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Biron
Biron, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 1376
Erfahrung:  Seit 2003 Spezialpraxis für Reptilien und andere Exoten, Dozent für tierärztliche Weiterbildung
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Biron ist jetzt online.

Hallo, ich habe seit einiger Zeit Diskus, die ich zusammen

Kundenfrage

Hallo,
ich habe seit einiger Zeit Diskus, die ich zusammen mit Neons und Skalaren halte. Vor einiger Zeit hatte ich Fräskopfwürmer, die ich durch die zweinalige Behandlung mit Levamisol scheinbar los geworden bin (die bei den Skalaren sichtbaren Würmer sind nach wenigen Stunden aus dem After herausgefallen). Nach 4 Wochen magern meine Diskus jedoch weiter ab (ich habe mittlerweile 4 Tiere verloren) und produzieren fädrigen oft weisslichen Kot. Fräskopfwürmer (die ja meist mit roten Enden aus dem After heraushängen) sind keine zu sehen. Daher meine Frage:
Lohnt sich eine erneute Behandlung mit Levamisol, auch wenn ich die Parasiten nicht direkt sehen und erkennen kann?
Darmflagellaten sind weitaus schwieriger zu bestimmen. Lohnt sich dennoch eine Behandlung mit Flagellatenmitteln?
Gibt es überhaupt eine Chance die Fische in dieser Zusammensetzung zu halten, oder muß ich bei gleichzeitigem Besatz mit anderen Fischen zwingend auf Diskus verzichten?
Vielen Dank XXXXX XXXXX!
Markus Knaden
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Biron hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
ein Gesellschaftsbecken bringt häufig mehr Probleme, da Sie verscheidene Parasiten von verschiedenen Fischen hereinbringen.
Eine Behandlung gegen Fräskopfwürmer sollte immer mehrfach durchgeführt werden.
Bevor jedoch irgendwelche anderne Mittel gegen andere Parsiten auf gut Glück eingesetzt werden, sollte lieber eine richtige Diagnose gestellt werden. Eine Beslastung der Tiere mit Medikamenten, die sie vielleicht gar nicht brauchen, sollte vemieden werden. Manche Tierärzte untersuchen und behandeln rountinemäßig Fische. Dort wird dann eine Kotuntersuchung gemacht, sowie mikroskopische Untersuchung von Haut- und Kiemenabstrichen. Dann kann entscheiden werden wogegen und wie am besten behandelt wird. Alternativ wäre auch die pathologische Untersuchung eines ganz frische verstorbenen Tieres sinnvoll. Diese muss aber umgehend geschehen, d.h. das TIer darf nicht erst mehrere Tage in der Post, zum Tierarzt, zum Labor unterwegs sein. Nach dem Tod ist das Tier sofort in einen Plastikbeutel zu legen und zu kühlen (nicht einfrieren!) und dann zu einem Tierarzt oder einem Institut gebracht werden, wo es umgehend seziert wird.
Je nach dem wo Sie wohnen kann ich Ihnen da evtl. jemanden nennen.
Ich wünsche Ihrem Fischbestand alles Gute und hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen. Über ein Akzeptieren der Antwort würde ich mich freuen.
Biron und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort. Ich würde mich über eine Adresse eines Tierarztes, der sich mit Zierfischen auskennt, freuen. Ich wohne in Jena und könnte daher Erfurt, Weimar, Gera, etc. erreichen.
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Markus Knaden
Experte:  Biron hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
in Erfurt kann ich Ihnen den Kollegen Eichner empfehlen.

http://www.tierarzt-eichner.de

Viel Erfolg!