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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16620
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo, meine Haflinger-Noriker-Stute, 9 Jahre alt, hatte

Kundenfrage

Hallo,

meine Haflinger-Noriker-Stute, 9 Jahre alt, hatte vor kurzem so starke Schmerzen im linken Fuß, dass sie keinen Schritt mehr gegangen ist. Ich habe mit Mühe den Huf hoch bekommen und gesehen, dass er ganz gelb war.
Mein Tierarzt hat Penicillin gespritzt und jetzt - nach ca. 4 Wochen - sieht der Huf nicht anders aus, allerdings hebt sie jetzt wieder ganz normal. Die Schmerzen scheinen weg zu sein. ABER: sie lahmt immer noch stark, traben ist gar nicht möglich. Sie stolpert nur so dahin. Woran könnte das liegen? Soll man den Huf öffnen lassen oder ist das eher eine Sache von den Gelenken etc?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

LG
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage.

Wurde der Huf mit einer Hufzange abgezwickt, um festzustellen, ob sich ein Hufgeschwür gebildet hat? Wenn mit der Zange Druck auf den Ballen ausgeübt wird, wird die Stute sofort wegzucken, wenn ein GEschwür vorliegt und diese Schmerzen verursacht.

Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo,

nein dazu ist es gar nicht gekommen. Mein TA konnte sich den Huf gar nicht ansehen, weil meine Stute ihn nicht rangelassen hat. Nur ich konnte den Huf kurz heben und da hab ich halt gesehen, dass er auf einer Seite ganz gelb ist.

Momentan lässt sie sich den Huf wieder ganz normal auskratzen, aber sobald ich mit dem Hufkratzer (oder kl. Hammer) ein wenig drauf klopfe, zuckt sie weg.

 

Als ich sie vor 5 Jahren gekauft habe, war sie beschlagen und danach hab ich sie nur noch einmal beschlagen lassen. Das hat super hingehauen. Dann ging sie barfuß. Das Reiten war dann nicht so angenehm, es hat ihr anscheinend auf steinigem Boden Schmerzen bereitet ohne Eisen.

Weil ich aber im letzten Sommer wieder intensiver reiten wollte, hab ich sie beschlagen lassen und das war eine Kathastrophe. Nur mit Hilfe der Nasenbremse hat es einigermaßen funktioniert. Der Hufschmied hat gemeint, ob sie vielleicht mal eine leichte Hufrehe gehabt haben könnte, die jetzt rausgewachsen ist und sie deshalb so zickt.

Beim letzten Mal beschlagen hatte wir dann wieder das gleiche Theater und der Hufschmied sagte mir, ich solle beim Hufauskratzen öfters mit einem kleinen Hammer auf den Huf klopfen, damit sie sich ein wenig daran gewöhnt. Komisch ist nur, dass es früher keine Probleme beim Beschlagen gab und jetzt auch an den Hinterbeinen nicht. Es muss ihr also irgendwas weh tun.

 

Die beiden vorderen Eisen sind mitlerweile ab (eines hat sie sich heruntergetreten, das andere habe ich abgezogen) und ich stehe zusätzlich noch vor dem Problem, ob ich sie wieder beschlagen lassen kann. Ich will ihr ja keine unnötigen Schmerzen bereiten. Nur das Reiten ohne Eisen tut ihr anscheinen auch weh.

 

Wir haben eine Landwirtschaft und unser Hoftierarzt ist NICHT auf Pferde spezialisiert. Kann man den Huf denn nicht durchleuchten oder so was ähnliches?

 

Vielen Dank für Ihre baldige Antwort!

LG

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

es ist hier zu empfehlen eine TA zu holen, der Erfahrung mit Pferden hat.

Der Huf kann geröngt werden, dann kann genau festgestellt werden, ob Hufrehe oder ein Hufgeschwür vorliegt. Gegen Hufrehe spricht, dass diese fasst immer an beiden Hufen oder sogar an allen vier Hufen auftritt.

Ich vermute starke in Hufgeschwür. Wenn der TA dies bestätigt, muss eine Rivanolhufverband gemacht werden, um des Geschwür aufzuweichen und es ggf. aufschneiden zu können, danit es abheilen kann. Es kann dem Pferd vorrübergehend Schmerzmittel gegeben werden, um die Heilung zu unterstützen.

Das Pferd sollte dann nach Ausheilung wieder beschlagen werden, da es sonst wieder bei harten Boden oder Steinen zu einem Hufgeschwür kommen kann. Wenn es die Hufe nicht gibt, kann der TA es zum Beschlagen sedieren.

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

konnte ich Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen?

Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin