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Haustierärztin
Haustierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 156
Erfahrung:  mehrjährige Berufserfahrung, eigene Praxis
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Hallo Mein kleiner yorkshire (nicht mal 4 jahre) ist vor

Kundenfrage

Hallo
Mein kleiner yorkshire (nicht mal 4 jahre) ist vor einer woche aufn sonntag gestorben.Wir waren in Dänermark und er hat am strand gespielt.Am 2 ten Tag fingen seine beschwerden an das er nicht mehr Pinkeln konnte.Wegen der Kälte gingen wir zunächst von einer Blasenentzündung aus.Lediglich tropfenweise kam ein Gemisch aus Urin und Blut.Dies hatten wir nicht zum ersten mal beobachtet, da es Wochen vorher auch mal der Fall war.Weil es "nur" selten so war und wir es nicht besser wussten haben wir blöder Weise nicht reagiert.Diesmal hat er auch nicht mehr gefressen ,sein Kot, welcher auch nur beschwerlich tropfenweise kam bestand aus einer Art Blutschleim und er schien starke Schmerzen zu haben.Erst jezt brachten wir ihn zu einer Tierärtztin.Diese konnte dadurch daß sein Bauchraum fest angeschwollen war nichts durch abtasten erkennen und wollte ihn für mindestens einen Tag dort behalten für Untersuchungen.Das würde ohne eine anfallende Operation bzw Behandlung 410 Euro kosten.Leider konnte weder unsere Urlaubskasse noch unser übriges Haushaltsgeld mithalten.Wir baten um die Möglichkeit die Rechnung im nächsten Monat begleichen zu dürfen , was abgelehnt wurde.Sie bahndelte ihn mit jeweils einer schmerz und einer Antibiotikerspritze.Desweiteren legte ihn sie ein Katheter in die Blase und saugte ca 1 Liter Blut-Uringemisch heraus.Danach spritzte sie ihm noch einen Beutel Flüssigkeit in den Nacken.Eine kurtze Untersuchung des Urins ergab laut Artztin nichts aufälliges bis auf einigen weißen Blutkörperchen.Mit Schmerz und Antibiotikertabletten hofften wir ihn 2 Tage bis zur Abfahrt durch zu kriegen.Da er trank waren wir guter Hoffnung,leider erbrach er meist aber auchspätestens nach 2-4 Stunden.Am Tag der Abreise Sonntag den 17. bekam er plötzlich einen Anfall und verkrampfte sowohl mir Vorder und Hinterbeinen als auch mit dem Maul.Als veruche er etwas zu lösen strampelte er so ganz wild und schien nach Luft zu ringen.Ich steckte meine Hand in sein Maul um seine Zunge runterzuhalten damit er so noch Luft bekam. der Anfall dauerte ca.2 Min. und kam auf der Rückreise noch ca 7 mal vor , bis er starb.Wir fragen uns nun ob man sie uns mit dieser beschreibung vielleicht sagen können was die Usache seines ablebens geweisen sein wird bzw könnte . Vielen Dank XXXXX XXXXX MfG: Rönfeld
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Haustierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

es ist wohl anzunehmen, daß Ihr Hund Blasengries, Blasensteine hatte, was das Wasserlassen blockiert hat. Schmerzhafte Blasenentzündungen führen auch dazu, daß die Tiere nicht gerne Wasser lassen, aber irgendwann wird der Druck so groß, daß sie es dann doch tun - was bei Verlegungen der Harnröhre eben nicht möglich ist.
Daß die Tierärztin in dem Urin-Blut-Gemisch keine Hinweise auf Steine/Kristalle gefunden hat, tut nicht unbedingt etwas zur Sache - es könnte sich um einen solitären Stein oder um einen gestielten Tumor gehandelt haben.

Mit einer längere Zeit angestauten Blase muß man mit Vergiftungserscheinungen im Körper rechnen - ich denke daß Ihr Hund am Ende eine Harnvergiftung hatte. Außerdem kommt es bei so schmerzhaften Prozessen und der über die Maßen ausgedehnten Blase (am Ende drückt das Volumen im Bauch auf das Zwerchfell und behindert die Atmung) irgendwann auch zu Kreislaufversagen - es dürfte hier wohl eine Mischung aus allem gewesen sein.