So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Corina Morasch.
Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16246
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
48487448
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

der hund von meinen freund spring ber den zaun wenn jemand

Kundenfrage

der hund von meinen freund spring über den zaun wenn jemand vorbeigeht und schnappt dann zu...samstag hat er ein mädchen mal wieder die jacke gapackt ...er macht das immer wenn er nicht daheim ist sondern nur seine eltern...was hat der hund für ein problem wie kann mann es lösen es ist ein schäfferhund
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

danke für Ihre Anfrage.

Dies ist kein sehr seltenes Problem nur läßt es sich meist nicht so leicht lösen.Zuerst würde ich ihnen raten den Zaun soweit zu erhöhen,daß er nicht mehr darüber springen kann, bevor noch jemand ernsthaft verletzt wird.Zudem würde ich ihnen raten mit dem Hund in eine Hundeschule zu gehen, wo man gezielt an diesem Problem arbeiten kann und er auch Beschäftigung hat,gerade Schäferhunde brauchen etwas zum Tun sonst wird es ihnen langweilig und saie suchen sich"Beschäftigung", leider auch auf solche Weise.

 

Beste Grüße,

Corina Morasch

Tierärztin

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ja warum macht der hund das aber nur wenn sein herrchen nicht zu hause ist....
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

weil er ihm dann einfach langweilig ist alleine zu Hause zu sein

 

 

Beste Grüße,

Corina Morasch

Tierärztin

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
der is da nicht allein den sein eltern sind ja daheim und nur bei denen macht der hund es...
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

zuerst sollten Sie aus Sicherheitsgründen überlegen, ob es möglich ist, den Zaun zu erhöhren. Verletzt der Hund einmal einen Menschen oder ein Tier, müssen Sie für den Schaden aufkommen. Es kann dann sogar sein, dass der Hund ins Tierheim muss.

Dann sollte überlegt werden, wer den Hund erziehen soll und wer die Bezugsperson des Hundes ist. Es kann nur eine Bezugsperson geben für den Hund. Dieser Bezugsperson muss der Hund auf jeden Fall gehorchen.

Springt der Hund in Anwesenheit dieser Person wieder über den Zaun und geht Leute an, muss das Herrchen dem Hund deutlich machen, dass das Herrchen eine höhere "Rangstellunng" hat und dieses Verhalten nicht geduldet wird. Dies geschied, indem man den Hund mit einem Ruck packt, auf den Rücken dreht und sich eine kurze Zeit über ihn stellt und so die Rangordnung deutlich macht. Der Hund wird dies nach 1-2 Mal verstehen und akzeptieren.

Ist dies nicht möglich, empfehle ich eine professionellen Hundetrainer hinzuzuziehen.

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Nun, da kommen durchaus mehrere Faktoren zusammen!

Der Zaun ist nunmal, wie er ist. Ihr Freund muss freilich auch mal aus dem Haus gehen.

Mit einem Zwinger täten Sie ihm keinen Gefallen! Genau so wenig kann man ihn immer nur drinnen halten.

Beim Hund laufen zwei bedeutende Vorgänge ab:

Der Rudelanführer ist weg - das Alpha-Männchen (Ihr Freund) und

er gehorcht nicht dessen Eltern.

Da Ihr Freund nunmal ab u. zu wegmuss, muss dem Hund eindeutig klar sein , dass er nicht plötzl. der Chef im Haus ist und für alles zu sorgen hat.

Besonders bei Hüterassen kommt es zum Beschützer-Instinkt.

Also müssen Ihre (zukünftigen?) Schwiegereltern / Eltern von Deinem Freund ihm klarmachen, dass er nicht ihr Besitzer ist. Sie könnten auch mit ihm das Haus verlassen und spazieren gehen od. wegfahren, aber das lässt sich nicht jedesmal machen und würde hier nicht weiterhelfen.
Die Eltern müssen dafür sorgen, dass er horcht. Und ihm die Basis-Kommandos , wie "Sitz", "Platz" , " Bei Fuss" usw. beibringen.

Streicheln und Kraulen sollten sie ihn nur mit einem Grund, wenn er auf ein Kommando gut reagiert hat und er sollte dafür eine Belohnung erhalten. Die Eltern sollen im Haus mehrere Aufbewahrungsorte für Leckerli anlegen, um immer was zur Hand zu haben, denn nur bei direkter Belohnung nach der Tat, versteht er warum er belohnt wird.

Ein Hund, der einen starken Trieb zur Verteidigung des Territoriums hat und deswegen auch zur Aggression neigt und sogar zupackt, muss beruhigt werden.

Es kann sein, dass er Angst hat. Und diese in Aggression umschlägt. Prüfen Sie das mal.

Kann sein, dass sich dann auch zu wenig um ihn gekümmert wird und er Aufmerksamkeit auf sich ziehen will: "Seht her!! Was ich für Euch kann."

Stellen Sie auch seine "Ressourcen" woanders hin, falls der Napf auf der Terrasse zum Garten/Zaun und Gehweg hin steht und er meint , sein Futter verteidigen zu müssen.

Gewöhnen Sie ihn , nach Möglichkeit, an Besuch, der öfters mal vorbeikommt. Wechselnden Besuch.

Zeigen Sie ihm , dass Passanten keine Bedrohung für das Territorium sind.

Vor allem nicht für ihn oder gar die Eltern.

Versuchen Sie Situationen zu schaffen, wie ein Schwätzchen übern Gartenzaun, Hecke, o.Ä.

Sie können auch mit Leuten, die er kaum kennt "Überraschungen" planen und diese Leute Leckerli überreichen lassen. Er muss nämlich wissen, dass von Aussen nicht Schlechtes kommt.

Legen Sie die Hierarche im Haus fest.

Konfrontieren Sie ihn dazu mit Zaun/Strasse, indem Sie in der Nähe sitzen und Zeitung lesen, Kaffee trinken. Wenn er mit kurzem Wuff Regung zeigt und später in helles Bellen und gar Attacke übergehen würde, unterbinden Sie sein Gehabe!

Anfangs besser angeleint.

Er muss I h n e n gehorchen.

Seien Sie dabei aber nie laut mit ihm, sonst meint er, der "Eindringling" hätte Ihre Wut provoziert.

Ruhig zu ihm sprechen: Schon gut, das ist nur der Nachbar...! Und bleiben Sie demonstrativ bei Ihrer Lektüre/Tasse.

Somit lernt er aus Ihrer Reaktion und Stimmung zu lesen und zuerst zu Ihnen zu blicken, nicht zum Eindringling.

Ausserdem gehen die Schwiegerelt.voran, nicht der Hund. Er geht nur dorthin, wohin sie gehen. Will er vorausgehen, drehen sie die Richtung ab, so dass sie wieder vorausgehen, bis er versteht, was er falsch macht. Und immer bei korrekter Durchführung loben. Streicheln. Leckerli.



Verändert von PferdeDoktor am 27.10.2010 um 08:31 Uhr EST
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen. Wenn noch Fragen sind, können Sie sich gerne noch mal melden. Über ein Akzeptieren der Antwort würde ich mich sehr freuen. Prinzip von justAnswer ist, die Bemühungen der Experten durch anklicken von „Akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank XXXXX XXXXX

Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16246
Erfahrung: praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.
.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Tiermedizin