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PferdeDoktor
PferdeDoktor, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 517
Erfahrung:  Herstellung v.Impfstoffen geg.chronische Infekte durch Bakterien,Pilze etc. bei Antibiotikaresistenz
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PferdeDoktor ist jetzt online.

hallo, ich habe vor ca. 4 Wochen einen gut durchtrainierten

Kundenfrage

hallo, ich habe vor ca. 4 Wochen einen gut durchtrainierten 19-jährigen Wallach aus Italien nach Weiden /Oberpfalz geholt (10 Std. Transportzeit). Nach 1 Woche begann er zu husten, zunächst hat er nur ACC und Echinacea erhaletn. nach 1 Woche zusätzlich Clenbuterol (Ventipulmin). darunter hat sich erstmalig Muskelzittern gezeigt. Nach Dosisreduktion war es mit dem Muskelzittern besser. 1 weitere Woche später hat die Bronchoskopie verquollene Schleimhäute, reichlich Schleim und eine verquollene Carina gezeigt, zu diesem Zeitpunkt bestand bereits seit 4 tagen starke Atemnot, da er nicht mehr abhusten konnte. Ich habe dann, da der Tierarzt nichts weiter unternommen hat, Cotrim (Sulfonamid/ Trimethoprim) über gesamt 10 Tage (bis gestern) und Dexamethason in absteigender Dosis gegeben (bin selbst Internist - für Menschen). Seit 3 Tagen besteht starke Bewegungsunlust, er ist sehr steif und zeigt beim Hufeauskratzen nach dem Reiten (leichte Bewegung) Muskelzittern, betont bei der Vorderhand. der Tierarzt ist nicht erreichbar, auch das Antibiogramm steht immer noch aus. Was kann ich tun?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

haben Sie denn bei der Bronchoskopie den Schleim auch untersuchen lassen?

Und wenn ja, was wurde darin gefunden, bzw. wonach denn gezielt gesucht?

Wie lange warten Sie denn schon auf das Antibiogramm?

 

Ich mache seit Jahrzehnten Autovakzinen bei solchen Fällen - und habe sehr hohe Heilungserfolge, nach welchen die applizierenden Kollegen vorort bei ähnlichen Fällen später immer wieder gerne darauf zurückkommen. Vor allem nach dem Kennenlernen meiner Methode von vorne herein diese bevorzugen, bevor , wie leider in Ihrem Falle, vieles bis alles versucht wurde/wird und Tausender ohne Erfolg bezahlt wurden/werden.

 

Bei den oben beschriebenen Symptomen und dem Eifer des Kollegen sollten Sie rasch handeln.

Rufen Sie selbst bei dem untersuchenden Labor an und fragen nach.

Legen Sie auch Wert auf eine Asservierung der Probe zwecks späterer Verwertung.

Mehr Info unter equinevet.eu

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was kann das jetzt aufgetretene Muskelzittern und die Steifheit sein?
Der schleim wurde untersucht, es waren überwiegend Granulozyten gefunden worden. Wie gesagt, auf das Antibiogramm warte ich schon viel zu lange (2 Wochen!).
Was kann ich für das Muskelzittern tun?
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

der Transport war bestimmt "nicht ohne" und dabei hat er sich erkältet...Daher wohl die Steifheit. Wenn er vor Kälte zittert, decken Sie ihn zu und halten Sie ihn warm. Temperatur kontrollieren. Sollte es Tremor sein, durchaus auch die Stoffwechselwerte zu Rate ziehen.

Nun zum Antibiogramm: normal brauche ich dafür nicht mehr als 3 Tage, manches kann man schon nächsten Tag erkennen und warnen. Max. 5 Tage generell, je nachdem, was wächst. Pilze brauchen länger. Kann sein, dass welche gefunden wurden , was aber nicht davon abhalten sollte, anderes Vorhandene durchaus vorab zu melden. Die 14 Tage sind definitiv eine Zumutung. Granulozyten? Dann könnte es durchaus ein Pilz sein - aus der Ferne vermutet.

 

Wichtig: könnten Sie mir von dem Schleim zukommen lassen??

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mittlerweile habe ich erfahren, dass ein Pseudomonas isoliert werden konnte,der auf Chinolone, aber angeblich nicht das Sulfonamid/ Trimethoprim sensibel ist, das ich empirisch gegeben habe.
Von der Atmung her geht es dem Pferd troztzdem deutlich besser. Mögl. doch eine Mischinfektion(?). Die Steifigkeit besetht nicht von Beginn an, sondern seit 3 Tagen erst.- Kann es eine Nebenwirkung der Medikation sein? Steroidmyopathie? Gibt es noch andere Möglichkeiten?- ich werde morgen Labor abnehmen (BB, Myoglobin, LDH, CK). Soll ich noch etwas mit abnehmen?
Vielen dank XXXXX XXXXX! C.N.
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

weiss man auch, welcher Pseudomonas es ist?

Aber da Sensibilität gegeben ist, behandeln Sie ruhig mit Chinolonen.

 

Hierzu eine kurze Erklärung: ich stelle Impfstoffe her - also Arzneimittel, die ich nicht an Tierbesitzer verkaufen darf, sondern an Tierärzte verkaufen muss, welche dann wiederum das Mittel an den Besitzer weiterverkaufen und applizieren. In den meisten der Fälle, bei denen die Kollegen vorort nicht mehr "vorankamen", verwendeten sie meine Impfstoffe soz. als "Rettungsanker", da sie zwar die Infektionen loswurden, nicht jedoch die "Ursache". (siehe auch 1. Antwort) Hinzu kommen die Resistenzen geg.Antibiotika.

 

Will heissen: Sichern Sie auf jeden Fall auch von diesem Schleim, um später einmal eine Autovakzine machen zu können!

 

Die Gefahr einer Mischinfektion ist durchaus möglich - evtl. durch einen Pilz (siehe oben).

Zur Steifheit des Pferdes kann ich nicht 100%ig etwas sagen, könnte auch Verschlag sein. Steroidmyopathie ist auch möglich ( > Aufbautraining!)

Die Laborwerte können durch die Medikation und das Zittern "verfälscht" sein.

 

 

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