So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kleintierärztin.
Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Kleintierärztin ist jetzt online.

hallo, ich habe einen 10 jahre alten bostenterrier er hustet,verkrampft

Kundenfrage

hallo,
ich habe einen 10 jahre alten bostenterrier er hustet,verkrampft und fällt starr um.ich mache ihm dann die zähne aus einander bis er wieder entspannt dann geht es .aber er hat das jetzt immer öfter. kann es eleptisch sein.

wäre um eine schnelle antwort dankbar
mfg renate schürmann
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

für Krampfanfälle kommen verschiedene Ursachen in Frage. Da der Hund häufiger hustet, würde ich auf jeden Fall das Herz genauer untersuchen.

Das Herz muss eine bestimmte Menge Blut pro Minute durch den Körper pumpen, damit alle Organe mit Sauerstoff etc. versorgt werden. wenn nun das Herz aus irgendeinem Grund (Erschlaffung, Herzklappendefekt, etc) nicht mehr in der Lage ist diese Menge zu befördern kommt es zu einer UNterversorgung der Organe mit Sauerstoff, das Tier ermüdet schneller und kann teilweise einfach nicht mehr bzw. fällt plötzlich um. Häufig kommt es in Folge einer Herzerkrankung zu Lungenödemen (Wasser in der Lunge), da sich das Blut immer wieder in die Lunge zurückstaut.

Durch eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb kann Ihr Tierarzt einschätzen, ob eine Herzerkrankung vorliegt und wie die Lunge aussieht.

Die Diagnose Epilepsie ist eine Ausschlussdiagnostik, da es keinen Test auf Epilepsie gibt. Es müssen daher zunächst andere Erkrankungen ausgeschlossen werden (niedriger Glucosespiegel, Tumore, Herzerkrankungen, etc..) Handelt es sich um eine Epilepsie, gibt es auch hier verschiedene Formen, je nachdem wodurch sie ausglöst wird (Tumor, Hirnhautentzündung,...).

Sie sollten den Hund auf jeden Fall einem Tierarzt vorstellen und neurologisch untersuchen lassen. Auch eine Blutuntersuchung in Hinblick auf den Glucosespiegel ist sinnvoll. Epilepsie wird normalerweise erst therapiert, wenn zwei bis vier Anfälle erfolgt sind. Einzelne Anfälle sind im Grunde harmlos, so lange der Abstand zwischen den Anfällen nicht zu kurz wird. Bei 4 - 6 leichten Anfällen pro Jahr wird Epilepsie nur auf ausdrüklichen Wunsch des Besitzers therapiert. Es gibt keine Heilung für Epilepsie, man kann nur durch eine Dauermedikamentation die Anfallshäufigkeit und vor allem Schwere mindern.

Da Ihr Hund bereits mehrere Anfälle hintereinander hatte, sollten Sie ihn unbedingt untersuchen lassen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen. Alles Gute für Ihren Hund