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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

HALLO, bei meinem 8J hrigen Border Collie R de, ist der rechte

Kundenfrage

HALLO,
bei meinem 8Jährigen Border Collie Rüde, ist der rechte Lungenspitzlappen kollabiert (ohne Trauma), er hustet und spuck Blut dabei. Seine Lymphknoten sind am Hals beidseits geschwollen, jedoch hinten an den Läufen nicht. Es fühlt sich auch so an, als ob er vielleicht einen Fremdkörper linksseitig an der Speiseröhre hat. Blutwerte sind aber in Ordnung und in den Röntgenaufnahmen ist nichts zu sehen. Jetzt soll eine Endoskopie gemacht werden um genaueres abklären zu können, da sein Allgemeinzustand aber so schlecht ist, ist eine Narkose da überhaupt möglich/sinnvoll?? (Je nach Befund, wird auch über eine Lungenspitzlappenresektion nachgedacht. ) Ich mache mir aber große Sorgen das er diese große OP nicht übersteht. Was könnte Er haben und wie soll ich weiter verfahren ??
Vielen Dank. J. Weiß
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

wie ist der Hämatokrit des Hundes? Dieser Wert ist bei blassen Schleimhäuten häufig erniedrigt und spricht für eine sogenannte Anämie (Blutarmut). Diese kann unterschiedliche Ursachen haben, z.B. inneren oder äußeren Blutverlust, Infektionen, etc.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass ein Fremdkörper vorliegt, würde ich Ihnen zu der endoskopischen Untersuchung raten, da nur so vermutlich festgestellt werden kann, was Ihrem Hund fehlt.

Regional vergrößerte Lymhknoten können auf einen Fremdkörper in diesem Bereich hindeuten, aber auch bestimmte Tumore (z.B. malignes Lymphom) können solche Veränderungen verursachen.

Mit einer entsprechend gewählten Narkose (z.B. über einen Venenkatheter oder Gas) kann man das Narkoserisiko relativ gering halten.

Da das Allgemeinbefinden des Tieres so schlecht ist, würde ich es vor der OP mindestens 1 Tag intravenös infundieren um den Zustand zu stabilisieren.

Ein Trauma kann bei solchen Geschichten nie zweifelsfrei ausgeschlossen werden, da man häufig äußerlich keine Veränderungen sieht und manchmal unbeobachtet etwas passiert ist (kleiner Sturz, Quetschung in der Tür,...)

Alles Gute für Ihren Hund
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Gerinnugsfaktoren waren unauffällig.
Er wird im moment Intravenös behandelt, was aber leider keine wesentliche Besserung seines befindens bewirkt.
Ein Trauma kann ich ausschließen da ich diese Woche Urlaub hatte und der Hund immer bei mir war.
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ist denn auch der Hämatokrit untersucht worden??

Wenn das Allgemeinbefinden des Hundes so schlecht ist, würde ich auf jeden Fall möglichst schnell versuchen die Ursache zu finden. Evtl. würde ich mir vor Ort eine zweite Meinung einholen.