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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16399
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin seit 9 Jaheren im Besitz

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit 9 Jaheren im Besitz eines mittlerweile 14 jährigen Wallaches. Dieser ging noch bis vor 4 Jahren erfolgreich bis S Dressur. Viele kleine Zipperlein kamen und gingen. Wir haben vor 2 Jahren von einem großen Dressurstall in einen kleinen Privatstall gewechselt, aufgrund des Pferdes. Er bekommt bedampftes Heu, eingestreut und gemistet wird erst wenn er aus der Box ist. Er ist morgens 1,5 Stunden draussen, Abends auch noch ca. 3 Stunden. Es wird überwiegend versucht ihn einigermassen artgerecht zu halten, d.h. viel Weide, auch bei Regen, Schnee, etc...im April diesen Jahres hat er sich am Bein gekratzt und zu husten begonnen, bis hin zu Atemnot und Kolik, 2 Wochen darauf haben wir eine Endoskopie machen lassen, da er immer wieder hustete, vor allem beim wälzen , ob Koppel, Halle, Platz. Cortison wurde gegeben, auf Verdacht Allergie, wurde aber nicht besser. Verdacht gaumensegel wurde auch noch in Erwägung gezogen. Bis es vor ein paar Wochen so schlimm wurde, dass er in die Klinik kam, dort wurde nochmals endoskopiert, Lunge verschleimt, rechtes Stimmband teilweise gelähmt, und noch ein paar Kleinigkeiten. Bekam darauf hin ACc und wir haben einen Heubedampfer gekauft, nachdem wir das Heu immer für ein paar Stunden nass gemacht hatten, und es nicht wirklich so toll war. In der Klinik hustete er noch einmal, wurde longiert, ausgebunden longiet etc. kein Husten. Seither hatten wir ca. 6 Wochen Ruhe. Gestern hat er während der Galopp Schritt Arbeit plötzlich wieder einen Hustenanfall bekommen, dananch war nichts mehr. Unser haustierarzt weiß auch nicht mehr weiter, in der Klinik könen die nichts machen, da bei der Endoskopie sich nichts verlagert hat, und auf Verdacht auch nicht operiert wurde. Nun ja, jetzt stehe ich ein paar 1.000 € leichter da, und mein Dicker ist leider immer noch nicht gesund. Was für Möglichkeiten gibt es noch?

Mit freundlichen Grüßen,
Silvia Biehringer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage.

Ich denke, Sie haben breits schon viel unternommen, um die Symptome zu untersuchen und das Husten in den Griff zu bekommen.

Wir haben schon einige Pferde in dieser Art behandelt. Bei den meisten war erst durch eine starke Veränderung der Haltungsbedingungen eine Nachhaltige Veränderung zu erzielen. In Ihrem Fall würde ich empfehlen, zu prüfen, ob eine Offenstallhaltung möglich ist. Der nur kurze Weidegang und das lange stehen in der Box scheint trotz nassem / bedampftem Heu nicht auszureichen. Die Lunge wird immer wieder angegriffen.

Ich empfehle Ihnen ein Inhalationsgerät für Pferde zu kaufen und 2-3 Mal die Woche zu inhalieren. Dies hillf die Lunge frei zu bekommen und einer Verschleimung vorzubeugen.

Prüfen Sie auch ein,al die Heuqualität. Anfälligen Pferden darf nur 1a Heu gefüttert werden. Trotzdem immer nass machen oder bedampfen

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16399
Erfahrung: praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin seit 9 Jaheren im Besitz eines mittlerweile 14 jährigen Wallaches. Dieser ging noch bis vor 4 Jahren erfolgreich bis S Dressur. Viele kleine Zipperlein kamen und gingen. Wir haben vor 2 Jahren von einem großen Dressurstall in einen kleinen Privatstall gewechselt, aufgrund des Pferdes. Er bekommt bedampftes Heu, eingestreut und gemistet wird erst wenn er aus der Box ist. Er ist morgens 1,5 Stunden draussen, Abends auch noch ca. 3 Stunden. Es wird überwiegend versucht ihn einigermassen artgerecht zu halten, d.h. viel Weide, auch bei Regen, Schnee, etc...im April diesen Jahres hat er sich am Bein gekratzt und zu husten begonnen, bis hin zu Atemnot und Kolik, 2 Wochen darauf haben wir eine Endoskopie machen lassen, da er immer wieder hustete, vor allem beim wälzen , ob Koppel, Halle, Platz. Cortison wurde gegeben, auf Verdacht Allergie, wurde aber nicht besser. Verdacht gaumensegel wurde auch noch in Erwägung gezogen. Bis es vor ein paar Wochen so schlimm wurde, dass er in die Klinik kam, dort wurde nochmals endoskopiert,

