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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Ich habe eine elf Monate alte Labrador H ndin. Ich habe bei

Kundenfrage

Ich habe eine elf Monate alte Labrador Hündin.
Ich habe bei ihr Haarlose schuppige Stellen entdeckt, die stark schuppig waren.
Die Diagnose vom Tierarzt: Grabmilben.
Meine Hündin hat eine Spritze gegen Milben sowie ein Antibiotikum bekommen.
Drei mal am Tag behandel ich die Stellen mit einem Spray.
Leider lässt der Erfolg zu wünschen übrig.
Meine Sorge ist, dass sich vorallem meine Kinder damit anstecken können.
Mein Sohn ist erst 19 Monate alt und es ist schwer ihn von unserem Hund fern zu halten.
Was kann ich tun, damit meinem Hund geholfen werden kann.
Ist eine Ansteckung auf uns Menschen möglich?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

haarlose schuppige Stellen sind oft durch Pilzbefall bedingt. Bitte lassen Sie einen Abstrich machen und eine Pilzkultur anlegen. Die Stelle könnte man mit Imaverol (1:50 verdünnt, jeden 3. Tag auftragen) oder z.B. mit Clotrimazosalbe 3x täglich behandeln.

 

Ihr Kind sollten Sie bitte vorerst vom Hund (insbesondere von der Stelle) fernhalten.

 

Folgende Ursachen kommen allgemein für Haarausfall u.a. in Frage:

 

1. Haarausfall meist mit Juckreiz:

-Hautparasiten (v.a. Milben, seltener Läuse, Haarlinge (man sieht viele kleine "Schuppen"); Diagnose durch Hautgeschabsel (mikroskopische Untersuchung von ein wenig mit Skalpell abgeschabter oberer Hautschicht) oder "diagnostische Therapie" z. B. mit stronghold (pfizer) oder advocate (Bayer), wirken gegen Milben

-bakterielle (dann meist eitrig stinkend) Hautentzündungen (oft Antibiose erforderlich),

-Allergie (z.B. Hausstaubmilben...) es gibt Bluttests zur Diagnose, evtl. spätere Hyposensibilisierung durch Injektionen, relativ teuer

-Futtermittelallergie (Diagnose meist durch Fütterungsversuch, Wirkung einer Diät merkt man oft erst nach bis zu 8-10 Wochen, Aussagewert der Blutuntersuchung Nutridex umstritten),

- Autoimmunerkrankungen (sehr selten)

-Hautpilz (Abstrich, manchmal gar kein, meist kein starker Juckreiz, aber falls sekundär Bakterien dazukommen auch starker Juckreiz möglich), meist schuppiges Zentrum, manchmal roter Rand (bildet Ring)

-schwere Stoffwechsel- oder Organkrankheiten (entsprechende weitere Symptome, evtl. Butuntersuchung machen lassen), nicht unbedingt Juckreiz, eher bei älteren Tieren

 

2. Haarausfall meist ohne Juckreiz

- Hormonstörungen, oft symetrischer Haarausfall, v.a. am Rücken

-Mangelerkrankungen, ist bei dem heutigen Futter sehr selten

-psychische Ursachen, gibt es gravierende Veränderungen im Umfeld de Hundes, "Stress"?

-Vergiftungen (sehr unwahrscheinlich)

 

Als erstes würde ich bei vorliegendem Juckreiz baldmöglichst zunächst auf Hautparasiten untersuchen bzw. behandeln lassen. Außerdem bitte die Analbeutel kontrollieren lassen (Angestautes Sekret kann in manchen Fällen eine Allergie verstärken). Danach wäre dann ein Abstich mit Untersuchung auf bakterielle Infektion und Pilzerkrankung sinnvoll.

Ohne Juckreiz sollte man als erstes auf Pilzbefall untersuchen und danach den Hormonstatus (z.B. Schilddrüse) testen.

 

Unterstützend könnten folgende Maßnahmen helfen:

-Shampoonieren der Haut mit veterinärmedizinischen Shampoos:

z.B. Malacep, falls Mallassezien mitbeteiligt sind

-Phytotherapie: Zur Reizlinderung eignet sich Cuticare-Hautbalsam (cp-pharma),

-Homöopathisch könnte man den Hautstoffwechsel durch die Gabe von 2x tgl. Sulfur D6 unterstützen (Sulfur 200 höchstens 1x pro Woche geben!), Silicea D6 3x 1Tablette ist oft gut bei Haarausfall (1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli direkt ins Maul oder mit Spritze mit etwas Wasser eingeben), die genaue Mittelwahl richtet sich aber nach der homöopathischen Anamnese. Mittelfristig wäre siche die Gabe des homöpathischen Konstitutionsmittels (erfaßt das ganze Tier) sinnvoll. Suchen Sie bitte über die Gelben Seiten einen homöopathisch arbeitenden Tierarzt

-Futterumstellung: zur Senkung der Reizschwelle, evtl. liegt bei Ihrem Hund eine Flutterallergie vor; Selbst kochen: bisher nicht verwendete Komponenten, gut ist oft auch das Futter zd-ultra der Firma Hills) müssen 8-10 Wochen konsequent (absolut nichts anderes füttern!)durchgeführt werden

-Zur Unterstützung des Hautstoffwechsels außerdem ein Vitamin B-haltiges Vitaminpräparat (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer, nicht geben falls Diät versucht wird!) für 4 Wochen

- essentielle Fettsäuren (z.B. Viacutan, Boehringer, Tierarzt) .

 

Ich würde auf jeden Fall beim Blut auch die Schilddrüsenwerte mitkontrollieren (Störungen der Schilddrüse rufen öfter Haarausfall hervor), bei der Haut sollte man unbedingt auch auf Pilzerkrankungen (oft Schuppen, roter Rand?) und hier insbesondere auch auf Mallassezien untersuchen.

 

Theoretisch sind auch psychische Auslöser möglich: Hat sich irgendetwas im Umfeld Ihres Hundes verändert oder wirkt sie gestresster? Dann wären Bachblüten-Rescue-Tropfen 4x täglich 4 Tropfen mit Wasser hilfreich

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

 

Udo Kind

Verändert von bergsonne am 26.01.2011 um 16:46 Uhr EST
Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo...

vielen Dank für die Antwort.

Es wurde bei meinem Hund ein Hautgeschabsel vorgenommen und die Hautstellen

wurden unter dem Mikroscop untersucht.

Es ist hundert prozent sicher das mein Hund Grabmilben hat.

 

Leider sind bis jetzt alle Versuche diese Milben zu bekämpfen eher mässig

ausgefallen.

 

Was kann ich genau gegen diese Erkrankung tun?

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

welche Spritze gegen die Milben hat Ihr Hund denn bekommen? Ivermectin? Oder nur Frontline-Spray?

 

Sehr wirksam sind die spot-on-Präparate (werden im Schulterbereich auf Haut gegeben und verteilen sich in der Unterhaut überall am Hund) stronghold (Pfizer) und Advocate (Bayer).

 

Daß man Milben gefunden hat, schließt eine Pilzinfektion nicht aus.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind



Verändert von Tierarzt - Homöopathie am 26.01.2011 um 20:08 Uhr EST

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