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Haustierärztin
Haustierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 156
Erfahrung:  mehrjährige Berufserfahrung, eigene Praxis
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Kundenfrage

hallo, wir haben ein vierjähriges meerschweinchen, ein weibchen, das seit etwa einem monat krank ist. der ta diagnostizierte beim erstbesuch eine blasenentzündung, gab antibiotische tropfen mit. nach dieser kur ging es dem tier etwa 10 tage besser. vor einer woche ging es wieder los, das meeri roch entsetztlich und hatte wieder abgenommen. da der ta im urlaub war, begann ich wieder mit dem relardon. etwas neues habe ich am letzten mittwoch auch noch festgestellt: das tierchen hatte eine art 'wehen'/ geburtsschmerzen, obwohl es nicht trächtig ist. gegen die schmerzen gab ich metacam. gestern brachte ich es wieder zum ta. nach dieser untersuchung meint er, es sei nicht der harn, der mit blut durchmischt ist, sondern dass das blut aus der scheide/der gebärmutter kommt. unser meerschweinchen hat nach wie vor krämpfe und schmerzen. das röntgenbild der blase und eines teils der gebärmutter (mit kontrastmittel) hat keine klare diagnose ergeben. nun müssen wir entscheiden zwischen einer op, in der nachgeschaut wird, ob man den ursprung relativ einfach beheben kann oder ob wir es sterben lassen sollen. da sein allgemeinzustand nicht gut ist - es ist von 950 g auf 730 g abgemagert -bin ich hin- und hergerissen. was meinen sie?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Haustierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

wird das Meerschweinchen allein gehalten oder ist eine Trächtigkeit möglich? (Wenn es vor weniger als 2 Monaten angeschafft wurde, wäre es auch möglich).
Falls männliche Tiere dabei sind, würde ich an eine mißglückte Trächtigkeit denken, die Männchen separieren oder kastrieren lassen. Dann könnte die Gebärmutterentzündung ausheilen (natürlich unter Antibiose).

Falls keine Männchen dabei sind, denke ich an eine hormonell bedingte Geschichte, dann wäre zu überlegen, bei der OP gleich die Eierstöcke zu entfernen.

730 g ist nicht schön, aber auch nicht allzu schlimm für eine OP. Es kommt letztlich auf die Erfahrung des Operateurs an, außerdem sollte unter der OP für Wärme und Flüssigkeitsausgleich gesorgt werden. Falls Sie nich von vornherein aus Kosten- und Risikogründen auf die OP verzichten wollen, wäre nach dem Therapieversuch eigentlich angebracht, das Tier von seinen Leiden zu erlösen anstatt es sterben zu lassen ... das geht schneller und beendet das Leiden sofort.