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know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 946
Erfahrung:  Fachtierarzt für Krankheiten der Kleintiere (Innere Medizin) und Teilgebiets bezeichnung Chirurgie
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Guten Abend! Wir besitzen seit November letzten Jahres eine

Kundenfrage

Guten Abend!
Wir besitzen seit November letzten Jahres eine liebe Collie-Hündin. Am 13.09. war diese jetzt ein Jahr alt. Genau am 13.05. wurde sie das erste Mal läufig. Nun zeichnet sich bereits de nächste Läufigkeit ab. Bei dem Thema Kastration besteht unsererseit große Verunsicherung. Je mehr Informationsquellen, je mehr Meinungen. Ist es wirklich so, dass mit jeder weiteren Läufigkeit ohne Schwangerschaft das Krebsrisiko drastisch steigt? Wie sieht es aus, wenn die Hündin nicht kastriert aber auch nicht gedeckt wird?
Können Sie mir bei der Entscheidungsfindung helfen?

Mit freundlichen Grüßen

Heike Müller
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

danke für Ihre Anfrage.

Es ist durch viele Studien nachgewiesen worden, dass Hündinnen, die nicht in jungen Jahren kastriert werden und auch nicht gedeckt werden im Alter überdurchschnittlich an Tumoren im Bereich Gebährmutter, Milchleiste etc. erkranken.

Wir empfehlen allen Besitzern von Hündinnen, diese wenn sie nicht züchten wollen ab einem Alter von 10 Monaten kastrieren zu lassen, am besten vor der ersten Läufigkeit.

War die Läufigkeit erst, dann müssen Sie 3 Monate warten.

Außer dem normalen Narkoserisiko bestehen keine Nachteile einer Kastration. Bei jungen Tieren ist das Narkoserisiko wesentlich geringer als bei älteren.

Erkrankt die nicht kastriert Hündin im Alter oder bekommt eine Gebährmutterentzündung, muss eine Notkastration gemacht werden. Dabei ist das Risiko immer höher als bei einer geplanen OP, da die Hündin in der Regel bei schlechten Allgemeinbefinden ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Hintergründe umfassend erklären.

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn Sie grundsätzlich keine Welpen wollen, sollten Sie die Hündin zügig kastrieren lassen.

Es gibt Statistiken aus den USA die besagen folgendes.

kastriert man den Hund zwischen der ersten und der 2. Läufigkeit sinkt das Tumorrisko um ca 94 %, zwischen der 2. und der 3. Läufigkeit um ca 80 %, nach der nächsten Läufigkeit um ca 50 % und bei Kastrtion zu einem späteren Zeitpunkt eher ohne statistischen Effekt.

Zusammengefasst: entweder bald - oder es ist meist egal wann.

 

Eine Kastration vor ! der ersten ! Läufigkeit würde ich auf keinen fall empfehlen, da das Risiko des Harnträufelns wächst - das hängt auch von der Hund-Grösse/Rasse ab.

Aber nach der ersten Läufigkeit ist das völlig o.k.

 

Die Hündin ist einen gutteil ihres Lebens mangels hormoneller Aktivität ohnehin eher ein "das" Hund als eine "die" Hündin.

die Hündinnen bleiben fit und spielfreudig !

Und: die Gebärmutter kann drinbleiben, lediglich die Eierstöcke müssen raus - eigene Erfahrung an mehreren Hundert Hündinnen.

Na dann , alles Gute

 

über eine positive Akzeptanz würde ich mich freuen .....

know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 946
Erfahrung: Fachtierarzt für Krankheiten der Kleintiere (Innere Medizin) und Teilgebiets bezeichnung Chirurgie
know-it-vet und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen. Wenn noch Fragen sind, können Sie sich gerne nochmal melden. Über ein Akzeptieren der Antwort würde ich mich sehr freuen.

Beste Grüße und alles Gute,
Corina Morasch
Tierärztin

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