Lunge verschleimt,

rechtes Stimmband teilweise gelähmt, und noch ein paar Kleinigkeiten. Bekam darauf hin ACc und wir haben einen Heubedampfer gekauft, nachdem wir das Heu immer für ein paar Stunden nass gemacht hatten, und es nicht wirklich so toll war. In der Klinik hustete er noch einmal, wurde longiert, ausgebunden longiet etc. kein Husten. Seither hatten wir ca. 6 Wochen Ruhe. Gestern hat er während der Galopp Schritt Arbeit plötzlich wieder einen Hustenanfall bekommen, dananch war nichts mehr. Unser haustierarzt weiß auch nicht mehr weiter, in der Klinik könen die nichts machen, da bei der Endoskopie sich nichts verlagert hat, und auf Verdacht auch nicht operiert wurde. Nun ja, jetzt stehe ich ein paar 1.000 € leichter da, und mein Dicker ist leider immer noch nicht gesund. Was für Möglichkeiten gibt es noch? Mit freundlichen Grüßen, Silvia Biehringer

Erforderliche Details: HOCH

 

GutenTag Frau Biehringer,

Wissen Sie , was denn bei den Endoskopien gefunden wurde?

Wurde denn auch auf Bakterien, bzw. Pilze (Aspergillus) untersucht ?

Es könnte sich auch um eine schleichend beginnende COPD handeln...



Verändert von PferdeDoktor am 01.11.2010 um 14:16 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Pferde Doc :-),

vielen Dank für Ihre Antwort. Im vorherigen Stall war das Futter doch sehr schlecht, dort war Heu und Hafer massiv mit Aspergillus Niger belastet, einen Stallsuche, die ich für mein Pferd passend fand, dauerte jedoch relativ lange. Heu und Futter wurde dann selbst von mir besorgt.

Beim Klinikaufenhalt kam folgendes zum Vorschein:

Kein Husten, keine Atemgeräusche unter Belastung.

Mittelgradige linkseitige Stimmbandlähmung ( Aryknorpel eingesunken aber beweglich ).

Keine Dorsalverlegung des weichen Gaumens beobachtet worden, tief hängender arcus Palatopharyngeus.

Relativ viel zäher Trachealschleim.

Blut Gas Analyse:
Sauerstoffsättigung: 96%
Sauerstoffpartialdruck: 94 %

Ergebnis Zytologischer befund:

Mittelgradig zellreichen Ausstrich. Vor einem blassroten Hintergrund finden sich zahlreiche neutrophile Granulozyten und Makrophagen sowie einzeln und in Gruppen liegen Bronchialepithelzellen sowie Sxchleimbestandteile, Intrazytoplasmatisch in den Makrophagen finden sich vereinzelt Strukturen die für hefepilze verdächtig sind. Die Epithelzellen weisen eine geringgradig Ciliocytophtoria auf, Curshmanspiralen sind nicht nachweisbar.

 

Das stand bis jetzt auf den Befunden. Ultraschallvernebler brachte bisher nur Verschlimmerung, statt Besserung, daher ist dieser mitlerweile abgesetzt und liegt im Schrank. Einen Offenstall haben wir auch schon probiert, da im gleichen Stall auch Offenstallhgaltung angeboten wird, eine Woche haben wir es versucht, aber das war eine Katastrophe, er schrie ständig, rannte umher und suchte immer die Box als Rückzugsmöglichkeit. Fenster im Stall sind nach allen Seiten 24 Stunden am Tag geöffnet. Einstreu wird mit Effektiven Mikroorganismen besprüht, Zugluft besteht keine. Wir haben bisher schulmedizinisch und homoöpathisch behandelt.

 

Liebe Grüße,
Silvia Biehringer

Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen Frau Biehringer,

da Zitat:

Intrazytoplasmatisch in den Makrophagen finden sich vereinzelt Strukturen die für hefepilze verdächtig sind,

hätte der Suche nach Hefepilzen , bzw. Aspergillus gezielt nachgegangen werden müssen.

Ich empfehle Ihnen eine erneute Bronchioskopie und mir die Probe zukommen zu lassen!

Adr.: Siehe bei Unterschrift.

Ich habe seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet Erfolg mit Autovakzinen.

Bsp.: Galopper "Jake the Snake" http://www.equinevet.eu/de/fallberichte.php , der sogar COPD hatte und nach meiner Behandlung dann noch Rennen gewann!!

Kontaktaufnahme unter www.equinevet.eu

Schönen Tag,

 



Verändert von PferdeDoktor am 02.11.2010 um 08:20 Uhr EST