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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo, bin sehr verzweifelt. Meine Katze hat seit langem immer

Kundenfrage

Hallo,
bin sehr verzweifelt. Meine Katze hat seit langem immer wieder Hautausschläg: großer Juckreiz, Entzündung, kein Fell, Bluten.
Sie wurde längere Zeit mit Cortison behandelt, sämmtliche Salben wurden verabreicht.
Es wurde letztes Jahr ein großes Blutbild gemacht, zum Glück nichts auffälliges.
Außerdem bekam sie oft Frontline.
Nichts hat genutzt.
Mein TA tippt auf Flohbißallergie.
Ich wüßte gerne ein homöopathisches Mittel, womit ich die Wunden behandeln kann und etwas zur Einnahme.
Vorab herzlichen Dank für ihre Antwort.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

mit einem homöopathischen Mittel kann ich Ihnen leider nicht weiter helfen, mich würde aber interessieren, ob das Cortison zumindest vorrübergehend geholfen hat.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo. zunächst vielen Dank für ihre Bereitschaft zu antworten.
Das Cortison hat ganz zu Anfang -das war vor cira 1 1/2 Jahren geholfen. Die Abstände der Notwendigkeit wurden aber immer kürzer....bis zu 2 Wochen. Es hat seit circa einem halben Jahr nicht mehr geholfen. Im Gegenteil, meine Katze hatte danach Schnupfen. Mein TA hat wirklich sämtliche "Chemieprodukte" probiert. Es half keines wirklich. Da ich nicht bereit bin, das alles meiner Katze weiter zuzumuten, hoffe ich auf ein Alternativprodukt. Möglichst eines, welches hilft....da wir schon sooo lange probieren und sie immer schwächer wurde. Seitdem ich nicht mehr mit ihr zu diesem TA gehe -habe aber noch keinen neuen- geht sie zumindest wieder ganz normal raus und ist aktiver. Den Wunden hilft es allerdings wenig. Hilft Ihnen das als Antwort?
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo noch einmal,

mit homöopathischen Mitteln kann ich Ihnen wie gesagt leider nicht weiter helfen, da fehlt mir in diesem Bereich die Erfahrung - vielleicht hat hier noch ein Kollege eine Idee. Ich behandel allerdings sehr viele Allergiepatienten mit großem Erfolg und antworte Ihnen daher trotzdem auf Ihre Frage.

Flohbissallergien gibt es selbstverständlich und diese können schlimme Hautveränderungen hervorrufen, allerdings glaube ich kaum, dass Ihre Katze trotz Frontline so häufig Flöhe hat.

Das Hautbild und die Symptomatik die Sie beschreiben klingt aber stark nach einer Allergie. Auch dass die Katze auf Cortison angesprochen hat und die Abstände immer kürzer wurden passt zu einer Allergie. Bei Milben, Pilzen, etc verschlechtert sich das Hautbild durch Cortison üblicherweise.

Bei den Allergien unterscheidet man zwischen inhaltativen und Futtermittelallergien. Inhaltative Allergien umfassen praktisch alle ubiquitär vorkommenden Allergene (Bäume, Gräser, Hausstaubmilben, Futtermilben, etc.). Futtermilbenallergien lassen sich leicht behandeln, indem man das Trockenfutter einfriert und erst einige Zeit vor der Fütterung wieder auftaut.

Um Futtermittelallergien zu erkennen bzw. behandeln füttert man am besten eine Eliminationsdiät. Hierfür füttert man 2 - 3 Wochen lang nur Pferdefleisch oder Straußenfleisch (keine Leckerlie, nichts anderes, bei Freigängern nicht durchführbar). Wenn die Symptome zurückgehen kann man eine weitere Nahrungsquelle hinzufügen, nach weiteren 2 Wochen die nächste, etc...

Auch gibt es im Handel spezielle Futtermittel für Allergiker, bei denen die Inhaltsstoffe hydrolisiert, also ganz fein aufgespalten werden, so dass der Körper sie nicht mehr als Allergene erkennt. Beispiel hierfür ist Hills z/d (beim Tierarzt erhältlich).

Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall einen Allergietest machen zu lassen (man braucht nur etwas Blut). Häufig lassen sich die Allergene vermeiden, wenn man sie erst einmal identifiziert hat.

Ansonsten bleibt die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung. Hierbei wird eine Lösung mit den Allergenen, auf die die Katze reagiert angefertigt und immer steigende Konzentrationen dieser Lösung injiziert. Während dieses Verfahren in der Humanmedizin wenig Erfolg bringt, liegt die Erfolgsquote in der Tiermedizin bei ca. 80%. Ich habe viele sehr schlimme Allergiker, die mit einer Hyposensibilisierung keine oder kaum mehr Probleme haben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiter helfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo!
Vielen Dank für ihre ausführliche Antwort.
Allerdings kann ich nicht wirklich etwas damit anfangen.
Meine Katze ist Freigänger und da ist eine Futterkontrolle fast unmöglich -wissen Sie ja auch selber.
Letztes Jahr wurde ien großes Blutbild gemacht und auch die Wunden im letzten Jahr wurde auf Pilze etc. untersucht - negativ.

Bei daheim bekommt sie Almonature und Royal Canin "Calm"...
Ich hatte eigentlich wirklich auf einen homöopathischen Tip gehofft.
Wie funktioniert das denn jetzt weiter hier?
Verzeihung, aber das ist mein erstes Mal hier im Tierarzt-"Forum"
Vorab herzlichen Dank!
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

es gibt irgendwo einen Link, wo Sie die Frage erneut einstellen können. Nur zur Info, ein großes Blutbild hat nichts mit einem Allergietest zu tun. Eine Hyposensibilisierung funktioniert auch bei Freigängern sehr gut - eine Eliminationsdiät natürlich nicht.

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