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Haustierärztin
Haustierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 156
Erfahrung:  mehrjährige Berufserfahrung, eigene Praxis
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Haustierärztin ist jetzt online.

Einen sch nen guten Tag, ich ern hre unsere beiden Hunde

Kundenfrage

Einen schönen guten Tag,

ich ernähre unsere beiden Hunde seit vielen Jahren vegan, anfangs mit Yahra, nach Feststellung einer Glutenunverträglichkeit bei unserer Hündin dann mit Selbstgekochtem (Grundlage Buchweizen, Reis oder Hirse), später dann mit Benevo, jetzt mit Ami-Dog.
Leider sind die beiden nicht gesund. Die Hündin hatte schon mehrere OP´s (starke Gebärmuttervereiterung mit Entfernung, Zahnfleischwucherungen, bösartige Geschwüre),
Beim Rüden wurde eine starke Arthrose festgestellt, er hat starke Schmerzen und bekommt täglich Schmerztabletten.
Ich persönlich lebe auch vegan und stelle mich gerade mehr und mehr auf vegane Rohkost um. Meine Frage, geht vegane Rohkost auch bei Hunden? Ich habe nach alldem was ich inzwischen über Ernährung gelesen habe den Verdacht, dass die gesundheitlichen Probleme meiner Hunde auf ihre Ernährung zurück zu führen ist, da ja in der gekochten und verarbeiteten Nahrung keine Enzyme mehr vorhanden sind.
Probiert hatte ich schon mal eine Mischung aus gekeimten Buchweizen und Gemüse durch den Wolf gedreht mit Leinöl. So richtig lecker fanden sie es nicht.

Wie ist Ihr Ratschlag? Ist Avocado wirklich giftig für den Hund?

Liebe Grüße

Tina Massel
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Haustierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

diese Diät ist recht kompliziert für einen Hund. Sie benötigen eine professionelle Beratung und Rationsberechnung. Das geht auch per Internett:

www.futtermedicus.de

Ich möchte mir an dieser Stelle eine Frage erlauben: Sie ernähren die Hunde vegan, weil es gesünder ist. Verständlich. Nur warum sind sie dann so krank? An den fehlenden Enzymen liegt es meiner Meinung nach nicht. Ich könnte mir eher vorstellen, daß bei den Proteinen etwas fehlt - deswegen schlage ich eine Rationsberechnung vor.
Barfen ist auch eine Möglichkeit ...
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

Ihre Ausführungen beantworten leider überhaupt nicht meine Frage (mit Vermutungen komme ich auch nicht weiter- der Proteingehalt des von mir genannten Futter liegt mit ca. 26% sogar ziemlich hoch),
sie scheint mir eher eine Werbung für ein Produkt zu sein. Das es sicher nicht die schlechteste Idee ist, wenn man an die Gesundheit seines Hundes denkt, ihm rohes Fleisch zu geben ist mir schon klar.
Die Frage war, ob es eine roh-vegane Ernährung beim Hund möglich ist.
Ich lebe, so wie übrigens die überwiegende Mehrheit der Veganer, aus ethischen und nicht aus gesundheitlichen Gründen vegan.
Ich möchte mein Guthaben bitte erstattet haben.

Vielen Dank.
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Der Hund stammt vom Wolf ab und sein Darm und seine Organe sind für eine vegane Kost nicht geschaffen - und schon gleich garnicht roh !

Er ist kein Pflanzenfresser und kein Wiederkäuer und kann pflanzliche Nahrungsmittel nicht aufschlüsseln.

Der Wolf hat auch kein ethisches Problem mit seiner Beute.

 

Ich rate auch vom barfen ab. Wenn sich ihr Hund eine Infektion über rohes Fleisch holt, wird er schwer krank, kann sogar sehr schnell daran sterben.

Der Wolf hat das gleiche Risiko, im Ernstfall stirbt er und sein Körper wird dann von den anderen Tieren des Waldes gefressen - bis hin zu den Würmern. Das sieht man nicht, auch nicht im Fernsehen, daher denkt man barfen wäre problemlos.

 

Vegane Ernährung ist z.B. für Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchilla kein Problem. Auch bestimmte Ziervögel ernähren sich rein pflanzlich.

Für Hunde, Katzen und andere Raubtiere sit das unphysiologsich und damit sicher nicht gesund.

 

Meiner Lebenserfahrung nach, füttern viele Besitzer wie ihnen der Sinn steht, oder wie ihnen das Internet rät - egal was der Tierarzt sagt.

 

Sie haben ohnehin die Entscheidung, sie sind die Besitzerin

 

Experte:  Haustierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo zusammen,

ok, viele Meinungen.

Richtig gebarft finde ich eigentlich nicht problematisch - und genau das unterstelle ich auch, wenn eine Rationsberechnung gemacht wird.
Richtig gebarft bedeutet eigentlich auch, daß man Fleisch und Innereien vom Metzger in Lebensmittelqualität holt.

Zur Rohkost: zumindest einige Gemüse (Karotten) sind roh für den Hund gar nicht verdaulich. Sie werden möglicherweise durch die Vorgänge im Verdauungstrakt eines Beutetieres verdaulich - aber das würde erfordern, daß ein Beutetier oder dessen Magen-Darm-Trakt verfüttert wird. Mahlzeit ...
Die Alternative ist kochen - das hatten Sie schon gemacht.
Genauere Infos zu diesen Fragen finden Sie bei der Kollegin, die ich Ihnen empfohlen habe - sie ist eine Tierernährungsspezialistin.

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