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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Haben einen Labrador 6 mon., er hat Kraniomandibul re osteopathie.

Kundenfrage

Haben einen Labrador 6 mon., er hat Kraniomandibuläre osteopathie. Bildet sich diese zurück und wie gehen wir mit dem Tier um ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

die Kraniomandibuläre Osteopathie (CMO) ist, wie Sie richtig schreiben, eine Knochenveränderung.

Sollte er vor lauter Kieferbeschwerden nicht mehr gut fressen, so müsste er Schmerzmittel bekommen.

Ich vermute, dass er schon von einem Tierarzt untersucht wurde, der die Diagnose stellte

 

Achten Sie auf seine Temperatur. Fieberschübe um 40° können auftreten.

 

Bei eingeschränkter Futteraufnahme können Sie Calcium-Frubiase in Ampullen reichen.

 

Operiert muss nicht werden, da es sich von alleine verwächst (Knochenzubildungen).

 

Manchmal wird sogar geraten, die Tiere einzuschläfern, das ist aber nicht notwendig.

Der Hund wird als Erwachsener dahingehend keinerlei Einbußen haben oder gar Folgeerkrankungen.

 

Man kann auch unterstützend bis zur Ausheilung Rheumamittel geben.

 

Als Ursache wird ein Virus vermutet, manche meinen es sei vererbt...

 

Es gibt aber auch Studien, die Escherichia Coli-Bakterien als Ursache sehen.

Das ist genau mein Gebiet: lassen Sie zur Sicherheit und auch Diagnoseunterstützung Blut nehmen und nach E.coli suchen :

a) mucoide b) in "r"-Form wachsende c) ß-hämolysierende

(nur bei der stark verlaufenden Krankheits-Form im Blut ersichtlich)

Biete selbst solche Untersuchungen auch an. Siehe equinevet.eu !

Viel Erfolg!

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

da Sie die andere Frage (vermutlich) für Dr. Weiss akzeptiert haben( was ich auch in Ordnung finde), hänge ich meine Ergänzungen hier nochmal dran mit der Bitte hier dann für mich zu akzeptieren. Danke XXXXX XXXXX!

 

 

die Gabe von Schmerzmitteln (wirken auch entzündungshemmend und abschwellend) ist fast immer nötig. Hier verwendet man zuerst sog. NSAID (nicht cortisonhaltig) wie z.B. Rimadyl, Metacam oder Previcox. Falls der Hund trotzdem Beschwerden hat, sollte Cortison versucht werden.

 

In den meisten Fällen heilt die Erkrankung ohne Folgen aus, wenn man es schafft, die Schwellungen und Schmerzen in der Erkrankungsphase so gering zu halten, daß der Hund noch frißt.

In sehr seltenen Fällen kann es auch zu Verwachsungen zwischen Unterkiefer und Schädelknochen kommen, die die Beweglichkeit so einschränken, daß eine Beweglichkeit unmöglich ist. Falls eine Flüssigernährung nicht möglich ist, ist in diesen sehr seltenen Fällen auch an eine Euthanasie zu denken.

 

Operieren bringt nichts, Antibiose hat nur Sinn, wenn Erreger nachgewiesen werden können (ist aber eher selten).

 

Folgende homöopathische Mittel können Sie unterstützend geben:

-Hekla lava D6 3x tägl und Calcium carbonicum D12 2x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit etwas Wasser, aber ohne Futter) ins Maul Ihres Hundes geben.

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind