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Haustierärztin
Haustierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 156
Erfahrung:  mehrjährige Berufserfahrung, eigene Praxis
47960182
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Haustierärztin ist jetzt online.

Hallo, ein Tierheilpraktiker hat unserem Hund, ein Norvichterrier,

Kundenfrage

Hallo,
ein Tierheilpraktiker hat unserem Hund, ein Norvichterrier, folgendes verschrieben;
1.Hanosan Colocynthis Comp. 4x8 Tropfen
2.Pflüger, Chiroplexan H 4x8 Tropfen
3. Rhus toxicodendron D30 2x1 Tablette
4. Ibuprofen 400 3x1/2 Tablette
Unser Hund riecht aus der Schnauze, hat etwas Magenprobleme und Steien in der Blase, die allerdings momentan gut im Griff sind, außerdem Verspannungen im Rücken
Frage:
wofür sind diese und kann ich alles unbedenklich geben?
Besten Dank düe eine Antwort
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Haustierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

bis auf das Ibuprofen handelt es sich um homöopathische Medikamente, die Sie ohne Bedenken verabreichen können.

Ibuprofen ist ein Humanmedikament, das für den Hund nicht zugelassen ist. Es ist in manchen Zubereitungen nicht verschreibungspflichtig, nur deswegen kann der Tierheilpraktiker es überhaupt bekommen.

Nachdem es sich bei den Blasensteinen schon um einen Rückfall handelt, um welche Steine handelt es sich? Urinary ist zwar gut, kann aber eigentlich nur Struvitsteine auflösen. Harnsteine entstehen, wenn zuviel Salze in zuwenig Flüssigkeit enthalten sind - man sollte also die Trinkmenge erhöhen und selbstverständlich auch die Nahrung so gestalten, daß die steinbildenden Substanzen möglichst wenig vorkommen.

Verändert von Haustierärztin am 20.09.2010 um 10:22 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

also, die Steine aus der Blase sind weg, nur noch etwas Gries ist da, wie soll man denn veranlassen das der Hund mehr trinkt?

Welches Futter soll der Hund nach Ihrer Meinung bekommen?

 

Jetzt hat der Hund Magenbluten und hält nichts an sich, alles ist schwarz was herauskommt

Experte:  Haustierärztin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

bei Magenbluten würde ich als erstes wieder einen Tierarzt aufsuchen und nach einem zugelassenen Schmerzmittel fragen, das keine gastrointestinalen Nebenwirkungen hat (ist schwierig ...) Möglicherweise kann man die Schmerzmedikation auch aussetzen - das hängt davon ab, ob der Hund überhaupt Schmerzen beim Urinieren hat. Sie können beobachten: hebt er ungewöhnlich häufig das Bein, ohne daß etwas herauskommt, ist der Urin blutig, tröpfelt es lange nach, schleckt er danach häufig an seinem Penis bzw. ist es überhaupt ein Rüde? Kann er frei pieseln oder ist der Strahl unterbrochen ... geht er hinten klamm?

Der Tierarzt kann das Erbrechen notfalls unterdrücken und den Hund an den Tropf hängen. Damit wäre für Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich gesorgt, außerdem benötigt er vermutlich einen sog. H2-Blocker zum Schutz der Magenschleimhaut. Über diese Notfallmaßnahmen hinaus muß man dann mal sehen ...

Meine Frage war, welche Steine es genau waren, es gibt da verschiedene. Die chemische Zusammensetzung der Steine wirkt sich auf unsere Fütterungsempfehlung aus. Manchmal wird angestrebt, den Urin anzusäuern, manchmal gerade das Gegenteil.
Die häufigsten Steine sind Struvite, und daher empfehlen wir häufig urinary oder ein gleichartiges Konkurrenzprodukt. Diese Produkte sind so aufgebaut, daß z.T. auch Oxalatbildung damit vermindert werden kann ... allerdings sollte man das vorher wissen.

Die Tiere trinken häufig mehr, wenn etwas Salz im Futter ist - natürlich darf man das nicht übertreiben. Einige Hersteller haben den Salzgehalt in diesen Spezialdiäten erhöht, andere nicht. Man könnte auch von Trockenfutter auf Dosenfutter umsteigen und das etwas suppiger anrühren oder Trockenfutter einweichen, falls es dann noch akzeptiert wird.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund mit dem bisherigen Tierarzt nicht zurecht kommen: es gibt ja glücklicherweise mehr von uns.