen vom Magen her Feuchtfutter besser als Trockenfutter (muß man versuchen).

 

Unterstützend (aber keinesfalls den Tierarztbesuch ersetzend) können Sie folgendes tun:

- Lycopodium D6 (Appetit anregend und die Leber unterstützend) 3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (am Besten mit etwas Katzenmilch unabhängig vom Futter) geben.

Bei Magenproblemen: Nux vomica D6 3x täglich 1 Tablette

-falls keine Magen-Darmprobleme vorhanden wäre eine hochkalorische Vitaminpaste (calopet, vom Tierarzt oder gimpet, Zoohandel) sinnvoll. Längerfristig wäre die Gabe von Vitamin-B-Tabletten (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer) hilfreich

-Vom Tierarzt erhältlich ist Vitaltrunk, eine Hundeflüssignahrung, die sich auch per Spritze verabreichen lässt und die so oft auch von Hunden genommen wird, die sonst nicht mehr fressen. Falls nicht mehr erhältlich: Reconvales Tonoicum Hund (alfavet)

 

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 



Verändert von Tierarzt - Homöopathie am 27.01.2011 um 11:07 Uhr EST
Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Kind,

vielen Dank für Ihre Hilfe! Leider erhielt ich gerade die Nachricht meines Bruders, das sein Hund den Problemen heute vormittag erlag. (Leider wissen wir nun nicht was er hatte)

mfg
Brosi
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

das tut mir aber leid. War es ein friedliches Einschlafen oder mit heftigen Begleitsymptomen? Wenn Sie wollen (ich weiß allerdings nicht ob und wie das geht) könnten Sie eines Ihrer "Akzeptieren" wieder zurücknehmen.

 

Eine Diagnose könnte man theoretisch noch durch eine Sektion in einem Veterinäruntersuchungsamt erlangen, glaube aber nicht, daß Ihr Bruder und Sie das möchten (würde ich bei meinem gestorbenen Hund auch nicht mehr machen laasen).

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Bruder viel Kraft!

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja er ist friedlich zu Hause eingeschlafen! Ob er natürlich keine Schmerzen hatte ist schwer zu sagen, aber er hat sich in keinster Weise mit Jaulen oder ähnlichem geäußert.
Ich danke XXXXX XXXXX für Ihre schnellen und sehr hilfreichen Antworten und wünsche Ihnen eine gute Zeit.
Da wir selbst auch einen Hund haben und es hin und wieder Fragen gibt, die man sich als Besitzer nicht allein beantworten kann, würde ich gern wieder auf Sie zukommen wenn es nötig ist. Unser Tibet Terrier (11 Jahre) ist leider auch nicht mehr der jüngste und hatte zudem vor einem knappen Jahr eine OP eines Mastzelltomores am Hinterlauf. Da wir alles daran setzen ihn noch recht lange bei uns zu haben, hat uns unsere Vorsicht und die vielen Arztbesuche schon wahnsinnig viel Geld gekostet. Einige Fragen könnten mit Hilfe eines Experten wie Ihnen, auch schon beantwortet sein. Deshalb meine Frage kann ich mich über dieses Portal an Sie direkt wenden oder vielleicht über E-mail in Ihrer Praxis.
Das Engagement Ihrerseits war so groß und ausführlich das es für mich ok ist beide Antworten akzeptiert zu haben und es dabei zu belassen. Vielleicht können Sie mir ja bei Bedarf weiteres Mal mit Ihrer Kompetenz helfen.

Viele Grüße aus Stuttgart
R. Brosi
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

danke XXXXX XXXXX für´s Akzeptieren. Wenn der Hund ruhig eingeschlafen ist, hatte er vermutlich auch keine Schmerzen.

 

Sie können gerne über just answer wieder eine Frage an mich stellen wegen Ihres eigenen Hundes (Experte direkt auswählen) oder mich anrufen (0911/523168).

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind



Verändert von Tierarzt - Homöopathie am 28.01.2011 um 08:33 Uhr EST