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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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guten tag, bei meiner 11jahre alten sch ferh nin sieht es

Kundenfrage

guten tag,
bei meiner 11jahre alten schäferhünin sieht es garich gut us,bisher kam sie mit ihrer athrose und ihrer hd immer ganz gut zurecht,seit vorgestern geht es ihr sehr shlecht,konnte urplötzlich nicht mehr aufstehen und im gegensatz zu sonst zu ruhig,fat regungslos.
also war ich gestern mit ihr beim tierarzt,der ausser die schlimmer gewordenehüfte noch eine starke blasenentzündung fetgestellt hat und sagte,das es wahrscheinlich ist das es an der blasenentzündung liegen kann und nicht unbedingt die hüfte ein muss.somit bekam sie antibiotikum gespritzt und für 5 tage amox verschrieben.
seit heute morgen,kann sie überhauptnicht ehr aufstehen,hat sich auch nicht entleert,frisst aber.dann fiel mir plötzlich auf,da das rechte vorderbein extrem stark geschwollen ist und zusammenklappt wenn sie versucht hochzukommen,und am gelenk ist eineblutbasen ähnliche beule enstanden,etwas coctailtomaten gross,rotbräunlich undverhärtet,hund ässt sich da ohne probleme anfassen,,doch am bein selber scheint es weh zu tun und auch eine tützende bandage hilft nicht um das abkniken der pfote bei belastung zu vermeiden.
es ist allerdings nicht das bein,wo gestern gespritzt wurde.
was kann das sein und muss ich mich vielleichtuf traurige weinachten einstellen?
mfg,s.domjahn
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

sie sollten (evtl. in einer Tierklinik) baldmöglichst unbedingt eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule (je nach Befund des normalen Röntgens bei Bedarf. sogar mit Myelographie= Darstellung des Rückenmarks mit Kontrastmittel) durchführen lassen, da möglicherweise eine Kompression/Schädigung des Rückenmarks bzw. der austretenden Nerven (z.B. durch einen Bandscheibenvorfall) vorliegt. Relativ häufig ist das sogenannte Cauda eqina-Syndrom ( =Verengung und Kompressionen der Nerven im Übergang der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein). Durch die Schädigung der Nerven funktionieren oft die Reflexe nur noch eingeschränkt (Prüfung durch Tierarzt).

 

Es könnte sich auch um "einfache" schmerzende Arthrosen (meist Hüftgelenke) handeln.

 

Ob ein Schmerzmittel (alleine ?) die sinnvollste Behandlung ist kann nur ein Tierarzt vor Ort in der Regel mit Hilfe von Röntgenaufnahmen (auch CT/MRT sind möglich, aber sehr teuer) entscheiden. Stellen Sie Ihren Hund deshalb bitte noch mal einem Tierarzt vor.

 

Bei den Schmerzmitteln für den Bewegungsapparat und die Wirbelsäule haben sich v.a. die NSAID (nicht cortisonhaltige entzündungshemmende Schmerzmittel) bewährt, hier insbesondere:

- Carprofen (z.B. Rimadyl)

- Meloxicam (z.B: Metacam)

- Firocoxib (z.B. PrevicoxAlle wirken entzündungs- und schmerzstillend sowie abschwellend. Sie sind nur beim Tierarzt erhältlich.Die in der Humanmedizin gebräuchlichen Schmerzmittel (z.B. ASS (Aspirin), Paracetamol und andere) sollten nicht gegeben werden, da sie ein deutlich höheres Nebenwirkungsrisiko beim Hund haben.

Ibuprofen bitte auch nicht geben (hat ebenfalls ein deutlich höhers Durchfall- und Blutungsrisiko)

Welches Mittel am besten wirkt, muß man ausprobieren. Sie greifen an verschiedenen Stellen der Entzündungs- und Schmerzentstehung an und welcher Angriffspunkt der Effektivste ist, hängt individuell vom zu behandelnden Tier ab.

Gleiches gilt für die Nebenwirkungen. Am häufigsten sind Durchfälle, in seltenen Fällen sogar blutig. Welches Mittel am besten vertragen wird ist individuell verschieden.

Bei jeder Gabe von Schmerzmitteln muß man darauf achten, daß sich der Hund nicht zu heftig bewegt und dadurch die eigentliche Genesung behindert.

 

In seltenen Fällen können zum Abschwellen im Anfangsstadium manchmal auch Cortisone gegeben werden, dies kann nur der Tierarzt vor Ort entscheiden; ebenso auch ob operative Verfahren (mit 11 Jahren eher wohl nicht) oder andere Medikamente angezeigt sind. Eine Euthanasie wäre zu überlegen, wenn keines der Mittel Linderung bringt oder durch die Untersuchung eine unbehandelbare Erkrankung (z.B. sehr starke Knochenzubildungen im Wirbelkanal) festgestellt wird.

 

Unterstützend könnte noch folgende Arznei gegeben werden (keinesfalls einen Tierarztbesuch ersetzend):

-Canosan (Boehringer, bänder- und sehnenstabiliierend, enthält Gonex und Glykosaminoglykane, erhältlich beim Tierarzt)

-Nux vomica D6 3x tägl 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit etwas Wasser, aber ohne Futter) ins Maul Ihres Hundes geben. 14 Tage, dann evtl. Umstellung auf Rhus toxicodendron D6 3 x täglich 1 Tablette., in den ersten 3 Tagen zusätzlich Arnika D6 3 x täglich.

- VitaminB wirkt allgemein positiv auf die Heilung von Nervenschädigungen.

 

Ob die Schwellung am Vorderbein infektiös (vermehrt warm), durch Lymphstau, Blutung oder Verletzung entstanden ist, kann nur der Tierarzt vor Ort feststellen.

Bitte messen Sie die Temperatur Ihres Hundes rektal (normal 38° bis 39°). Bei Fieber wäre ein anderes Antibiotikum erforderlich, bei Untertemperatur Infusionen (Falls innere Blutungen vorliegen sollten, dann wären in der Regel die Schleimhäute blass)

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind